17.05.2020
Zugemailt von / gefunden bei: Erste Group Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)
Aus dem Equity Weekly der Erste Group: Die FACC präsentierte diese Woche ein starkes 1. Quartal, das über unseren Erwartungen lag. Die Umsätze sanken leicht auf EUR 193,7 Mio. infolge geringer Entwicklungsumsätze. Betriebs- und Nettoergebnis drehten mit EUR 13,1 Mio. bzw. EUR 8,6 Mio. in den positiven Bereich. Die guten Zahlen rücken angesichts der schweren Krise der Luftfahrtindustrie in den Hintergrund. Der kommerzielle Flugverkehr ist eingebrochen. Das Verkehrsaufkommen in Mitteleuropa hat sich im April 2020 um ca. 95% gegenüber dem Vorjahr reduziert. Viele Airlines sind in Turbulenzen geraten und benötigen Finanzspritzen, jedoch werden nicht alle diese erhalten. Der Industrie steht eine Konsolidierungswelle bevor. Die Nachfrage nach Flügen wird sich erst langfristig erholen, bis dahin müssen die großen Flugzeugbauer Boeing und Airbus ihre Produktionsraten drastisch kürzen, was auch alle Zulieferer trifft inklusive FACC. Unser neues Kursziel ist EUR 8, unsere Empfehlung stufen wir daher auf Akkumulieren zurück.
Ausblick. Das Unternehmen hat die notwendigen Schritte eingeleitet, um ausreichende Liquidität für dieses Jahr sicher zu stellen. Kapazitäten werden angepasst und Kosten reduziert. Das Unternehmen geht davon aus, dass selbst bei einem Rückgang des Umsatzes von 30% sowohl Cashflow- seitig als auch das Ergebnis betreffend der Break-Even geschafft werden kann. Verdienen wird das Unternehmen aber erst wieder können, wenn die Produktionsraten der Flugzeugbauer wieder in die Höhe gefahren werden, das wird allerdings noch dauern. Die Luftfahrtindustrie ist eines der prominentesten Opfers des Coronavirus, die Branche verliert damit 2-5 Jahre.
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Aktien auf dem Radar:Kapsch TrafficCom, Strabag, Agrana, Bajaj Mobility AG, Addiko Bank, Austriacard Holdings AG, Amag, Rosgix, DO&CO, Porr, FACC, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, Reploid Group AG, Josef Manner & Comp. AG, UBM, CA Immo, EuroTeleSites AG, EVN, Flughafen Wien, CPI Europe AG, OMV, Österreichische Post, Telekom Austria, Verbund, Fresenius Medical Care, Allianz, HeidelbergCement, Deutsche Post, Scout24, Bayer.
(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)271545
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Aus dem Equity Weekly der Erste Group: Die FACC präsentierte diese Woche ein starkes 1. Quartal, das über unseren Erwartungen lag. Die Umsätze sanken leicht auf EUR 193,7 Mio. infolge geringer Entwicklungsumsätze. Betriebs- und Nettoergebnis drehten mit EUR 13,1 Mio. bzw. EUR 8,6 Mio. in den positiven Bereich. Die guten Zahlen rücken angesichts der schweren Krise der Luftfahrtindustrie in den Hintergrund. Der kommerzielle Flugverkehr ist eingebrochen. Das Verkehrsaufkommen in Mitteleuropa hat sich im April 2020 um ca. 95% gegenüber dem Vorjahr reduziert. Viele Airlines sind in Turbulenzen geraten und benötigen Finanzspritzen, jedoch werden nicht alle diese erhalten. Der Industrie steht eine Konsolidierungswelle bevor. Die Nachfrage nach Flügen wird sich erst langfristig erholen, bis dahin müssen die großen Flugzeugbauer Boeing und Airbus ihre Produktionsraten drastisch kürzen, was auch alle Zulieferer trifft inklusive FACC. Unser neues Kursziel ist EUR 8, unsere Empfehlung stufen wir daher auf Akkumulieren zurück.
Ausblick. Das Unternehmen hat die notwendigen Schritte eingeleitet, um ausreichende Liquidität für dieses Jahr sicher zu stellen. Kapazitäten werden angepasst und Kosten reduziert. Das Unternehmen geht davon aus, dass selbst bei einem Rückgang des Umsatzes von 30% sowohl Cashflow- seitig als auch das Ergebnis betreffend der Break-Even geschafft werden kann. Verdienen wird das Unternehmen aber erst wieder können, wenn die Produktionsraten der Flugzeugbauer wieder in die Höhe gefahren werden, das wird allerdings noch dauern. Die Luftfahrtindustrie ist eines der prominentesten Opfers des Coronavirus, die Branche verliert damit 2-5 Jahre.
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Aktien auf dem Radar:Kapsch TrafficCom, Strabag, Agrana, Bajaj Mobility AG, Addiko Bank, Austriacard Holdings AG, Amag, Rosgix, DO&CO, Porr, FACC, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, Reploid Group AG, Josef Manner & Comp. AG, UBM, CA Immo, EuroTeleSites AG, EVN, Flughafen Wien, CPI Europe AG, OMV, Österreichische Post, Telekom Austria, Verbund, Fresenius Medical Care, Allianz, HeidelbergCement, Deutsche Post, Scout24, Bayer.
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