03.12.2017
Zugemailt von / gefunden bei: Raiffeisen Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)
Dass die Volatilität am Aktienmarkt derzeit zwar sehr tief, aber nicht völlig vorbei ist, zeigte der Markt für US-Technologieaktien am Mittwoch, als die Nasdaq an einem Tag rund 2 % zurückging (insbesondere Chip-Aktien sogar noch deutlich mehr). Es spricht aber auch für die immer noch sehr robuste Grundverfassung des US-Marktes, dass sich S&P 500 und Dow davon kaum anstecken ließen, und am Tag danach bereits neue Allzeithöchststände erreichten (und auch die Nasdaq hat inzwischen einen Großteil des Rückgangs wieder aufgeholt). Wir sehen darin nur eine kfr. Gewinnmitnahme bei den Titeln, die heuer mit am meisten zugelegt haben, aber noch keine Trendwende.
Was weiter hinterherhinkt sind die europäischen Aktienmärkte, wo es zuletzt nur für eine Seitwärtsbewegung nach der jüngsten Korrektur reichte. Da die Konjunktur auf beiden Seiten des Atlantiks weiterhin sehr stark ist, und auch von den Notenbanken keine unmittelbare Belastung ansteht, könnte ein Grund für diese unterschiedliche Performance die nahende US-Steuerreform sein, von deren weiterer Konkretisierung US-Unternehmen profitieren. Zwar wird der Fortschritt in Sachen Steuerentlastung weiter holprig bleiben und wohl erst in Q1 beschlossen werden (selbst wenn der US-Senat seine Version rasch verabschieden kann, bleibt der mühsame nächste Schritt die beiden unterschiedlichen Entwürfe der beiden Kammern auf einen Nenner zu bringen). Wir setzen aber weiterhin darauf, dass es trotz zwischenzeitiger Rückschläge letztendlich zu einer deutlichen Senkung der Unternehmenssteuern kommt und im Vorfeld dieses Beschlusses der US-Markt gut un- terstützt sein wird (gefolgt von „sell-the-news“?).
Wir bleiben deshalb mittelfristig für die US-Märkte auf Kauf, werden aber im Rahmen der Überarbeitung der Quartalsprognosen Mitte Dezember abwägen, die US-Märkte nach weiteren Kursanstiegen bzw. sobald die Steuerreform durch ist auf Neutral zurückzunehmen. In Europa, wo die jüngste Korrektur noch nicht einmal aufgeholt ist, bleiben wir ebenfalls auf Kauf, genauso wie für die übrigen gecoverten Aktienmärkte. Von den Wirtschaftsdaten der kommenden Woche erwarten wir kein Störfeuer, sie sollten zeigen, dass die Konjunktur weiterhin sehr gut läuft.
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Aktien auf dem Radar:CA Immo, UBM, Semperit, Austriacard Holdings AG, EuroTeleSites AG, Flughafen Wien, Marinomed Biotech, voestalpine, Wienerberger, Zumtobel, Kapsch TrafficCom, Andritz, AT&S, DO&CO, Strabag, RBI, Agrana, FACC, CPI Europe AG, Bajaj Mobility AG, Verbund, Wolford, Oberbank AG Stamm, RHI Magnesita, Amag, EVN, Österreichische Post, Telekom Austria.
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WEB Windenergie AG
Die WEB Windenergie AG projektiert und betreibt Kraftwerke auf Basis Erneuerbarer Energien mit besonderem Schwerpunkt auf Windkraft. Die derzeit 339 Kraftwerke haben eine Gesamtleistung von 781 MW (Stand: 12.08.2025). Neben Österreich ist das Unternehmen in Deutschland, Frankreich, Italien, der Slowakei, Tschechien, Kanada und den USA tätig.
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03.12.2017
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Dass die Volatilität am Aktienmarkt derzeit zwar sehr tief, aber nicht völlig vorbei ist, zeigte der Markt für US-Technologieaktien am Mittwoch, als die Nasdaq an einem Tag rund 2 % zurückging (insbesondere Chip-Aktien sogar noch deutlich mehr). Es spricht aber auch für die immer noch sehr robuste Grundverfassung des US-Marktes, dass sich S&P 500 und Dow davon kaum anstecken ließen, und am Tag danach bereits neue Allzeithöchststände erreichten (und auch die Nasdaq hat inzwischen einen Großteil des Rückgangs wieder aufgeholt). Wir sehen darin nur eine kfr. Gewinnmitnahme bei den Titeln, die heuer mit am meisten zugelegt haben, aber noch keine Trendwende.
Was weiter hinterherhinkt sind die europäischen Aktienmärkte, wo es zuletzt nur für eine Seitwärtsbewegung nach der jüngsten Korrektur reichte. Da die Konjunktur auf beiden Seiten des Atlantiks weiterhin sehr stark ist, und auch von den Notenbanken keine unmittelbare Belastung ansteht, könnte ein Grund für diese unterschiedliche Performance die nahende US-Steuerreform sein, von deren weiterer Konkretisierung US-Unternehmen profitieren. Zwar wird der Fortschritt in Sachen Steuerentlastung weiter holprig bleiben und wohl erst in Q1 beschlossen werden (selbst wenn der US-Senat seine Version rasch verabschieden kann, bleibt der mühsame nächste Schritt die beiden unterschiedlichen Entwürfe der beiden Kammern auf einen Nenner zu bringen). Wir setzen aber weiterhin darauf, dass es trotz zwischenzeitiger Rückschläge letztendlich zu einer deutlichen Senkung der Unternehmenssteuern kommt und im Vorfeld dieses Beschlusses der US-Markt gut un- terstützt sein wird (gefolgt von „sell-the-news“?).
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