11.11.2017
Zugemailt von / gefunden bei: Erste Group Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)
Im dritten Quartal 2017 steigerte die Wienerberger Gruppe den Umsatz um 3% auf EUR 832,2 Mio. im Vergleich zum Vorjahresquartal, das EBITDA entwickelte sich mit EUR 124,8 Mio. stabil (VJ: EUR 124,3 Mio.), lag damit aber -5% unter unseren Erwartungen und -6% hinter dem Konsensus.
Im Zuge der Veröffentlichung der Quartalergebnisse wurde eine Gewinnwarnung bekannt gegeben. Das Unternehmen hat den Ausblick für das GJ 2017 von EUR 415 Mio. EBITDA auf EUR 405 Mio. reduziert. Die Anpassung des Wachstumsziels ist vor allem auf temporäre Schwächen in einzelnen Regionen in Westeuropa zurückzuführen. Überraschend war vor allem der starke Ergebnisrückgang im Segment Clay Building in Westeuropa (EBITDA -12% im Vergleich zum Vorjahresquartal). In Deutschland ist die Nachfrage im Ein- und Zweifamilienwohnbau infolge der seit dem zweiten Quartal rückläufigen Baubewilligungen gesunken. Auch das Renovierungsgeschäft zeigte keine Anzeichen einer Belebung. In Belgien kam es im 3. Quartal zu Verzögerungen, da noch immer keine Entspannung bei der Verfügbarkeit von PUR/PIR Dämmmaterialen eingesetzt hat (seit 2Q17). Im Pipes & Pavers Segment Westeuropa reduzierte sich das EBITDA ebenfalls deutlich mit -18% im Vergleich zum Vorjahresquartal. Im internationalen Projektgeschäft blieb die Auftragslage deutlich hinter dem Vorjahr zurück, eine Erholung ist nicht in Sicht. Zusätzlich Überkapazitäten (Importe aus Italien und Spanien) und hoher Wettbewerbsdruck herrschten am französischen Markt.
Ausblick. Die Anpassung der Guidance ist auf temporäre Schwächen in einzelnen Regionen, vor allem in Westeuropa, zurückzuführen. In Summe glauben wir, dass die positiven Markttrends nach wie vor in Takt bleiben. Die aktuellen Daten zur Vergabe von Wohnbaukrediten deuten in Westeuropa auf kontinuierliches Wachstum hin und unterstützen unsere Ansicht. Der anschließende Conference Call hat unser Bild vom Unternehmen noch einmal bekräftigt. Des Weiteren sind wir der Ansicht, dass die jüngsten Akquisitionen noch nicht im aktuellen Kurs eingepreist sind.
8501
wienerberger_-_jungste_akquisitionen_noch_nicht_im_kurs_eingepreist
Aktien auf dem Radar:Frequentis, Agrana, Bajaj Mobility AG, EuroTeleSites AG, Amag, UBM, FACC, OMV, Porr, Rosgix, EVN, Kapsch TrafficCom, Austriacard Holdings AG, Addiko Bank, Fabasoft, Heid AG, Mayr-Melnhof, Palfinger, Rath AG, Rosenbauer, Zumtobel, Polytec Group, Semperit, BKS Bank Stamm, Telekom Austria, Oberbank AG Stamm, CPI Europe AG, Österreichische Post, Infineon, BMW, Fresenius Medical Care.
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11.11.2017, 3421 Zeichen
11.11.2017
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Im dritten Quartal 2017 steigerte die Wienerberger Gruppe den Umsatz um 3% auf EUR 832,2 Mio. im Vergleich zum Vorjahresquartal, das EBITDA entwickelte sich mit EUR 124,8 Mio. stabil (VJ: EUR 124,3 Mio.), lag damit aber -5% unter unseren Erwartungen und -6% hinter dem Konsensus.
Im Zuge der Veröffentlichung der Quartalergebnisse wurde eine Gewinnwarnung bekannt gegeben. Das Unternehmen hat den Ausblick für das GJ 2017 von EUR 415 Mio. EBITDA auf EUR 405 Mio. reduziert. Die Anpassung des Wachstumsziels ist vor allem auf temporäre Schwächen in einzelnen Regionen in Westeuropa zurückzuführen. Überraschend war vor allem der starke Ergebnisrückgang im Segment Clay Building in Westeuropa (EBITDA -12% im Vergleich zum Vorjahresquartal). In Deutschland ist die Nachfrage im Ein- und Zweifamilienwohnbau infolge der seit dem zweiten Quartal rückläufigen Baubewilligungen gesunken. Auch das Renovierungsgeschäft zeigte keine Anzeichen einer Belebung. In Belgien kam es im 3. Quartal zu Verzögerungen, da noch immer keine Entspannung bei der Verfügbarkeit von PUR/PIR Dämmmaterialen eingesetzt hat (seit 2Q17). Im Pipes & Pavers Segment Westeuropa reduzierte sich das EBITDA ebenfalls deutlich mit -18% im Vergleich zum Vorjahresquartal. Im internationalen Projektgeschäft blieb die Auftragslage deutlich hinter dem Vorjahr zurück, eine Erholung ist nicht in Sicht. Zusätzlich Überkapazitäten (Importe aus Italien und Spanien) und hoher Wettbewerbsdruck herrschten am französischen Markt.
Ausblick. Die Anpassung der Guidance ist auf temporäre Schwächen in einzelnen Regionen, vor allem in Westeuropa, zurückzuführen. In Summe glauben wir, dass die positiven Markttrends nach wie vor in Takt bleiben. Die aktuellen Daten zur Vergabe von Wohnbaukrediten deuten in Westeuropa auf kontinuierliches Wachstum hin und unterstützen unsere Ansicht. Der anschließende Conference Call hat unser Bild vom Unternehmen noch einmal bekräftigt. Des Weiteren sind wir der Ansicht, dass die jüngsten Akquisitionen noch nicht im aktuellen Kurs eingepreist sind.
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