08.03.2018
Zugemailt von / gefunden bei: voestalpine (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)
voestalpine mit Innovationen bei Elektromobilität: Neben höchstfestem und gleichzeitig immer leichterem Stahl als Werkstoff für Karosserie oder Batteriegehäuse, revolutioniert die voestalpine den Elektromobilitätsmarkt mit innovativen Produktlösungen für E-Motoren, wie die voestalpine mitteilt. Der aktuellste Durchbruch gelang mit dem Verfahren „compacore“, bei dem hochwertiges Elektroband zu Rotorpaketen – dem zentralen Element eines Elektromotors – auf Basis neuester Technologien verklebt und damit die Effizienz der Motoren nachhaltig gesteigert wird. Die Nachfrage der Premiumautomobilkunden ist groß: voestalpine investierte zuletzt in eine neue Serienanlage in Nagold, Deutschland, die mit vier Aufträgen im Umfang von 30 Millionen Euro bereits bis 2021 voll ausgelastet ist.
Für das Jahr 2025 wird weltweit ein Anteil um die 50 Prozent an Fahrzeugen mit elektrifizierten Antrieben – hybrid und vollelektrisch – prognostiziert. Alle vier Konzerndivisionen der voestalpine sind im Bereich der Elektromobilität aktiv und liefern schon jetzt hochanspruchsvolle Produkte und Vormaterial wie Elektroband und Komponenten für E-Motoren, Sicherheitskomponenten für Batterien oder Karosserieteile in Leichtbauweise – letzteres um durch Gewichtseinsparung die Reichweiten zu erhöhen. Zu den Kunden in diesem Segment zählen alle führenden europäischen Automobilhersteller und deren Zulieferer. Insgesamt rund ein Drittel des Jahresumsatzes von zuletzt 11,3 Milliarden Euro (GJ 2016/17) erwirtschaftet die voestalpine in der Automobilbranche.
„Durch die Vernetzung der konzernweit vorhandenen Kompetenzen sowie die konsequente Ausrichtung auf Forschung und Entwicklung wird die voestalpine auch im Zukunftsmarkt Elektromobilität eine führende Position als Technologietreiber einnehmen. Ob hochqualitativer Stahl als Werkstoff oder intelligente technologische Produkte etwa beim Einsatz in Elektromotoren – die voestalpine gestaltet mit ihrem Know-how auch in diesem Bereich die Zukunft der Mobilität aktiv mit“, so Wolfgang Eder, Vorstandsvorsitzender der voestalpine AG.
Die voestalpine zählt bereits seit Jahren zu einem der führenden Anbieter von qualitativ höchstwertigem Elektroband, das unter anderem bei der Herstellung von Elektromotoren zum Einsatz kommt. Durch intensive Forschungs- und Entwicklungsleistungen wurde die Wertschöpfungskette zuletzt um ein großserientaugliches Verfahren erweitert. Dabei wird in einem einzigen Prozessschritt das Elektroband gestanzt, zu kompletten Paketen verklebt, gehärtet und getestet. Die damit gegenüber bisherigen Verfahren optimierte Verbindung der Einzelteile trägt zu einer wesentlichen Erhöhung des Motorenwirkungsgrades bei. „Wir sehen in der E-Mobility eine große Chance, uns einerseits mit auch im globalen Vergleich absoluten Produkthighlights im Bereich höchstfester Leichtbauteile, aber auch mit Neuentwicklungen wie compacore, als Premiumpartner und Großserienlieferant zu positionieren“, sagt Peter Schwab, Vorstandsmitglied der voestalpine AG und Leiter der Metal Forming Division.
Derzeit startet die Serienproduktion am Standort Nagold (Baden-Württemberg) der Metal Forming Division. Rund 1,5 Millionen Bauteile sollen dort vorerst pro Jahr produziert werden. Bis zum Geschäftsjahr 2020/21 sind weitere Anlagen geplant, mit denen sich der Umsatz im Bereich Elektromobilität allein in diesem Werk in den nächsten drei bis vier Jahren auf rund 25 Millionen Euro erhöhen wird. Das Rohmaterial (hocheffizientes Elektroband), das in Nagold verarbeitet wird, wird zu 100 Prozent von der Steel Division der voestalpine in Linz bezogen.
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