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Inbox: Analysten sehen noch keinen Grund, Aktienmärkte auf Kauf hochzustufen


06.10.2019

Zugemailt von / gefunden bei: Raiffeisen Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

Aus dem wöchentlichen Marktkommentar von Raiffeisen Research: Die Aktienmärkte befinden sich derzeit im Bann der diese Woche veröffentlichten US-Konjunkturbarometer. Dienstagabend fiel der ISM Index für die US-Industrie, um 1,3 Punkte auf 47,8. Er liegt damit den zweiten Monat in Folge unter der Wachstumsmarke von 50 und tiefer als selbst die tiefste Analystenschätzung. Entsprechend flammen derzeit auf den (globalen) Aktienmärkten wieder neue Rezessionsängste auf, was mit dementsprechenden Kursverlusten einhergeht. Nachdem auch der ISM Non-Manufacuring Index unerwartet stark nachgab und wir noch keine unmittelbare Verbesserung der Wirtschaftsdaten erwarten, kann die Aktienmarktkorrektur leicht noch etwas weiter gehen (die August-Tiefs sind ein naheliegendes nächstes Ziel), zumal der Markt nahe seiner Höchststände überrascht wurde (Platz für Enttäuschungen). Allerdings warnen wir davor, den ISM-Index allein überzubewerten: Ein ISM (Industrie) unter 50 ist zwar Besorgnis erregend, bedeutet aber nicht automatisch Rezession und Bärenmarkt. Die Vorhersagequalität lässt sich durch Hinzunahme anderer Indikatoren deutlich verbessern, weshalb unsere Bärenmarkt-Vorlaufindikatoren ja auch weitere Indikatoren enthalten. Wir hatten bisher (trotz konstruktivem Aktienmarktausblick für 2020) bewusst noch keine Kauf-Empfehlung auf Quartalssicht ausgesprochen, da uns das Korrektur-Risiko überproportional hoch erschien. Und trotz der Kursschwäche der letzten Tage gibt es noch keinen Grund, Aktienmärkte jetzt bereits auf Kauf hochzustufen. Dafür müsste zumindest eine von drei Bedingungen erfüllt sein:

1.) Eine Trendwende bei den (globalen) Industrie-PMIs als Epizentrum der der- zeitigen Konjunkturschwäche, um nicht ins fallende Messer einer etwaigen Rezession zu greifen – derzeit gibt es aber nur in China Anzeichen dafür, in Europa und den USA sind sie nach wie vor im freien Fall.

2.) Eine Verbesserung bei wichtigen Belastungsfaktoren (allen voran Handels- streit China-USA), die in weiterer Folge eine Verbesserung der Industrie-PMIs absehbar macht – nächste Chance dazu bei der nächsten Verhandlungsrunde 10./11. Oktober, wir bleiben aber skeptisch was eine rasche Einigung betrifft.

3.) Einen kurzfristig stark überverkauften Markt, der bereits so panisch ist, dass ein Rebound selbst ohne fundamentale Verbesserung wahrscheinlich ist – das kann nach einem weiteren starken Marktrückgang rasch der Fall sein und würde z.B. bei einem VIX (implizite US-Aktienmarkt-Volatilität) deutlich über 30 zunehmend ein Thema – derzeit steht der VIX aber erst bei 20. Genauso wenig Anlass sehen wir aber, auf Grund der jüngsten US-Daten unseren konstruktiven Ausblick für 2020 zu ändern. Unsere Aktienmarkt-Quartalsprognosen bleiben dementsprechend für alle Märkte unverändert, unsere Quartals-Einstufung bei „Halten/ Neutral“.


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(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

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Die börsenotierte BKS Bank mit Sitz in Klagenfurt, Österreich, beschäftigt rund 1.100 Mitarbeiter und betreibt ihr Bank- und Leasinggeschäft in den Ländern Österreich, Slowenien, Kroatien und der Slowakei. Die BKS Bank verfügt zudem über Repräsentanzen in Ungarn und Italien. Mit der Oberbank AG und der Bank für Tirol und Vorarlberg AG bildet die BKS Bank AG die 3 Banken Gruppe.

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    06.10.2019

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    1.) Eine Trendwende bei den (globalen) Industrie-PMIs als Epizentrum der der- zeitigen Konjunkturschwäche, um nicht ins fallende Messer einer etwaigen Rezession zu greifen – derzeit gibt es aber nur in China Anzeichen dafür, in Europa und den USA sind sie nach wie vor im freien Fall.

    2.) Eine Verbesserung bei wichtigen Belastungsfaktoren (allen voran Handels- streit China-USA), die in weiterer Folge eine Verbesserung der Industrie-PMIs absehbar macht – nächste Chance dazu bei der nächsten Verhandlungsrunde 10./11. Oktober, wir bleiben aber skeptisch was eine rasche Einigung betrifft.

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