08.04.2021, 2997 Zeichen
Die börsennotierte S Immo hat 2020 ein Jahresergebnis von 56,9 Mio. Euro erreicht (2019: 213,3 Mio. Euro). Die Mieterlöse des Geschäftsjahres 2020 liegen bei 123,3 Mio. Euro und damit um 3,3 Prozent über dem Vorjahresniveau. Der neue CEO Bruno Ettenauer dazu: "Das Bestandsportfolio sichert laufende Erträge, ausgewählte Ankäufe und Projektentwicklungen ermöglichen Wachstum und die Grundstücksbevorratung hält großes Potenzial für die Zukunft bereit. Diesen Kurs gilt es jetzt fortzusetzen." Vorstand Friedrich Wachernig ergänzt: "2020 zählt sicher zu den herausforderndsten Jahren, die ich in meiner Zeit im Vorstand der S Immo erlebt habe. Aber auch diese Herausforderung haben wir gut gemeistert und das Jahr trotz der widrigen Umstände sehr erfolgreich abgeschlossen. Wir haben ein klar positives Bewertungsergebnis von 39,1 Mio. Euro erreicht und wir konnten die Mieterlöse auf Grund von Zukäufen sowie einem umsichtigen Management unseres Bestandsportfolios um 3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr steigern."
Der pandemiebedingte Rückgang der Erlöse aus der Hotelbewirtschaftung (Erlöse der in Form von Managementverträgen betriebenen Immobilien Vienna Marriott Hotel und Budapest Marriott Hotel) konnte durch die Verringerung des Aufwands aus der Hotelbewirtschaftung in beträchtlichem Ausmaß kompensiert werden, sodass das Bruttoergebnis aus der Hotelbewirtschaftung mit -0,3 Mio. Euro nahezu ausgeglichen war (2019: 16,9 Mio.). Das Bruttoergebnis, das sowohl die operative Performance der vermieteten Immobilien als auch der selbst genutzten Hotels inkludiert, sank auf 91,5 Mio. Euro (2019: 109,7 Mio.). Das Bruttoergebnis exklusive selbst genutzter Hotels blieb hingegen zum Vorjahr nahezu unverändert und erreichte 91,9 Mio. Euro (2019: 92,9 Mio. Euro). Im Geschäftsjahr 2020 wurden wie schon im Vorjahr deutlich mehr Zu- als Verkäufe getätigt. Die Veräußerungen beliefen sich auf insgesamt 46,9 Mio. Euro (2019: 58,8 Mio.) und lagen damit betragsmäßig deutlich unter dem Durchschnitt der letzten fünf Jahre.
Das Ergebnis aus der Immobilienbewertung war mit 39,1 Mio. (2019: 192,7 Mio.) trotz der COVID-19-Pandemie deutlich positiv, spiegelt aber auch die Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Krise wider. Insgesamt konnte das EBIT damit über der 100-Millionen-Marke gehalten werden und belief sich auf 101,0 Mio. Euro (2019: 271,4 Mio.).
Im Ausblick meint Ettenauer: "Wir sind zuversichtlich, dass die Bekämpfung der Covid-19-Pandemie die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zeitnah klar verbessern und auch dem Kapitalmarkt erneut einen entsprechenden Aufschwung bringen wird. Investitionsseitig bleiben Deutschland und die CEE-Region weiterhin in unserem Fokus. Wir haben im Berliner Speckgürtel inzwischen rund 2,5 Mio. Quadratmeter Grundstücksreserven, die sich auf über 30 Grundstücke aufteilen. Darüber hinaus prüfen wir auch weiterhin Investitionsmöglichkeiten in aufstrebenden deutschen Städten sowie in Hauptstädten in CEE. Aktuell arbeiten wir in Budapest an einer Büroentwicklung."
Wiener Börse Party #1089: ATX nach Rücksetzer wieder etwas erholt; Verbund und Bawag (auch nach Ende Rückkaufprogramm) gesucht
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