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voestalpine-CEO: "Kostensenkungs- und Effizienzsteigerungsprogramme haben gegriffen"

Magazine aktuell


#gabb aktuell



10.11.2020, 2786 Zeichen

Die voestalpine verbuchte im Halbjahr einen Umsatzrückgang von 21,9 Prozent auf 5,1 Mrd. Euro, welcher den Angaben zufolge sowohl aus geringeren Auslieferungsmengen als auch gesunkenen Preisen resultierte. Der Konzern konnte ein positives operatives Ergebnis (EBITDA) in Höhe von 395 Mio. Euro erwirtschaften (-40,6 Prozent von 666 Mio. Euro in der Vorjahresperiode). Die EBITDA-Marge reduzierte sich dementsprechend von 10,2 Prozent im Vorjahr auf aktuell 7,7 Prozent. Das EBIT ging von 230 Mio. Euro im 1. Halbjahr 2019/20 auf aktuell -215 Mio. Euro. Der Rückgang sei neben der rein operativen Entwicklung vor allem auf Sonderabschreibungen bei voestalpine Texas und voestalpine Tubulars (rund 200 Mio. Euro) zurückzuführen, wie es heißt. Das Tubular-Geschäft sei u.a. von der Schwäche im Öl-und Gassektor betroffen. Das Ergebnis vor Steuern reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr von 163 auf -268 Mio. Euro und das Ergebnis nach Steuern von 115 auf -276 Mio. Euro, wie es heißt. Laut CFO Robert Ottel sei die Schwäche des Halbjahres vor allem auf das 1. Quartal zurückzuführen, das 2. Quartal sei bereits besser gelaufen. Deutliche Verbesserungen seien in jenen Divisionen, die der Automobil-Industrie zuzurechnen sind, verzeichnet worden. Und auch der chinesische Markt sei rasch auf das Vor-Pandemie-Niveau zurückgekommen.

Die Anzahl der Mitarbeiter im voestalpine-Konzern ging im Jahresvergleich um 6,5 Prozent auf 47.917 zurück. Im Oktober 2020 waren in Österreich rund 2.500 und in Deutschland rund 1.200 voestalpine-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kurzarbeit bzw. international weitere 1.800 in kurzarbeitsähnlichen Modellen (insbesondere Brasilien, Schweden, Südafrika, Frankreich, Großbritannien).

Trotz der jüngsten Verschärfungen der COVID-19-Lage könne erwartet werden, dass die schrittweise wirtschaftliche Verbesserung zum Ende des 1. Halbjahres im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres 2020/21 anhält, so das Unternehmen im Ausblick. Mit Ausnahme des Öl- und Gasbereichs sowie der Luftfahrtindustrie sollte sich der positive Nachfragetrend nach Produkten des voestalpine-Konzerns in allen wesentlichen Marktsegmenten auch im zweiten Halbjahr 2020/21 fortsetzen. „Deshalb erwartet der Vorstand aktuell unter der Annahme keiner neuerlichen wesentlichen wirtschaftlichen Einschränkungen durch die COVID-19-Pandemie wie beispielsweise behördlich verordnete Maßnahmen in diesem Zusammenhang für das gesamte Geschäftsjahr 2020/21 ein EBITDA in einer Bandbreite von 800 Mio. bis 1 Mrd. Euro“, so CEO Herbert Eibensteiner. Im Fokus würde die weitere Stärkung der Bilanzstruktur stehen. Laut CFO Ottel seien seit 30. September des Vorjahres immerhin Schulden in Höhe von 1 Mrd. Euro abgebaut worden. Die Liquiditätssituation sei gut, eine Aufnahme von Mittel sei nicht notwendig.



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voestalpine-CEO Wolfgang Eder wird seinen bis zum 31. März 2019 laufenden Vertrag bis 3. Juli 2019 verlängern, neuer Vorstandsvorsitzender wird am 3. Juli 2019 DI Herbert Eibensteiner, Bild: voestalpine, (© Aussender)


Autor
Christine Petzwinkler
Börse Social Network/Magazine


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    Die voestalpine verbuchte im Halbjahr einen Umsatzrückgang von 21,9 Prozent auf 5,1 Mrd. Euro, welcher den Angaben zufolge sowohl aus geringeren Auslieferungsmengen als auch gesunkenen Preisen resultierte. Der Konzern konnte ein positives operatives Ergebnis (EBITDA) in Höhe von 395 Mio. Euro erwirtschaften (-40,6 Prozent von 666 Mio. Euro in der Vorjahresperiode). Die EBITDA-Marge reduzierte sich dementsprechend von 10,2 Prozent im Vorjahr auf aktuell 7,7 Prozent. Das EBIT ging von 230 Mio. Euro im 1. Halbjahr 2019/20 auf aktuell -215 Mio. Euro. Der Rückgang sei neben der rein operativen Entwicklung vor allem auf Sonderabschreibungen bei voestalpine Texas und voestalpine Tubulars (rund 200 Mio. Euro) zurückzuführen, wie es heißt. Das Tubular-Geschäft sei u.a. von der Schwäche im Öl-und Gassektor betroffen. Das Ergebnis vor Steuern reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr von 163 auf -268 Mio. Euro und das Ergebnis nach Steuern von 115 auf -276 Mio. Euro, wie es heißt. Laut CFO Robert Ottel sei die Schwäche des Halbjahres vor allem auf das 1. Quartal zurückzuführen, das 2. Quartal sei bereits besser gelaufen. Deutliche Verbesserungen seien in jenen Divisionen, die der Automobil-Industrie zuzurechnen sind, verzeichnet worden. Und auch der chinesische Markt sei rasch auf das Vor-Pandemie-Niveau zurückgekommen.

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