11.06.2020, 3332 Zeichen
Namhafte europäische Stahlfirmen, die sich unter dem Dach der Eurofer (The European Steel Association) verbunden haben, wenden sich mit einem Schreiben an die Europäische Union. Gefordert werden Maßnahmen zum Schutz der europäischen Stahlindustrie, die schon vor der Covid-19 Pandemie angeschlagen gewesen und durch Covid-19 noch mehr in Bedrängnis geraten sei. Unterschrieben wurde das Schreiben u.a. auch von der voestalpine. Die europäischen Stahlproduzenten fordern die Europäische Union auf, die Importquoten zu senken und warnten vor einer möglichen Flut von Importen. In einer Erklärung kritisierten die Hersteller die kürzlich vorgeschlagenen Anpassungen zur Sicherung der von der EU im Jahr 2018 eingeführten Maßnahmen und wollen eine zollfreie Quotengröße, welche die tatsächlichen Marktbedingungen widerspiegelt. Des weiteren betonen die europäischen Stahlfirmen, dass die europäische Stahlproduktion weitaus sauberer sei als jene der Länder, die den EU-Markt mit ihrem überschüssigen Material überfluten.
voestalpine (
Akt. Indikation: 19,20 /19,27, -1,52%)
Lob für S&T u.a.:In einem Marktkommentar hebt Birgitte Olsen, Lead Portfolio Manager des BB Entrepreneur Europe Small Fonds bei Bellevue Asset Management, einige europäische Small Caps hervor, die ihrer Meinung nach gestärkt aus der aktuellen Coronavirus-Krise hervorgehen werden. Ihr gefallen, neben Arjo, einem dänischen Zulieferer und Dienstleister für Altersheime und Spitäler oder Invisio, einem Unternehmen, das im Bereich Kommunikations- und Hörschutzsysteme tätig ist, auch der heimische IT-Dienstleister S&T, der laut Olsen "ein interessantes Profil", vorweist. Der Ausblick von S&T für 2020 sei intakt, somit dürften das stetige Wachstum, die Margenverbesserung und die aktive M&A-Strategie langfristig zu einer Neubewertung führen, meint die Fondsmanagerin. Auch vom Batteriehersteller Varta ist Olson angetan. Das Unternehmen dürfte vom strukturellen Trend zu kleineren Anwendungen wie Hörgeräten und kabellosen Kopfhörern profitieren. Dabei würden neben dem spürbaren Ertragswachstum auch der starke Cashflow sowie die Ausweitung der Investitionen in zusätzliche Kapazitäten helfen, meint die Aktien-Expertin.
S&T (
Akt. Indikation: 23,00 /23,04, -1,20%)
Varta AG (
Akt. Indikation: 93,25 /93,35, -2,61%)
Das Halbjahresergebnis der UIAG wird durch die weltweite Corona-Pandemie sowohl operativ als auch durch Einmaleffekte in Höhe von voraussichtlich rund -5,5 Mio. Euro belastet. Diese Belastung umfasse im Wesentlichen Sonderabschreibungen aufgrund von Wertminderungen von Vermögensgegenständen (Impairment) in Höhe von 11,0 Mio. Demgegenüber würden positive Effekte in Höhe von 0,8 Mio. Euro stehen. Diese nicht zahlungswirksamen Einmaleffekte würden im Wesentlichen aus einem erhöhten Diskontierungszinssatz (WACC - Weighted Average Cost of Capital) und der angepassten Geschäftsplanung resultieren, wie es heißt. Beide Anpassungen müssten aufgrund der aktuellen Belastungen aus der Corona-Pandemie vorgenommen werden, wie das Unternehmen betont. Einen weiteren positiven Einmaleffekt in Höhe von 4,7 Mio. habe man durch den Erwerb eines Bankdarlehens einer Tochtergesellschaft erreicht.
UIAG (
Akt. Indikation: 0,00 /0,00, -100,00%)
(Der Input von Christine Petzwinkler für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 11.06.)
Börsepeople im Podcast S23/11: Daniela Herneth
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