03.04.2015, 3670 Zeichen
Hochinteressanter Input vom Runplugged-Partner Deloitte.
9,1 Millionen Mitglieder waren deutschlandweit zum Stichtag 31. Dezember 2014 in einem der 8.026 Fitnessstudios angemeldet. Laut der europaweiten Studie „European Health & Fitness Market“ in Kooperation mit EuropeActive verfügt Deutschland über den mitgliederstärksten Fitnessmarkt, wobei die Branche von einer hohen Angebots- und Preisdynamik geprägt ist.
Die Branche setzte 2014 mit ihrer Steigerung von rund 530.000 Mitgliedern (+6,1%) ihren kontinuierlichen Wachstumstrend der letzten Jahre fort. „Wir beobachten einen spannenden Wandel, der insbesondere von Fitnessketten vorangetrieben wird: Sie gewinnen zunehmend an Marktanteilen und neue Fitnessformate wie „High5“ von McFIT oder „re-level“ von Fitness First dürften für weitere Bewegung sorgen“, resümiert Karsten Hollasch, Partner Corporate Finance und Leiter der Deloitte Sport Business Gruppe in Deutschland.
Führende Fitnessmärkte in Europa 2014
|
Position |
Land |
Mitglieder |
Penetrationsquote |
|
1 |
Deutschland |
9.080.000 |
11,2% |
|
2 |
England |
8.300.000 |
12,9% |
|
3 |
Frankreich |
4.960.000 |
7,5% |
|
4 |
Spanien |
4.891.000 |
10,2% |
|
5 |
Italien |
4.740.000 |
7,8% |
Quelle: EuropeActive, Deloitte-Analyse
Deutschland: Mitgliederstärkster Fitnessmarkt in Europa
Laut der europaweiten Fitnessstudie von Deloitte und EuropeActive „European Health & Fitness Market“ war der deutsche Fitnessmarkt Ende 2014 der größte. Deutschland verzeichnet mit rund 9,1 Millionen Mitgliedern 18,2 Prozent der insgesamt 50,1 Millionen Mitglieder in Europa. Trotz dieses Niveaus besitzt er weiteres Wachstumspotenzial, was anhand der Penetrationsquote (Verhältnis von Fitnessmitgliedern zu Einwohnern) erkennbar ist. Während Märkte wie Norwegen (19,6%), Schweden (16,6%) und die Niederlande (16,0%) deutlich höhere Penetrationsquoten aufweisen, lag Deutschland mit 11,2 Prozent im europäischen Mittelfeld.
Angebotsdiversifikation und Polarisierung der Marktsegmente
Die veränderten Konsumentenwünsche rufen zwei Marktdynamiken hervor: Einerseits eine anhaltende Polarisierung der Preissegmente – sichtbar durch die steigende Anzahl von Discount- und Premiumanbietern. Andererseits die zunehmende Angebotsdiversifikation, sodass sich neben den klassischen Full-Service-Anbietern auch Special-Interest-Angebote wie Mrs.Sporty (Frauenzirkeltraining) und Bodystreet (Elektromuskelstimulation) erfolgreich etablieren konnten. Zu diesen Spezialangeboten zählt auch die anspruchsvolle Trainingsmethode CrossFit, die zum Jahresende von rund 31.200 Mitgliedern in 160 „CrossFit-Boxen“ deutschlandweit betrieben wurde.
Digitalisierung der Branche
Analog zu anderen Konsumgütermärkten macht die Digitalisierung auch nicht vor der Fitnessbranche halt. Fitnessinhalte per Smartphone, Tablet und Smart TV abzurufen, ist für viele mittlerweile selbstverständlich. Erstmals wurde im Rahmen der Deloitte-Studie der Markt für Online-Fitnessstudios quantifiziert: Zum Jahresende 2014 zählten Online-Fitnessanbieter 358.000 registrierte Personen, von denen rund 64.200 als aktive Nutzer für digitale Inhalte eine Monatsgebühr zwischen ca. 5,00 und 15,00 Euro bezahlten.
Refit Kamberovic, Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes deutscher Fitness- und Gesundheits-Anlagen (DSSV), sieht die zukünftige Entwicklung der Fitness- und Gesundheitsbranche ebenfalls positiv: „Sowohl quantitativ als auch qualitativ hat die Fitnessbranche ein herausragendes Level erreicht. Mittlerweile ist es gesellschaftlicher Konsens, dass sportliche Betätigung in Fitness- und Gesundheitsanlagen ein elementarer Bestandteil der aktiven Gesundheitsvorsorge ist. Diese Einsicht wird unseren Prognosen nach 2020 dazu führen, dass die 12-Millionen-Mitglieder-Grenze überschritten wird.“
Kapitalmarkt-stimme.at daily voice: Felix Lamezan-Salins anlässlich ATX 6000 zu Spekulation vs. Vorsorge, Mindset und Best Practise
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