21.04.2019
Zugemailt von / gefunden bei: Erste Group Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)
Aus dem Equity Weekly der Erste Group : Die globalen Aktienmärkte legten letzte Woche weiter zu. Der S&P 500 stieg um +0,5%, der STOXX 600 notiert um 0,9% höher. Der DAX konnte mit einem Plus von 2,4% eine Outperformance zeigen. Auch der CAC 40 erzielte überdurchschnittliche +1,7%.
In der Eurozone fiel der Einkaufsmanagerindex (EMI) um 0,3 Punkte auf 51,3 Zähler. Der Auftragszuwachs fiel nur geringfügig stärker aus als zuletzt und signalisierte annähernde Stagnation. Der EMI in Deutschland
(52,1 Pkt.) zeigt ein gemischtes Bild. Der Dienstleistungssektor notiert auf einem 7-Monatshoch während sich die Industrie weiter schwach
entwickelt. Die deutsche Regierung hat ihre BIP-Prognose diese Woche für 2019 von +1,0% auf jetzt noch +0,5% J/J gesenkt. Aus China wurde für Q1 mit +6,4% J/J ein höher als erwartetes BIP-Wachstum berichtet. Der lokale Konsum bleibt stark. Die Einzelhandelsumsätze legten um 8,3% zu.
Bernie Sanders 2020? Erste Auswirkungen der nächsten Präsidentschaftswahl auf die US-Börsen erkennbar. Die schwache Entwicklung der US-Gesundheitsaktien im Vergleich zum Gesamtmarkt während der letzten Monate (2019: -1%) zeigt, dass der Markt mit einer signifikanten Wahrscheinlichkeit damit rechnet, dass Donald Trump nicht wiedergewählt wird. Die möglichen demokratischen Präsidentschafts- kandidaten wie Bernie Sanders oder Elizabeth Warren gehen in den Wahlkampf mit dem zentral Wahlversprechen „Medicare for All“ einzuführen. Dies wäre defakto eine staatliche Krankenversicherung für alle US-Bürger.
Eine Unterstützung in der US-Bevölkerung für dieses Vorhaben ist durchaus gegeben, wie durch den Erdrutschsieg der Demokraten bei den letzten Kongresswahlen und der 42%-Zustimmungsrate von Donald Trump zu erkennen ist. Daher war der Gesundheitssektor des S&P 500 der einzige der elf Sektoren der im ersten Quartal einen Preisrückgang verzeichnete. Besonders Aktien von UnitedHealth Group (Kaufen), Anthem und Cigna zeigten trotz guter Ergebnisse deutliche Kursrückgänge. Eine staatliche Krankenkasse wäre eine starke Konkurrenz zu diesen privaten Krankenversicherungs- unternehmen. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Demokraten einen zentrumsnahen Kandidaten wie Joe Biden nominieren, ist aber weiterhin höher als die Chancen von Bernie Sanders und daher sehen wir die Kursrückgänge der Aktien aus diesem US-Sektor als zu stark an.
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Aktien auf dem Radar:Austriacard Holdings AG, Addiko Bank, Agrana, Rosgix, Österreichische Post, Warimpex, Flughafen Wien, AT&S, FACC, Frauenthal, Frequentis, Semperit, SW Umwelttechnik, UBM, CA Immo, Zumtobel, EuroTeleSites AG, Kapsch TrafficCom, Rosenbauer, Oberbank AG Stamm, BKS Bank Stamm, Josef Manner & Comp. AG, Marinomed Biotech, Amag, Polytec Group, Verbund.
(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)231112
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UBM
Die UBM fokussiert sich auf Immobilienentwicklung und deckt die gesamte Wertschöpfungskette von Umwidmung und Baugenehmigung über Planung, Marketing und Bauabwicklung bis zum Verkauf ab. Der Fokus liegt dabei auf den Märkten Österreich, Deutschland und Polen sowie auf den Asset-Klassen Wohnen, Hotel und Büro.
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21.04.2019, 3374 Zeichen
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entwickelt. Die deutsche Regierung hat ihre BIP-Prognose diese Woche für 2019 von +1,0% auf jetzt noch +0,5% J/J gesenkt. Aus China wurde für Q1 mit +6,4% J/J ein höher als erwartetes BIP-Wachstum berichtet. Der lokale Konsum bleibt stark. Die Einzelhandelsumsätze legten um 8,3% zu.
Bernie Sanders 2020? Erste Auswirkungen der nächsten Präsidentschaftswahl auf die US-Börsen erkennbar. Die schwache Entwicklung der US-Gesundheitsaktien im Vergleich zum Gesamtmarkt während der letzten Monate (2019: -1%) zeigt, dass der Markt mit einer signifikanten Wahrscheinlichkeit damit rechnet, dass Donald Trump nicht wiedergewählt wird. Die möglichen demokratischen Präsidentschafts- kandidaten wie Bernie Sanders oder Elizabeth Warren gehen in den Wahlkampf mit dem zentral Wahlversprechen „Medicare for All“ einzuführen. Dies wäre defakto eine staatliche Krankenversicherung für alle US-Bürger.
Eine Unterstützung in der US-Bevölkerung für dieses Vorhaben ist durchaus gegeben, wie durch den Erdrutschsieg der Demokraten bei den letzten Kongresswahlen und der 42%-Zustimmungsrate von Donald Trump zu erkennen ist. Daher war der Gesundheitssektor des S&P 500 der einzige der elf Sektoren der im ersten Quartal einen Preisrückgang verzeichnete. Besonders Aktien von UnitedHealth Group (Kaufen), Anthem und Cigna zeigten trotz guter Ergebnisse deutliche Kursrückgänge. Eine staatliche Krankenkasse wäre eine starke Konkurrenz zu diesen privaten Krankenversicherungs- unternehmen. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Demokraten einen zentrumsnahen Kandidaten wie Joe Biden nominieren, ist aber weiterhin höher als die Chancen von Bernie Sanders und daher sehen wir die Kursrückgänge der Aktien aus diesem US-Sektor als zu stark an.
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