03.07.2015, 2221 Zeichen
Ich habe schon 2011 in meinem Blog "Man soll keine Euros nach Athen" tragen, auf die Schwierigkeit verwiesen, Griechenland mit weiteren Geldmitteln aus dem Schlamassel zu helfen. Die aktuellen Ereignisse aber auch die Ignoranz der europäischen Politik, über die Konsequenzen nachzudenken, hat zu einer dramatischen Verschlimmerung der Lage geführt. Meiner Meinung nach wird ein Austritt Griechenlands aus dem Euro immer absehbarer.
Was sind die wesentlichen Merkmale meines Arguments? Es ist, wenn man sich die Geschichte erfolgreicher Sanierungen von Staaten anschaut, evident, dass Staaten wie auch Firmen nicht allein über Kosteneinsparungen saniert werden können. Wenn ein Saat, wie Griechenland, keinen Wettbewerbsvorteil hat und damit seine im Land produzierten Produkte und Dienstleistungen am Weltmarkt nicht Konkurrenz fähig sind, ist es einfach nicht möglich die Wirtschaftsleistung durch radikale Senkungen der Ausgabenseite zu stärken. Griechenland aber auch die Troika und vor allem die anderen europäischen Statten, müssten die derzeitige Krise als Chance begreifen, den Euro und damit den Wirtschaftsraum Girechanland zu stärken, in dem sie Griechenland ziehen lassen. Man muss aus einer Krise gestärkt hervorgehen und nicht geschwächt!
Für Griechenland selbst ist meiner Meinung nach ein Austritt aus dem Euro und damit eine Einführung einer eigenen Währung die einzige Möglichkeit gestärkt aus der Krise hervorzugehen. Nachdem die griechische Industrie nur durch eine massive Abwertung der Währung am Weltmarkt gegenüber China, Asien und Europa reüssieren kann, hilft es nicht durch massive Kosteneinsparungen sie Innennachfrage zu schwächen. Vielmehr müssten die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Griechenland gestärkt und damit die Wirtschaftsleistung angekurbelt werden. Endlose Schlangen von den Bankomaten und die Sorge sein gesamtes Geld zu verlieren sind dafür kein guter Nährboden.
Monthly Main Event #1: Darüber spricht man an der Wiener Börse im April 2026
Bildnachweis
Aktien auf dem Radar:Rosenbauer, Flughafen Wien, Österreichische Post, EuroTeleSites AG, Kapsch TrafficCom, Polytec Group, Bajaj Mobility AG, AT&S, CPI Europe AG, SBO, Andritz, DO&CO, Erste Group, FACC, Gurktaler AG Stamm, OMV, Palfinger, RBI, Verbund, voestalpine, Wienerberger, Semperit, BKS Bank Stamm, SW Umwelttechnik, BTV AG, Oberbank AG Stamm, Amag, CA Immo, Telekom Austria, RHI Magnesita, DAX.
Random Partner
Frequentis
Frequentis mit Firmensitz in Wien ist ein internationaler Anbieter von Kommunikations- und Informationssystemen für Kontrollzentralen mit sicherheitskritischen Aufgaben. Solche „Control Center Solutions" entwickelt und vertreibt Frequentis in den Segmenten Air Traffic Management (zivile und militärische Flugsicherung, Luftverteidigung) und Public Safety & Transport (Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste, Schifffahrt, Bahn).
>> Besuchen Sie 55 weitere Partner auf boerse-social.com/partner
Latest Blogs
» Österreichs Börsenunternehmen erobern die Invest Stuttgart – mit Kaffee,...
» LinkedIn-NL: Live vom Österreich-Stand auf der Invest in Stuttgart ...
» Börse-Inputs auf Spotify zu u.a. Thomas Leissing, Netflix, AT&S, Gregor ...
» Börse Social Depot Trading Kommentar (Depot Kommentar)
» Börsegeschichte 17.4.: Semperit (Börse Geschichte) (BörseGeschichte)
» Nachlese: Thomas Leissing Treasury & Finance Convention, Heiko Thieme (a...
» ATX am April-Verfallstag leicht im Minus – AT&S dominiert das Börsenjahr...
» PIR-News: Semperit, Addiko, Research zu AT&S, Erste Group (Christine Pet...
» Wiener Börse Party #1137: ATX zum April-Verfall zunächst etwas leichter,...
» 1. Monthly Main Event Podcast Sendetermin (Christian Drastil)
Useletter
Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab.
Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.
Newsletter abonnieren
Runplugged
Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)
per Newsletter erhalten
- Rosenbauer und Wienerberger vs. RHI und Mayr-Meln...
- Österreichs Börsenunternehmen erobern die Invest ...
- AXA und Talanx vs. Swiss Re und Uniqa – kommentie...
- Telecom Italia und O2 vs. Deutsche Telekom und Or...
- ThyssenKrupp und ArcelorMittal vs. voestalpine un...
- LinkedIn-NL: Live vom Österreich-Stand auf der In...
Featured Partner Video
Kapitalmarkt-stimme.at daily voice: Bianca-Olivia, Elisabeth Oberndorfer und Andreas Onea reden mit der Wiener Börse übers Investieren
Die Wiener Börse startete mit dem Podcast-Netzwerk Missing Link ein neues Podcast‑Format: „Safe! Stories übers Investieren“. Hosts sind Anna-Lisa Bier und Alexander Wastl, die ca. 30-minütigen Epis...
Books josefchladek.com
Bertien van Manen
Let's Sit Down Before We Go
2011
MACK
Yasuhiro Ishimoto
Someday Somewhere (Aru hi aru tokoro, 石元泰博 ある日ある所)
1958
Geibi Shuppan
Marcel Natkin (ed.)
Le nu en photographie
1937
Éditions Mana
Jack Davison
13–15 November. Portraits: London
2026
Helions
Daido Moriyama
Ligh and Shadow (English Version
2019
Getsuyosha, bookshop M
