Ich stimme der Verwendung von Cookies zu. Auch wenn ich diese Website weiter nutze, gilt dies als Zustimmung.

Bitte lesen und akzeptieren Sie die Datenschutzinformation und Cookie-Informationen, damit Sie unser Angebot weiter nutzen können. Natürlich können Sie diese Einwilligung jederzeit widerrufen.





Gehirntraining senkt Demenzrisiko um 25 Prozent ( Finanztrends)

02.03.2026, 3224 Zeichen

Eine Langzeitstudie liefert erstmals handfeste Beweise: Spezifisches kognitives Training kann das Demenzrisiko um ein Viertel reduzieren. Die finalen Ergebnisse der 20-jährigen ACTIVE-Studie zeigen, dass nur eine bestimmte Trainingsform diesen durchschlagenden Effekt hat.

Anzeige

Vergessen Sie im Alltag häufiger Namen oder Termine? Mit diesem kostenlosen 2-Minuten-Selbsttest erhalten Sie anhand von 7 Expertenfragen eine erste diskrete Einschätzung zu möglichen Demenz-Anzeichen. Jetzt kostenlosen Demenz-Selbsttest starten

Nur eine Trainingsart wirkt langfristig

Die Studie verglich drei Methoden: Gedächstnisübungen, Training des logischen Denkens und ein computergestütztes Programm zur Steigerung der visuellen Verarbeitungsgeschwindigkeit. Rund 3.000 gesunde ältere Erwachsene nahmen teil.

Das Ergebnis nach zwei Jahrzehnten ist eindeutig. Nur die Gruppe, die ihr Gehirn darin trainierte, Informationen schneller zu verarbeiten, hatte ein signifikant geringeres Erkrankungsrisiko. Bei Probanden, die zusätzliche Auffrischungssitzungen absolvierten, sank die Wahrscheinlichkeit für eine Demenzdiagnose sogar um 25 Prozent im Vergleich zur Kontrollgruppe ohne Training.

Warum ist dieses Training so effektiv?

Bei den erfolgreichen Übungen mussten die Teilnehmer Objekte auf einem Bildschirm identifizieren und gleichzeitig periphere Reize wahrnehmen. Der Clou: Der Schwierigkeitsgrad passte sich in Echtzeit der Leistung des Nutzers an.

Experten vermuten hierin den Schlüssel zum Erfolg. Das Gehirn wird kontinuierlich an seiner Leistungsgrenze gefordert. Diese adaptive Herausforderung fördert vermutlich die Neuroplastizität – also die Fähigkeit des Gehirns, sich neu zu vernetzen und kognitive Reserven aufzubauen. Diese Reserven könnten den altersbedingten Abbau bremsen.

Ein Wendepunkt für die Prävention

Die Studie gilt als Meilenstein, weil sie einen kausalen Zusammenhang nachweist. Bisherige Arbeiten zeigten oft nur Korrelationen. Nun liegt ein „Goldstandard“-Beweis vor, dass gezieltes Training präventiv wirken kann.

Das markiert einen Wandel: Weg von unspezifischem „Gehirnjogging“, hin zu wissenschaftlich fundierten Methoden. Kommerzielle Plattformen wie BrainHQ bieten bereits ähnliche adaptive Übungen an, die auf den Studienerkenntnissen basieren.

Anzeige

Um Ihre geistige Fitness aktiv zu fördern, helfen oft schon kleine, gezielte Routinen im Alltag. Dieser Gratis-Report liefert Ihnen 7 Geheimnisse für ein leistungsfähiges Gehirn und zeigt, wie Sie Ihren Fokus steigern und das Demenz-Risiko senken können. Kostenlosen Ratgeber „Gehirntraining leicht gemacht“ herunterladen

Gehirngesundheit braucht mehr als eine Übung

Trotz der bahnbrechenden Ergebnisse betonen Forscher einen ganzheitlichen Ansatz. Körperliche Aktivität, gesunde Ernährung, soziale Kontakte und das Erlernen neuer, komplexer Fähigkeiten bleiben unverzichtbare Säulen der Vorsorge.

Die Forschung geht nun der Frage nach, welche biologischen Mechanismen genau hinter dem Schutzeffekt stecken. Größere Folgestudien sollen zudem klären, ob eine höhere „Trainingsdosis“ den Schutz weiter optimieren kann. Die Botschaft der ACTIVE-Studie ist jedoch klar: Gezieltes mentales Training kann ein wirksames Werkzeug für ein gesundes Gehirn im Alter sein.


(02.03.2026)

BSN Podcasts
Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

Kapitalmarkt-stimme.at daily voice: Die Börsezahl des Quartals, die drei meistgehörten Podcasts und das erste Mail an mich als Senator


 

Bildnachweis

1. Trading



Aktien auf dem Radar:UBM, Agrana, CA Immo, Austriacard Holdings AG, EuroTeleSites AG, Polytec Group, Frequentis, Rosgix, EVN, Uniqa, Österreichische Post, AT&S, Rosenbauer, Lenzing, Addiko Bank, Frauenthal, SBO, Verbund, BTV AG, Athos Immobilien, Oberbank AG Stamm, Amag, Flughafen Wien, CPI Europe AG, Semperit, Telekom Austria, Münchener Rück, RWE, Allianz, DAIMLER TRUCK HLD..., Fresenius Medical Care.


Random Partner

UBS
UBS bietet weltweit finanzielle Beratung und Lösungen für private, institutionelle und Firmenkunden als auch für private Kundinnen und Kunden in der Schweiz. UBS mit dem Hauptsitz in Zürich hat eine weltweite Präsenz in allen wichtigen Finanzmärkten.

>> Besuchen Sie 54 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


Trading


 Latest Blogs

» Handelsvolumen an der Wiener Börse steigt um 45 Prozent und Drastil als ...

» Börse-Inputs auf Spotify zu u.a. AT&S, RBI, Edda Vogt und Bernadette Hän...

» Von der Apotheke zur Optionshändlerin: Wie eine Wienerin ihren Weg an di...

» LinkedIn-NL: Wer will mein(e) Nachbar(in) in 1090 Wien werden?

» Börsepeople im Podcast S24/09: Bernadette Händlhuber

» Österreich-Depots: Osterbilanz (Depot Kommentar)

» Börsegeschichte 2.4.: Extremes zu RBI (Börse Geschichte) (BörseGeschichte)

» Nachlese: Thomas Winkler, Dorothee Bauer (audio cd.at)

» News zu Andritz, Wiener Börse und ein Spoiler zum börsefreien Karfreitag...

» ATX am Gründonnerstag im Minus – AT&S feiert All-Time-High und die Börse...