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Valneva passt Umsatzprognose an - Verlust ausgeweitet

Magazine aktuell


#gabb aktuell



11.08.2022, 3295 Zeichen

Die Gesamtumsätze von Valneva beliefen sich im 1. Halbjahr 2022 auf 93,2 Mio. Euro, verglichen mit 47,5 Mio. Euro im 1. Halbjahr 2021, was einem Anstieg von 96,3 Prozent entspricht. Die Produktumsätze, einschließlich der Umsätze des Covid-19-Impfstoffs, stiegen im ersten Halbjahr 2022 um 5,0 Prozent auf 33,3 Mio. Euro. Produktumsätze im Zusammenhang mit Covid-19 liegen bei 3,8 Mio. Euro. Die sonstigen Erlöse beliefen sich im 1. Halbjahr 2022 auf 59,9 Mio. Euro gegenüber  15,7 Mio. Euro im 1. Halbjahr 2021. Dieser Anstieg ist laut Valneva darauf zurückzuführen, dass 89,4 Mio. Euro aus der Rückzahlungsverbindlichkeit infolge der im 2. Quartal 2022 erzielten Einigung mit der britischen Regierung freigesetzt wurden.

Valneva verzeichnete im 1. Halbjahr 2022 einen Betriebsverlust in Höhe von 150,4 Mio. Euro, verglichen mit einem Betriebsverlust von 8 6,2 Mio. Euro in der Vorjahresperiode, wovon der Betriebsverlust im Zusammenhang mit dem COVID-19-Geschäft am 30. Juni 2022 110,7 Mio. Euro betrug. Der bereinigte EBITDA-Verlust im 1. Halbjahr 2022 betrug 136,0 Mio. Euro, verglichen mit einem bereinigten EBITDA-Verlust von 80,1 Mio. Euro im 1. Halbjahr 2021. Der Nettoverlust liegt Ende Juni 2022 bei 171,5 Mio. Euro, verglichen mit einem Nettoverlust von 86,4 Mio. im 1. Halbjahr 2021.

Das Unternehmen passt die Prognose an: In Anbetracht der anhaltenden Erholung der Umsätze mit Reiseimpfstoffen, der Umsatzrealisierung im Zusammenhang mit Lieferverträgen mit der EU und dem Vereinigten Königreich sowie des kürzlich überarbeiteten EC-Vorabkaufvertrags für Valnevas Covid-19-Impfstoff, erwartet Valneva, dass die Gesamtumsätze im Jahr 2022 340 Mio. bis 360 Mio. Euro erreichen werden. Zuvor lag die Prognose bei 430 Mio. bis 590 Mio. Euro.

Die Umsätze mit Reiseimpfstoffen werden voraussichtlich 70 Mio. bis 80 Mio. Euro erreichen, während die Covid-19-Produktumsätze voraussichtlich 30 Mio. bis 40 Mio. Euro erreichen werden. Die sonstigen Umsatzerlöse werden voraussichtlich ca. 240 Mio. Euro erreichen und sich hauptsächlich auf das Covid 19-Programm beziehen, so das Unternehmen.

Valneva erwartet F&E-Ausgaben von 120 bis 135 Mio. Euro im Jahr 2022. In die Weiterentwicklung des Covid-19-Impfstoffs der zweiten Generation wird nur dann investiert, wenn es im 3. Quartal 2022 die erforderliche Finanzierung oder Zusagen zu einer solchen Finanzierung gibt, so das Unternehmen. Man engagiere sich zudem auch weiterhin für den weiteren Ausbau der F&E-Pipeline, wie es heißt.

CEO Thomas Lingelbach gibt sich optimistisch: "Valneva hat im ersten Halbjahr weiterhin bedeutende F&E-Meilensteine ​​erreicht. Unsere aktualisierte Kooperationsvereinbarung mit Pfizer über die Lyme-Borreliose beinhaltete eine erhebliche Kapitalbeteiligung, die wir als starkes Zeichen des Vertrauens und der Anerkennung unserer Impfstoffexpertise sehen, und der kürzliche Beginn der Phase 3 bringt uns einer potenziellen Impfstofflösung gegen die Lyme-Borreliose einen Schritt näher. Unser Chikungunya-Impfstoffprogramm hat erfolgreich alle klinischen Endpunkte der Phase 3 erreicht und bereitet uns auf die BLA-Einreichung vor." Hinsichtlich Covid-19-Impfstoff meint Lingelbach: "Angesichts des revidierten Auftragsvolumens aus den EU-Mitgliedstaaten prüfen wir, wie wir unsere Geschäftstätigkeit umgestalten können.“



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1. Valneva, Labor, Impfstoff, Credit: Valneva , (© Aussender)   >> Öffnen auf photaq.com

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Valneva, Labor, Impfstoff, Credit: Valneva, (© Aussender)


Autor
Christine Petzwinkler
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    Die Gesamtumsätze von Valneva beliefen sich im 1. Halbjahr 2022 auf 93,2 Mio. Euro, verglichen mit 47,5 Mio. Euro im 1. Halbjahr 2021, was einem Anstieg von 96,3 Prozent entspricht. Die Produktumsätze, einschließlich der Umsätze des Covid-19-Impfstoffs, stiegen im ersten Halbjahr 2022 um 5,0 Prozent auf 33,3 Mio. Euro. Produktumsätze im Zusammenhang mit Covid-19 liegen bei 3,8 Mio. Euro. Die sonstigen Erlöse beliefen sich im 1. Halbjahr 2022 auf 59,9 Mio. Euro gegenüber  15,7 Mio. Euro im 1. Halbjahr 2021. Dieser Anstieg ist laut Valneva darauf zurückzuführen, dass 89,4 Mio. Euro aus der Rückzahlungsverbindlichkeit infolge der im 2. Quartal 2022 erzielten Einigung mit der britischen Regierung freigesetzt wurden.

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