27.02.2026, 2717 Zeichen
Ein aktueller Report der DAK-Gesundheit zeigt eine alarmierende Entwicklung: Angststörungen und Depressionen bei jungen Menschen nehmen drastisch zu und werden chronisch. Besonders Mädchen sind betroffen. Experten sprechen von einem gefährlichen "Erbe der Pandemie", das den enormen Druck einer ganzen Generation widerspiegelt.
Die neuen Daten aus Thüringen dienen als Warnsignal für eine bundesweite Krise. Psychische Erkrankungen wie Essstörungen bewegen sich demnach auf einem Höchststand. Die Ursachen sind vielfältig und reichen von schulischem Leistungsdruck über soziale Unsicherheiten bis hin zu globalen Krisen.
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Dahinter steckt oft chronischer Stress. Während akuter Stress den Körper kurzfristig leistungsfähig macht, wird permanenter Alarmzustand zum Problem. Das Nervensystem gerät aus dem Gleichgewicht.
Langfristig kann dies die kognitive Leistung beeinträchtigen und zu Konzentrationsproblemen führen. Sogar die Darmgesundheit und das Mikrobiom werden nachweislich angegriffen. Psychologen warnen: Schon der ständige Satz "Ich bin im Stress" kann das Gehirn auf Daueralarm programmieren.
Der Report belegt, dass der Anstieg kein vorübergehendes Phänomen ist. Die Erkrankungen verfestigen sich. Viele Betroffene suchen keine Hilfe, weshalb Fachleute von einer hohen Dunkelziffer ausgehen.
Die zentrale Frage lautet: Wie können junge Menschen wirksame Werkzeuge erlernen, um nicht in einen Kreislauf aus Überforderung und psychischer Erkrankung zu geraten?
Für akute Stressmomente helfen einfache Techniken. Die 4-7-8-Atemmethode kann das Nervensystem schnell beruhigen: vier Sekunden einatmen, sieben Sekunden halten, acht Sekunden ausatmen.
Gegen chronischen Stress braucht es nachhaltigere Veränderungen. Dazu zählen regelmäßige Bewegung, ausgewogene Ernährung und vor allem guter Schlaf. Dieser ist für die Regeneration und die innere Uhr des Mikrobioms entscheidend.
Achtsamkeit und Meditation stärken die Resilienz. Doch es gibt einen Punkt, an dem Selbsthilfe nicht mehr reicht. Bei dauerhafter Erschöpfung, sozialem Rückzug oder Symptomen einer Depression ist professionelle Unterstützung unerlässlich.
Therapieangebote von Verhaltens- bis hin zu tiefenpsychologischen Verfahren können helfen, individuelle Bewältigungsstrategien zu entwickeln. Die Anerkennung, Hilfe zu benötigen, ist dabei der wichtigste Schritt.
Börsepeople im Podcast S23/20: Michael Hofbauer
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