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Schiefe Optik bei Schiefergas? Sind Ölbarone eigentlich noch schlimmer als Investmentbanker? (Wolfgang Pinner)

Magazine aktuell


#gabb aktuell



01.04.2013, 2101 Zeichen

„Sind Ölbarone eigentlich noch schlimmer als Investmentbanker?“. Auf jeden Fall, man denke an BP und Deepwater Horizon im Golf von Mexiko oder Shell und Brent Spar in der Nordsee. Also wirklich – echt nicht! Da tankt man sein Auto guten Gewissens voll, und dann so etwas. Aber nicht genug, jetzt beginnen die Ölkonzerne noch „herumzufracken“ – verunreinigen Trinkwasser und lösen Erdbeben aus! Doch sind Exxon & Co. wirklich die Schuldigen? Immer mehr Menschen benötigen immer mehr Energie. Und Energiereserven sind zunehmend schwieriger zu finden. Für Öl- und Gasbohrungen bedeutet das immer kompliziertere Technologien mit höheren Risiken. Vielleicht sind die Ölmultis also nur ein Opfer der energiehungrigen Konsumenten?! Natürlich wäre die Opferrolle eine, mit der sich die großen Ölkonzerne der Welt nur gar zu gern anfreunden würden. In Wahrheit sind aber alle großen Katastrophen der letzten Jahrzehnte mit einer „Öl-Connection“ auf die Missachtung der notwendigen Risikostandards zu-rückzuführen. Dass gilt für Tiefseebohrungen genauso wie für leckgeschlagene Tanker. Die Gier der Konzerne und das häufige Abwälzen von externen Kosten auf die Gesellschaft führen bei konventionellen wie nicht-konventionellen Lagerstätten nicht selten zur Katastrophe.
Und nun noch kurz zum Fracking-Tatort USA 2013: zur Förderung von Schieferölvorkommen treffen der Farmer als Besitzer des Grundstücks, die Ölförderunternehmung mit dem Dollarzeichen in den Augen und die nicht vorhandenen Umweltauflagen aufeinander. Daraus wird dann ein Cocktail der besonderen Art gemixt, der letztendlich noch um einiges mehr stinkt als das schwarze Gold selbst.
Autor: Wolfgang Pinner - Pinner ist seit mehr als zehn Jahren im Bereich Nachhaltiges Investment tätig. Er hat zum Thema zwei Bücher verfasst und ist das für Österreich zuständige Vorstandsmit- glied beim Forum Nachhaltige Geld- anlagen. Wolfgang Pinner fungiert als Chief Sustainability Investment Officer in der Erste Asset Management und leitet das Team Nachhaltige Investments in der ERSTE-SPARINVEST.



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    „Sind Ölbarone eigentlich noch schlimmer als Investmentbanker?“. Auf jeden Fall, man denke an BP und Deepwater Horizon im Golf von Mexiko oder Shell und Brent Spar in der Nordsee. Also wirklich – echt nicht! Da tankt man sein Auto guten Gewissens voll, und dann so etwas. Aber nicht genug, jetzt beginnen die Ölkonzerne noch „herumzufracken“ – verunreinigen Trinkwasser und lösen Erdbeben aus! Doch sind Exxon & Co. wirklich die Schuldigen? Immer mehr Menschen benötigen immer mehr Energie. Und Energiereserven sind zunehmend schwieriger zu finden. Für Öl- und Gasbohrungen bedeutet das immer kompliziertere Technologien mit höheren Risiken. Vielleicht sind die Ölmultis also nur ein Opfer der energiehungrigen Konsumenten?! Natürlich wäre die Opferrolle eine, mit der sich die großen Ölkonzerne der Welt nur gar zu gern anfreunden würden. In Wahrheit sind aber alle großen Katastrophen der letzten Jahrzehnte mit einer „Öl-Connection“ auf die Missachtung der notwendigen Risikostandards zu-rückzuführen. Dass gilt für Tiefseebohrungen genauso wie für leckgeschlagene Tanker. Die Gier der Konzerne und das häufige Abwälzen von externen Kosten auf die Gesellschaft führen bei konventionellen wie nicht-konventionellen Lagerstätten nicht selten zur Katastrophe.
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