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Österreichische Post: Preisstruktur, Wahlen und Türkei sorgen für Steigerungen

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05.11.2024, 2437 Zeichen

Die Österreichische Post berichtet von "einer sehr guten Entwicklung" in den ersten neun Monaten.  Die Umsatzerlöse erhöhten sich um 13,6 Prozent auf 2.237,6 Mio Euro. Auch exklusive des Umsatzes in der Türkei – der in Folge der Wechselkursentwicklung der türkischen Lira von hoher quartalsweiser Volatilität gekennzeichnet ist – betrug der Umsatzanstieg 10,7 Prozent. Ein Anstieg konnte laut Post in allen Divisionen verzeichnet werden. Auch das Ergebnis hat sich positiv entwickelt. Das EBITDA steigerte sich um 7,9 Prozent auf 304,9 Mio Euro und das EBIT um 10,7 Prozent auf 144,7 Mio. Euro. Dieser Anstieg ist auf die Anpassungen in der Produkt -und Preisstruktur, auf die Wahlen, sowie auch auf das Paket-Geschäft in der Türkei zurückzuführen. In der Division Filiale & Bank verschlechterte sich das EBIT auf minus 7,4 Mio. Euro in den ersten drei Quartalen 2024, nach minus 5,6 Mio. Euro im Jahr zuvor. Der Rückgang ist laut Post vor allem auf IT-Sonderaufwendungen im Zusammenhang mit der Migration der Kernbankensysteme der bank99 zurückzuführen. Das Konzern-Periodenergebnis wird mit 106,1 Mio. Euro ausgewiesen, was ein Plus von 16,9 Prozent bedeutet. 

Der neue Generaldirektor der Österreichischen Post, Walter Oblin, meint: „Zusätzlich zur Qualitätsführerschaft ist es unser Anspruch, mit neuen Dienstleistungen, wie dem Ausbau der Selbstbedienungs-Infrastruktur oder der Sonntags-Zustellung auch Innovationsführerin zu sein,“

Gemäß der aktuellen Entwicklung sollte – abhängig vom Wechselkurs der türkischen Lira zum Jahresende – der prognostizierte Umsatz 2024 auf 3 Mrd. Euro (2023: 2.740,8 Mio. Euro) steigen. Umsatzwachstum einerseits aber auch Kostendisziplin und Effizienz anderseits seien notwendig, um die angepeilte Stabilität der Österreichischen Post sicherzustellen, heißt es im Ausblick. "In einem anhaltend stabilen makroökonomischen Umfeld in den Märkten des Unternehmens ist mit einem EBIT-Anstieg von zumindest 5 Prozent zu rechnen, also einem erwartetem EBIT von etwas über 200 Mio. Euro (Anm.: 2023: 190,2 Mio. Euro)", wie es im Ausblick heißt. Damit wird der bisherige Ausblick "Umsatzanstieg zumindest im oberen einstelligen Bereich und  EBIT-Verbesserung im mittleren einstelligen Bereich", im Grunde bestätigt.

Auch für 2025 geht die Österreichische Post von einem Umsatz von über 3 Mrd. Euro aus und hat das Ziel, wieder ein Ergebnis (EBIT) von 200 Mio. Euro zu erreichen, wie dem Ausblick zu entnehmen ist.

 


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Österreichische Post nimmt die ersten zwei E-LKW in Betrieb: Mit den beiden neuen E-LKW sind Fahrzeuge der Transportlogistik erstmals CO2-frei unterwegs. Credit: Rainer Mirau/Volvo Group Austria GmbH, (© Aussender)


Autor
Christine Petzwinkler
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