22.10.2020, 1722 Zeichen
voestalpine konkretisiert den Ergebnis-Ausblick. "Aufgrund der Verbesserungen im gesamtwirtschaftlichen Umfeld erwartet der Vorstand aktuell unter der Annahme keiner neuerlichen wesentlichen Einschränkungen durch behördlich verordnete Maßnahmen in Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie, wie beispielsweise "Lockdowns", für das gesamte Geschäftsjahr 2020/21 ein EBITDA in einer Bandbreite von 800 Mio. bis 1 Mrd. Euro", so das Unternehmen. Im August lag die Schätzung noch bei "zwischen 600 Mio. Euro und 1 Mrd. Euro". „Wir haben es in den letzten Monaten geschafft uns sehr rasch an die völlig neue Situation anzupassen. Unser Fokus liegt nach wie vor auf ergebnisstabilisierenden Maßnahmen wie konsequentem Kosten- und Working Capital-Management sowie Cashflow-Generierung. Dessen ungeachtet bleiben die Unsicherheiten für den gesamten voestalpine-Konzern in den nächsten Monaten hoch“, so CEO Herbert Eibensteiner.
Das Ergebnis wird im laufenden Geschäftsjahr 2020/21 von Sonderabschreibungen in Höhe von rund 200 Mio. Euro, insbesondere aufgrund von Wertminderungen von Vermögenswerten sowohl bei voestalpine Texas als auch in geringem Umfang bei voestalpine Tubulars, beeinflusst sein, informiert das Unternehmen. Die Sonderabschreibungen seien weder zahlungswirksam noch würden sie das EBITDA beeinflussen, jedoch schon auf das EBIT wirken, betont das Unternehmen. „Wir rechnen auch in den nächsten Jahren mit schwierigen Rahmenbedingungen. Daher müssen wir ein weiteres Mal unsere zukünftigen Erwartungen für unser Werk in Texas anpassen. Die Direktreduktionsanlage bleibt in unseren strategischen Überlegungen hinsichtlich der Dekarbonisierung unserer Stahlproduktion ein wichtiger Baustein“, so Herbert Eibensteiner.
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