09.12.2018
Zugemailt von / gefunden bei: Raiffeisen Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)
Aus dem wöchentlichen Marktausblick von Raiffeisen Research: Die Aktienmärkte agieren weiterhin als Spielball der Politik. Während nach dem G20-Gipfel und der damit einhergehenden Verständigung, dass während der kommenden 90 Tage über ein Handelsabkommen zwischen USA/China debattiert wird, der Markt mit deutlichen Aufschlägen reagierte, wich die anfängliche Euphorie rasch wieder der Ernüchterung. Mangelnde Details und Auffassungsunterschiede im Hinblick auf den Inhalt besagter Verständigung sorgten umgehend wieder für Skepsis unter den Marktteilnehmern.
Die Verhaftung der Huawei-Fi-nanzchefin auf Betreiben der USA belastet die Beziehung zu China zusätzlich. Verschärfend zur Marktsituation kam die Invertierung der US-Zinskurve (5Y-3Y) hinzu, was vom Markt als Indikator für einen kommenden Bärenmarkt aufgefasst wurde. Wie in unserer Spezialpublikation hingewiesen, sehen wir dies jedoch noch nicht als Problem an, da sich diese konkrete Zinsdifferenz in unseren Untersuchungen zu der Thematik als wenig brauchbarer Indikator erwies. Für uns ändert die inverse US-Zinskurve daher nichts an unserem Basisszenario, sondern kurzfristig erscheinen uns andere Themen für den Aktienmarkt wichtiger. Ein vor allem für Europa wichtigerer Termin ist die erste Abstimmung zum Brexit im UK- Parlament, welche für 11. Dezember geplant ist. Am wahrscheinlichsten erscheint unserer Ansicht nach eine Ablehnung im ersten Durchlauf, wodurch kurzfristig die europäischen Aktienmärkte, insbesondere Exportwerte, unter Druck kommen könnten. Von einem „Hard-Brexit“ gehen wir nach wie vor nicht aus, vielmehr erscheint uns ein zweiter Anlauf im UK-Parlament oder eine Verlängerung der Übergangsfrist durch die EU-Länder wahrscheinlicher. Eine Ablehnung in der ersten Abstimmung wäre daher aus unserer Sicht nur ein kurzfristiges Störfeuer, aber kein Grund unser Basisszenario zu ändern.
Einen weiteren Risikofaktor stellen auch die wieder in den Fokus gerückten möglichen Auto-Zölle der USA dar. Zwar verlief das Treffen der Autobosse im Weißen Haus weitgehend positiv, ob derartige Zölle aber tatsächlich abgewendet werden können, wird sich zeigen. Bei einer Einführung würde dies in Summe aber auch eher eine kurzfristige Verwerfung, als ein nachhaltiges Problem für globale Aktienmärkte sein. Obwohl sich der langfristige Ausblick langsam eintrübt, spiegelt die derzeitige Marktreaktion mit teils panikartigen Abverkäufen nicht das tatsächliche Bild wider. Denn trotz der aktuellen Schwächephase sehen wir zumindest für das nächste halbe Jahr die fundamentalen Daten nach wie vor noch als robust an.
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Aktien auf dem Radar:Telekom Austria, AT&S, Flughafen Wien, Amag, CPI Europe AG, voestalpine, Oberbank AG Stamm, Verbund, OMV, CA Immo, Zumtobel, Polytec Group, Rosenbauer, Semperit, BKS Bank Stamm, EuroTeleSites AG, Österreichische Post, Allianz, Rheinmetall, Continental, Porsche Automobil Holding, Fresenius Medical Care, Fresenius, Zalando, Deutsche Boerse, Brenntag, adidas, Commerzbank, Infineon, MTU Aero Engines, SAP.
(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)218667
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Frequentis
Frequentis mit Firmensitz in Wien ist ein internationaler Anbieter von Kommunikations- und Informationssystemen für Kontrollzentralen mit sicherheitskritischen Aufgaben. Solche „Control Center Solutions" entwickelt und vertreibt Frequentis in den Segmenten Air Traffic Management (zivile und militärische Flugsicherung, Luftverteidigung) und Public Safety & Transport (Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste, Schifffahrt, Bahn).
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09.12.2018, 3137 Zeichen
09.12.2018
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Aus dem wöchentlichen Marktausblick von Raiffeisen Research: Die Aktienmärkte agieren weiterhin als Spielball der Politik. Während nach dem G20-Gipfel und der damit einhergehenden Verständigung, dass während der kommenden 90 Tage über ein Handelsabkommen zwischen USA/China debattiert wird, der Markt mit deutlichen Aufschlägen reagierte, wich die anfängliche Euphorie rasch wieder der Ernüchterung. Mangelnde Details und Auffassungsunterschiede im Hinblick auf den Inhalt besagter Verständigung sorgten umgehend wieder für Skepsis unter den Marktteilnehmern.
Die Verhaftung der Huawei-Fi-nanzchefin auf Betreiben der USA belastet die Beziehung zu China zusätzlich. Verschärfend zur Marktsituation kam die Invertierung der US-Zinskurve (5Y-3Y) hinzu, was vom Markt als Indikator für einen kommenden Bärenmarkt aufgefasst wurde. Wie in unserer Spezialpublikation hingewiesen, sehen wir dies jedoch noch nicht als Problem an, da sich diese konkrete Zinsdifferenz in unseren Untersuchungen zu der Thematik als wenig brauchbarer Indikator erwies. Für uns ändert die inverse US-Zinskurve daher nichts an unserem Basisszenario, sondern kurzfristig erscheinen uns andere Themen für den Aktienmarkt wichtiger. Ein vor allem für Europa wichtigerer Termin ist die erste Abstimmung zum Brexit im UK- Parlament, welche für 11. Dezember geplant ist. Am wahrscheinlichsten erscheint unserer Ansicht nach eine Ablehnung im ersten Durchlauf, wodurch kurzfristig die europäischen Aktienmärkte, insbesondere Exportwerte, unter Druck kommen könnten. Von einem „Hard-Brexit“ gehen wir nach wie vor nicht aus, vielmehr erscheint uns ein zweiter Anlauf im UK-Parlament oder eine Verlängerung der Übergangsfrist durch die EU-Länder wahrscheinlicher. Eine Ablehnung in der ersten Abstimmung wäre daher aus unserer Sicht nur ein kurzfristiges Störfeuer, aber kein Grund unser Basisszenario zu ändern.
Einen weiteren Risikofaktor stellen auch die wieder in den Fokus gerückten möglichen Auto-Zölle der USA dar. Zwar verlief das Treffen der Autobosse im Weißen Haus weitgehend positiv, ob derartige Zölle aber tatsächlich abgewendet werden können, wird sich zeigen. Bei einer Einführung würde dies in Summe aber auch eher eine kurzfristige Verwerfung, als ein nachhaltiges Problem für globale Aktienmärkte sein. Obwohl sich der langfristige Ausblick langsam eintrübt, spiegelt die derzeitige Marktreaktion mit teils panikartigen Abverkäufen nicht das tatsächliche Bild wider. Denn trotz der aktuellen Schwächephase sehen wir zumindest für das nächste halbe Jahr die fundamentalen Daten nach wie vor noch als robust an.
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