21.10.2017
Zugemailt von / gefunden bei: Erste Group Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)
Wiener Börse: Die europäischen Leitbörsen zeigten zu Beginn der Woche klare Aufschläge und verzeichneten zeitweise Allzeithochs. So konnte der DAX in Frankfurt erstmals seit seiner Geschichte die Marke von 13.050 Punkten überschreiten, der ATX konnte seine Gewinne ebenfalls kontinuierlich ausbauen und erreicht sein höchstes Niveau seit mehr als neun Jahren. Am Donnerstag gab der heimische Leitindex aber deutlich nach, nachdem die katalonische Regionalregierung ein Ultimatum aus Madrid verstreichen hatte lassen. Für Samstag rief die spanische Zentralregierung eine außerordentliche Sitzung des Kabinetts ein. Dort sollen Maßnahmen festgelegt werden um die katalonische Autonomie aufzuheben.
Gefragt waren in Wien vor allem Aktien der Öl- (SBO +9,6%; OMV +5,7%) und Finanzbranche (Erste Group +1,4%; RBI 1,0%). Begünstigt wurden die Rohölpreise in dieser Woche von den veröffentlichten Zahlen zu den Rohölbeständen in den USA, diese hatten einen stärkeren Rückgang gezeigt als erwartet. Der Ölfeldausrüster SBO machte in dieser Woche mit einer Erfolgswarnung auf sich aufmerksam, das Unternehmen sei, wie die Branche, auf Erholungskurs. Downhole Technology, die zuletzt getätigte Akquisition von SBO im Geschäftsfeld Well Completion, übertraf mit den vorläufigen Q3-Zahlen die hohen Erwartungen sowohl beim Umsatz als auch Ergebnis.
Außerdem gefragt waren die Aktien der Wienerberger (+2,0%), nachdem das Unternehmen die Übernahme des rumänischen Ziegelproduzenten Brikston Constuction Solutions SA bekanntgab.
Im prime-Segment des ATX wollen wir wieder einmal die Aktien der FACC (+7,7%) hervorheben, das Unternehmen konnte mit deutlich besser, als erwarteten Halbjahreszahlen überzeugen. Auch für das Gesamtjahr 2017/18 gehe man von einer deutlichen Ergebnisverbesserung aus. Wir haben daraufhin unser Kursziel für die Aktie auf EUR 15 erhöht, die Empfehlung aber aufgrund des aktuell niedrigeren Aufwärtspotentials von Kaufen auf Akkumulieren herabgestuft.
Unter Druck gerieten hingegen die Aktien der Strabag (-6,3%), der Baukonzern wird spätestens bis Ende Juni 2019 die Deutsche Telekom als Großkunden mit einem jährlichen Umsatz von EUR 550 Mio. verlieren.
Ausblick. Nächste Woche werden ams (Mo), Telekom Austria (Di) und Palfinger (Fr) ihre Ergebnisse für das 3. Quartal präsentieren. In der nächsten Woche gibt es unserer Meinung nach beim ATX den nächsten Anlauf auf die 3.400 Punkte. Wir sehen den heimischen Leitindex am ehesten im Bereich 3.360-3.420 Punkten.
8213
atx_kommende_woche_im_bereich_3360_bis_3420_punkte_gesehen
Aktien auf dem Radar:Amag, Polytec Group, Verbund, Kapsch TrafficCom, Semperit, Frequentis, Wienerberger, Mayr-Melnhof, Palfinger, ATX, ATX Prime, ATX TR, FACC, Pierer Mobility, Porr, ATX NTR, Erste Group, EVN, CPI Europe AG, Lenzing, Addiko Bank, Agrana, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, Josef Manner & Comp. AG, RHI Magnesita, Wolford, Österreichische Post.
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Die Matejka & Partner Asset Management GmbH ist eine auf Vermögensverwaltung konzentrierte Wertpapierfirma. Im Vordergrund der Dienstleistungen stehen maßgeschneiderte Konzepte und individuelle Lösungen. Für die Gesellschaft ist es geübte Praxis, neue Herausforderungen des Marktes frühzeitig zu erkennen und entsprechende Strategien zu entwickeln.
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Wiener Börse: Die europäischen Leitbörsen zeigten zu Beginn der Woche klare Aufschläge und verzeichneten zeitweise Allzeithochs. So konnte der DAX in Frankfurt erstmals seit seiner Geschichte die Marke von 13.050 Punkten überschreiten, der ATX konnte seine Gewinne ebenfalls kontinuierlich ausbauen und erreicht sein höchstes Niveau seit mehr als neun Jahren. Am Donnerstag gab der heimische Leitindex aber deutlich nach, nachdem die katalonische Regionalregierung ein Ultimatum aus Madrid verstreichen hatte lassen. Für Samstag rief die spanische Zentralregierung eine außerordentliche Sitzung des Kabinetts ein. Dort sollen Maßnahmen festgelegt werden um die katalonische Autonomie aufzuheben.
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