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17.04.2019

Post-HV GJ 2018 (3). Wir wurden informiert, dass einen Teil des abgelaufenen Geschäftsjahrs auch Erich Hampel und Elisabeth Stadler im Aufsichtsrat waren, es müsse also auch über ihre Entlastung (eh nicht einzeln) abgestimmt werden. Das Sitzungsgeld betrage 600 Euro, auch für Telefonsitzungen, und 1.600 Euro für die "internationalen Experten" (ich hoffe doch, dass auch die inländischen Mitglieder Experten sind), aber nur bei physischer Anwesenheit, bei Telefonsitzungen bekämen auch diese "nur" 600 Euro pro Sitzung. Peanuts. Das verdient ein Normalpostler in lediglich 2 Wochen. Sehr nobel: "seit 3 Jahren unverändert". Und das bei diesen Preissteigerungen! Man betrachte nur die Postgebühren. Die Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat machen ihren Job "ehrenamtlich", wurden wir informiert, sie bekämen ledlich das Sitzungsgeld. Interessant, was man in Managerkreisen als "ehrenamtlich" bezeichnet. Nix gegen die Leute vom Betriebsrat, aber 600 Euro sind meiner Meinung nach nicht nichts. Doch das ist eine gesellschaftspolitische Frage, was man als Ehrenamt sieht, das wollen wir hier nicht diskutieren.

Um 11:50 h kam mit Wilhelm Rasinger, Vorstand des IVA, der erste Redner zu Wort. Er vertrete als von der Gesellschaft beauftragter Stimmrechtsvertreter rund 100 Aktionäre mit über 3 Mio. Stimmen, das entspreche rund 5% des Grundkapitals, 10% des Streubesitzes und 20% des anwesenden Streubesitzes. Er gab seiner Freude über das herzeigbare Ergebnis Ausdruck, und über die Dividende von 2,08 Euro. Der Gewinn pro Aktie sei allerdings von 2,45 auf 2,13 zurückgegangen. Damit sei der Spielraum für die Ausschüttung sicher geringer geworden. Die Öffentlichkeit hätten aber Randthemen sehr bewegt, es tue ihm leid, dass wir uns mit diesen zu beschäftigen haben. Anmerkung: Damit meinte er offenbar den Datenskandal. Brüll Kallmus bestehe im wesentlichen aus der Bankkonzession und habe ca. 10 Mitarbeiter. 58 Mio. (für 80%) seien ein stolzer Preis, auch wenn die GRAWE vielleicht mehr erwarten ließe als die Fintech. Es tue ihm um den größeren Betrag leid, den man bei Fintech (aktuell) verloren habe. Dafür sei aber im Sinne der Governance nicht eine einzelne Person verantwortlich. Im Vorstand gebe es drei Diplomingenieure, die Bankkompetenz sei für ihn nicht ersichtlich. Er fragte, wie viele Mitarbeiter im Bereich Bankdienstleistungen Gegenstand der Neuaufstellung sind. Anmerkung: Wie schon im Vorjahr erwähnt, will die Post im Zuge der Trennung ja Mitarbeiter zurücknehmen, die in den Postfilialen auf der Bawag-Payroll stehen.

Was die Steigerungen im Paketbereich betrifft, fürchte er sich "vor diesen Mengen". Nach der Übernahme des DHL-Geschäfts sei er der Meinung, dass wir über kurz oder lang an unsere Grenzen stoßen. Von der sozialen Seite sehe er die Zusteller "fast schützenswert". Die Papiercontainer seien voller Verpackungen. Anmerkung: Mayr-Melnhof und Agrana (Stärke) freuen sich über den Anstieg an Verpackungen. Die Transportkosten seien von 175 auf 200 Mio. Euro unverhältnismäßig gestiegen. Er fragte weiters, ob es anhängige Rechtsstreitigkeiten neben trans-o-flex gibt, auch die defensive Abwehr von Ansprüchen koste ja Beratungshonorar. Er habe Schwierigkeiten bei der Segmentzuteilung und erkundigte sich nach der Bedeutung des Auslandsgeschäfts, und wie hoch der Ergebnisbeitrag ist. 2018 habe es eine Steuernachzahlung über 5 Mio. Euro gegeben, er fragte, ob es eine Betriebsprüfung gegeben hat, auf wie viele Jahre sich diese bezogen hat, und was der Hauptgrund für diese "signifikante Nachbelastung" ist.

So schön das Gebäude am Rochusplatz auch sei, es funktioniere dort die Gastronomie, aber der erste Stock sei nicht voll vermietet, diesen Eindruck habe er gewonnen. Er sei nicht sicher, ob diese Shoppingmall angenommen wird und fragte nach Leerstand und Nutzfläche. Weiters wollte er Näheres zur Neutorgasse wissen. Er fragte nach CO2-Emissionen und Anzahl der Behinderten. Die hohe Krankenstandsrate gefiel ihm nicht. Es sei höchste Zeit, dass man dem Aufsichtsrat nicht im Nachhinein sagt, was er bekommt, man solle die Vergütung schon im Vorhinein beschließen. Beim Sitzungsgeld von 600 Euro sei die Post an der unteren Grenze, der Betriebsrat würde sich sicher freuen, wenn es mehr wäre. Die Anzahl der Aktien, die vom "Aufsichtsrat in Summe" gehalten werden, interessierte ihn. Die Post-Aktie sei einmal "Witwen- und Waisen-Papier" genannt worden, diesen Vergleich sehe er positiv, er sei sehr zuversichtlich, dass es weiter aufwärts geht. Sehr viele Aktionäre würden die Aktie kaufen und behalten, dem Unternehmen treu bleiben. Nach dieser umfangreichen Wortmeldung blieb nicht mehr viel übrig, was andere Aktionäre fragen könnten, freuen wir uns trotzdem auf die nächste Wortmeldung, Berthold Berger wurde zum Mikrofon gebeten ...
Österreichische Post ( Akt. Indikation:  37,91 /38,05, -0,05%)

(Der Input von Günter Luntsch für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 17.04.)


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Die börsenotierte BKS Bank mit Sitz in Klagenfurt, Österreich, beschäftigt rund 1.100 Mitarbeiter und betreibt ihr Bank- und Leasinggeschäft in den Ländern Österreich, Slowenien, Kroatien und der Slowakei. Die BKS Bank verfügt zudem über Repräsentanzen in Ungarn und Italien. Mit der Oberbank AG und der Bank für Tirol und Vorarlberg AG bildet die BKS Bank AG die 3 Banken Gruppe.

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    Post-HV: Rasinger nennt die Brüll Kallmus Bewertung "stolz" (Günter Luntsch)


    17.04.2019

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    Um 11:50 h kam mit Wilhelm Rasinger, Vorstand des IVA, der erste Redner zu Wort. Er vertrete als von der Gesellschaft beauftragter Stimmrechtsvertreter rund 100 Aktionäre mit über 3 Mio. Stimmen, das entspreche rund 5% des Grundkapitals, 10% des Streubesitzes und 20% des anwesenden Streubesitzes. Er gab seiner Freude über das herzeigbare Ergebnis Ausdruck, und über die Dividende von 2,08 Euro. Der Gewinn pro Aktie sei allerdings von 2,45 auf 2,13 zurückgegangen. Damit sei der Spielraum für die Ausschüttung sicher geringer geworden. Die Öffentlichkeit hätten aber Randthemen sehr bewegt, es tue ihm leid, dass wir uns mit diesen zu beschäftigen haben. Anmerkung: Damit meinte er offenbar den Datenskandal. Brüll Kallmus bestehe im wesentlichen aus der Bankkonzession und habe ca. 10 Mitarbeiter. 58 Mio. (für 80%) seien ein stolzer Preis, auch wenn die GRAWE vielleicht mehr erwarten ließe als die Fintech. Es tue ihm um den größeren Betrag leid, den man bei Fintech (aktuell) verloren habe. Dafür sei aber im Sinne der Governance nicht eine einzelne Person verantwortlich. Im Vorstand gebe es drei Diplomingenieure, die Bankkompetenz sei für ihn nicht ersichtlich. Er fragte, wie viele Mitarbeiter im Bereich Bankdienstleistungen Gegenstand der Neuaufstellung sind. Anmerkung: Wie schon im Vorjahr erwähnt, will die Post im Zuge der Trennung ja Mitarbeiter zurücknehmen, die in den Postfilialen auf der Bawag-Payroll stehen.

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