19.12.2017
Zugemailt von / gefunden bei: Erste Group Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)
Das globale wirtschaftliche Umfeld bleibt weiterhin gut. Die Fed wird 2018 die Bilanzsumme reduzieren und die Zinsen graduell anheben. Die EZB wird voraussichtlich bis September ihre Nettoanleihenankäufe in verringertem Umfang fortsetzen und bis Jahresende beenden. In diesem Umfeld bevorzugen wir weiterhin Aktien und IG-Hybrid- sowie HY-Unternehmens-anleihen. Sichere Staatsanleihen sollten im Jahresverlauf Kursrückgänge erleiden, wir erwarten moderate Renditeanstiege.
Konjunktur: In den USA hat sich das Wirtschaftswachstum nach einem schwachen Q1 deutlich beschleunigt und die starke Konjunktur sollte anhalten. Die Arbeitslosenrate ist bereits sehr niedrig, allerdings zeigen sich noch keine Anzeichen der Überhitzung, das Lohnwachstum ist stabil auf moderatem Niveau. Das BIP-Wachstum prognostizieren wir für 2018 mit +2,4% j/j. Die Eurozone-Wirtschaft profitiert von einem starken Außenhandel und einer soliden Binnenkonjunktur. Die industrielle Kapazitätsauslastung sollte die Investitionstätigkeit im kommenden Jahr beleben. In Summe rechnen wir 2018 mit einer anhaltend hohen Wachstumsdynamik von +2,4% j/j. Die Gesamtinflation verbessert sich jedoch angesichts des moderaten Lohnwachstums nur langsam. Wir prognostizieren 2018 einen leichten Anstieg der Inflation auf +1,6%.
Anleihen: Die EZB sieht ein reichliches Maß an geldpolitischer Unterstützung weiterhin als notwendig und der geldpolitische Kurs ist bis September 2018 absehbar. Wir rechnen damit, dass langsame Inflationsanstiege ausreichen werden, um die Nettoankäufe bis Jahresende zu beenden. Der Anleihenmarkt reagiert derzeit kaum. Wir rechnen weiterhin mit einem niedrigen Renditeniveau deutscher Bundesanleihen. Erst ein stärkeres Lohnwachstum und damit höhere Inflationserwartungen sollten die Renditen im Jahresverlauf leicht steigen lassen. Die US-Notenbank sollte im kommenden Jahr ihren graduellen Zinserhöhungspfad fortsetzen und wir erwarten 3 Zinsanhebungen. Der Rentenmarkt preist dies am kurzen Ende noch nicht vollständig ein. Gute Konjunkturdaten und ein möglicher Stimulus durch Steuersenkungen, ein weiteres Absinken der Arbeitslosenrate und eine mögliche Beschleunigung des Lohnwachstums sollten einen negativen Einfluss auf die Anleihekurse haben.
Währungen: Die Zinserhöhungen in den USA sollten mehr Gewicht am Markt bekommen als ein näher rückendes Ende der EZB-Anleihenankäufe und so erwarten wir eine Befestigung des US-Dollar gegenüber dem Euro. In diesem verbesserten (Konjunktur-)Umfeld werden sichere Häfen weniger stark gesucht und wir erwarten eine moderate Abschwächung des Schweizer Frankens gegenüber dem Euro im Jahresverlauf sowie eine moderate Abschwächung des Goldpreises im 1. Quartal.
Aktien: Das globale Wirtschaftswachstum spiegelt sich in den Umsatz- und Gewinnprognosen der Unternehmen wider. Durch die steigend erwarteten Gewinne erscheinen die teilweise höheren Bewertungen (z.B. Kurs-/Gewinnverhältnis) noch nicht überzogen. Dementsprechend erwarten wir auch im 1. Quartal 2018 einen leichten Anstieg der globalen Aktienmärkte im Ausmaß von 0 bis +5%.
9101
erste_group-analysten_erwarten_leichten_anstieg_der_aktienmarkte_im_1_quartal
Aktien auf dem Radar:UBM, Agrana, Zumtobel, Addiko Bank, Austriacard Holdings AG, Palfinger, ATX, ATX Prime, ATX TR, ATX NTR, Bawag, Mayr-Melnhof, RBI, Wienerberger, Lenzing, Rosenbauer, Warimpex, CA Immo, FACC, Wolford, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, VIG, Amag, AT&S, CPI Europe AG, Österreichische Post, voestalpine, Infineon, Merck KGaA, Fresenius Medical Care.
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EVN
Die EVN ist ein internationales, börsennotiertes Energie- und Umweltdienstleistungsunternehmen mit Sitz in Niederösterreich und bietet in ihrem Heimmarkt auf Basis modernster Infrastruktur Strom, Gas, Wärme, Trinkwasserver- sowie Abwasserentsorgung und thermische Abfallverwertung „aus einer Hand“. Das Energiegeschäft im Ausland umfasst den Stromverkauf an Endkund*innen in Deutschland, Bulgarien und Nordmazedonien, den Gasverkauf an Endkund*innen in Kroatien, sowie die Stromproduktion in Nordmazedonien, Bulgarien, Albanien und Deutschland.
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Das globale wirtschaftliche Umfeld bleibt weiterhin gut. Die Fed wird 2018 die Bilanzsumme reduzieren und die Zinsen graduell anheben. Die EZB wird voraussichtlich bis September ihre Nettoanleihenankäufe in verringertem Umfang fortsetzen und bis Jahresende beenden. In diesem Umfeld bevorzugen wir weiterhin Aktien und IG-Hybrid- sowie HY-Unternehmens-anleihen. Sichere Staatsanleihen sollten im Jahresverlauf Kursrückgänge erleiden, wir erwarten moderate Renditeanstiege.
Konjunktur: In den USA hat sich das Wirtschaftswachstum nach einem schwachen Q1 deutlich beschleunigt und die starke Konjunktur sollte anhalten. Die Arbeitslosenrate ist bereits sehr niedrig, allerdings zeigen sich noch keine Anzeichen der Überhitzung, das Lohnwachstum ist stabil auf moderatem Niveau. Das BIP-Wachstum prognostizieren wir für 2018 mit +2,4% j/j. Die Eurozone-Wirtschaft profitiert von einem starken Außenhandel und einer soliden Binnenkonjunktur. Die industrielle Kapazitätsauslastung sollte die Investitionstätigkeit im kommenden Jahr beleben. In Summe rechnen wir 2018 mit einer anhaltend hohen Wachstumsdynamik von +2,4% j/j. Die Gesamtinflation verbessert sich jedoch angesichts des moderaten Lohnwachstums nur langsam. Wir prognostizieren 2018 einen leichten Anstieg der Inflation auf +1,6%.
Anleihen: Die EZB sieht ein reichliches Maß an geldpolitischer Unterstützung weiterhin als notwendig und der geldpolitische Kurs ist bis September 2018 absehbar. Wir rechnen damit, dass langsame Inflationsanstiege ausreichen werden, um die Nettoankäufe bis Jahresende zu beenden. Der Anleihenmarkt reagiert derzeit kaum. Wir rechnen weiterhin mit einem niedrigen Renditeniveau deutscher Bundesanleihen. Erst ein stärkeres Lohnwachstum und damit höhere Inflationserwartungen sollten die Renditen im Jahresverlauf leicht steigen lassen. Die US-Notenbank sollte im kommenden Jahr ihren graduellen Zinserhöhungspfad fortsetzen und wir erwarten 3 Zinsanhebungen. Der Rentenmarkt preist dies am kurzen Ende noch nicht vollständig ein. Gute Konjunkturdaten und ein möglicher Stimulus durch Steuersenkungen, ein weiteres Absinken der Arbeitslosenrate und eine mögliche Beschleunigung des Lohnwachstums sollten einen negativen Einfluss auf die Anleihekurse haben.
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Aktien: Das globale Wirtschaftswachstum spiegelt sich in den Umsatz- und Gewinnprognosen der Unternehmen wider. Durch die steigend erwarteten Gewinne erscheinen die teilweise höheren Bewertungen (z.B. Kurs-/Gewinnverhältnis) noch nicht überzogen. Dementsprechend erwarten wir auch im 1. Quartal 2018 einen leichten Anstieg der globalen Aktienmärkte im Ausmaß von 0 bis +5%.
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