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Inbox: Menschen sorgen nicht ausreichend fürs Alter vor


05.12.2017

Zugemailt von / gefunden bei: Schroder (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

Eine Umfrage unter mehr als 22.000 Investoren in 30 Ländern hat ergeben, dass Anleger auf der ganzen Welt nicht ausreichend fürs Alter vorsorgen. Diejenigen, die den Ruhestand noch vor sich haben, sparen 11,4 Prozent ihres Jahreseinkommens, glauben aber, dass sie 13,7 Prozent auf die Seite legen sollten. Und zwei Drittel (66 Prozent) der bereits im Ruhestand befindlichen Anleger wünschen, sie hätten mehr fürs Alter gespart.

Ersparnislücke bei Ruhestandsbezügen

Im Durchschnitt wünschen sich weltweit 66 Prozent der im Ruhestand befindlichen Anleger, sie hätten mehr gespart. Davon denken 22 Prozent, sie hätten wesentlich mehr zurücklegen sollen. Dieser Trend ist in allen Ländern, in denen die Umfrage durchgeführt wurde, weit verbreitet, ganz besonders in Asien.

Dieses Ergebnis überrascht nicht; denn die Umfrage hat auch deutlich gemacht, dass Anleger meinen, nicht genug zu sparen. Im Durchschnitt legen Anleger, die den Ruhestand noch vor sich haben, 11,4 Prozent ihres Einkommens auf die Seite. In Europa sind es 9,9 Prozent, in Asien 13,0 Prozent und in Nord- und Südamerika 12,5 Prozent. Allerdings glauben Anleger, dass sie durchschnittlich 13,7 Prozent sparen sollten, um im Ruhestand angenehm leben zu können. In Europa liegt der Wert bei 12,0 Prozent, in Asien bei 15,3 Prozent und in Nord- und Südamerika bei 15,0 Prozent. Das wirft die Frage auf, wie sie diese Lücke schließen werden.

Deutsche sorgen unterdurchschnittlich fürs Alter vor

Deutsche Anleger, die sich noch nicht im Ruhestand befinden, sparen durchschnittlich sogar nur 10,5 Prozent ihres Einkommens und liegen damit unterhalb des weltweiten Durchschnitts. Um später auskömmlich leben zu können, glauben deutsche Investoren, 12,0 Prozent zur Seite legen zu sollen. Gleichzeitig rechnen jedoch 71 Prozent damit, dass ihre Ruhestandsbezüge dennoch für ein angenehmes Leben im Alter ausreichen werden.

Von denjenigen deutschen Anlegern, die sich bereits im Ruhestand befinden, geben 80 Prozent an, dass ihre Bezüge für einen angemessenen Lebensstandard ausreichen. Demzufolge wünschen sich mit
43 Prozent weniger als die Hälfte dieser Befragten, sie hätten zuvor mehr angespart, darunter lediglich 10 Prozent, die sie wünschen, sie hätten wesentlich mehr zurückgelegt.

Eine Möglichkeit, mehr zu sparen, besteht darin, länger zu arbeiten, und die noch nicht im Ruhestand befindlichen Anleger sind sich dessen anscheinend bewusst. Auf die Frage, in welchem Alter sie in den Ruhestand gehen wollen und in welchem Alter sie realistischerweise erwarten, sich zur Ruhe setzen zu können, antworteten diese weltweiten Umfrageteilnehmer im Durchschnitt mit 60,2 bzw. 63,0 Jahren.

Deutsche Anleger, die noch nicht im Ruhestand sind, möchten durchschnittlich mit 61,3 Jahren in Ruhestand gehen, erwarten dies jedoch realistisch betrachtet erst mit 64,8 Jahren, was eine deutlich größere Differenz verglichen mit dem globalen Mittel bedeutet.

Wie sparen Anleger für den Ruhestand?

Die Umfrage ergab, dass weltweit Ersparnisse und Geldanlagen die wichtigsten Einnahmequellen im Ruhestand sind beziehungsweise sein werden. Die Top-Einnahmequellen im Ruhestand sind:

 

  Ersparnisse und Geldanlagen (20 Prozent);

 

  staatliche Renten und Pensionen (19 Prozent);

 

  betriebliche Altersversorgung (18 Prozent);

 

  private Altersvorsorge (12 Prozent).

Zu den weiteren Einkommensquellen zählen Immobilien (das heißt Miet- und Pachteinnahmen) (7 Prozent), finanzielle Unterstützung durch Angehörige (7 Prozent), Teilzeitbeschäftigung (6 Prozent), Erbschaften (5 Prozent) und Freisetzung von im Eigenheim gebundenem Kapital (4 Prozent).

Die deutschen Anleger setzen bei der Finanzierung des Ruhestands dagegen nach wie vor mit 34 Prozent stark auf staatliche Pensionen und Renten. Dahinter folgen Ersparnisse und Geldanlagen mit 17 Prozent und betriebliche Altersversorgung mit 13 Prozent.

Ein Trend, der in der Umfrage deutlich wurde: Von denjenigen weltweiten Anlegern, die den Ruhestand noch vor sich haben, hoffen 63 Prozent noch durchschnittlich 3,4 Jahre in Teilzeit arbeiten zu können, bevor sie sich ganz zur Ruhe setzen. Zudem wollen 30 Prozent der Befragten im Ruhestand mit ihrem Hobby Geld verdienen. Von den deutschen Befragten möchten nur 56 Prozent noch in Teilzeit arbeiten und dies lediglich über einen Zeitraum von durchschnittlich 3,0 Jahren, beide Werte liegen unterhalb des globalen Durchschnitts. Und nur 24 Prozent möchten auch anschließend noch mit ihrem Hobby Einkünfte erzielen.

Wie stehen Millennials da?

Das Gefühl, nicht genug fürs Alter vorzusorgen, ist bei Millennials (Personen zwischen 18 und 35 Jahren) weiter verbreitet. Im Vergleich zu älteren Anlegern, die noch nicht im Ruhestand sind, legen die Befragten aus dieser Zielgruppe einen geringeren Prozentsatz (11,2 Prozent gegenüber 11,6 Prozent) ihres Einkommens speziell für den Ruhestand auf die Seite. Und sie glauben, dass sie für ein angenehmes Leben im Alter durchschnittlich 13,2 Prozent sparen sollten – etwas weniger als ältere, noch nicht im Ruhestand befindliche Anleger, die von 14,1 Prozent ausgehen.

 

In der Frage, was Millennials bei der Altersvorsorge anders machen, rechnen diese im Ruhestand mit einer Kombination aus verschiedenen Einnahmequellen, werden sich dabei aber gegenüber älteren Anlegern wahrscheinlich weniger stützen auf:

  betriebliche Altersversorgung (15 Prozent gegenüber 20 Prozent);

 

  staatliche Renten und Pensionen (14 Prozent gegenüber 21 Prozent); und

 

  sonstige Ersparnisse (19 Prozent gegenüber 21 Prozent).

Millennials glauben, dass sie eher als die älteren Generationen im Alter von anderen Einnahmequellen abhängig sein werden wie:

 

  Teilzeitbeschäftigung (7 Prozent gegenüber 5 Prozent);

 

  Einkommen aus Immobilienvermögen (9 Prozent gegenüber 6 Prozent);

 

  Freisetzung von im Eigenheim gebundenem Kapital (6 Prozent gegenüber 3 Prozent);

 

  finanzielle Unterstützung durch Angehörige (10 Prozent gegenüber 5 Prozent);

 

  und Erbschaften (6 Prozent gegenüber 4 Prozent).

Achim Küssner, Geschäftsführer Schroder Investment Management GmbH:

„Die für deutsche Investoren gemessenen Ergebnisse belegen einen erstaunlichen Widerspruch: Obwohl Anlegern eigentlich bewusst ist, dass sie intensiver für den Ruhestand vorsorgen sollten, gehen sie dennoch gleichzeitig davon aus, dass ihr zur Verfügung stehendes Einkommen später für einen angenehmen Lebensstandard ausreichen wird. Das ist paradox und kann für die Betroffenen zu finanziellen Problemen im Alter führen. Zudem setzen die Deutschen noch immer stark auf die staatliche Altersvorsorge, obwohl die Finanzierungsprobleme in diesem Bereich hinlänglich bekannt sind.

Hinzu kommt: Für unsere Studie wurden nur Anleger befragt, also Personen, die sich mit Finanzthemen überdurchschnittlich oft auseinandersetzen. Dies lässt darauf schließen, dass die benannten Schwierigkeiten bezogen auf die Gesamtbevölkerung noch deutlich stärker ausgeprägt sein dürften.

Wir sind davon überzeugt, dass Investmentfonds heutzutage in einer soliden Altersvorsorge nicht fehlen sollten, da gerade sie sinnvolle Lösungen für einen auskömmlichen Ruhestand bieten. Wichtig ist es daher, die passenden Informationen bereitzustellen, um die Menschen rechtzeitig auf die Bedeutung des Themas hinzuweisen und Lösungsstrategien aufzuzeigen. Denn je früher man mit der Altersvorsorge anfängt, desto höher ist das für den Ruhestand zu erwartende Einkommen.“

Lesley-Ann Morgan, Global Head of Defined Contribution and Retirement bei Schroders:

„Es ist allgemein bekannt, dass die Menschen nicht ausreichend fürs Alter vorsorgen. Unsere Umfrage zeigt aber, dass sogar etablierte Anleger nicht genug auf die Seite legen. Zudem gibt es eine klare Botschaft von denjenigen, die bereits im Ruhestand sind: ‚Ich wünschte, ich hätte mehr gespart.’ Die Ersparnislücke bei den Ruhestandsbezügen wird noch dadurch verschärft, dass wir uns in einer Phase mit niedrigen Zinsen und Renditen befinden. Um ihre Ziele zu erreichen, müssen Sparer heute deshalb noch mehr Rücklagen bilden als Angehörige früherer Generationen.

Der Umfrage zufolge sparen Anleger weltweit lediglich 11,4 Prozent ihres Einkommens. Unsere Analyse zeigt, dass jemand, der mit 30 angefangen hat, fürs Alter vorzusorgen, jährlich circa 15 Prozent sparen müsste, wenn er mit 60 Jahren bei 50 Prozent seines Gehalts in Rente gehen will. Und nach unserer Umfrage ist 60 das Alter, in dem die Befragten in den Ruhestand gehen möchten.

Das wirkungsvollste Instrument, das Sparern zur Verfügung steht, ist Zeit. Wenn man in jungen Jahren anfängt zu sparen, hat dies immense Auswirkungen darauf, wie groß die Ruhestandsbezüge später sein werden. Zudem wirkt der Zinseszinseffekt bei einer Spardauer von 30 oder 40 Jahren Wunder.”

Lesley-Ann Morgan, Global Head of Defined Contribution and Retirement bei Schroder; Bild: Schroders © Aussender



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(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

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Die börsenotierte BKS Bank mit Sitz in Klagenfurt, Österreich, beschäftigt rund 1.100 Mitarbeiter und betreibt ihr Bank- und Leasinggeschäft in den Ländern Österreich, Slowenien, Kroatien und der Slowakei. Die BKS Bank verfügt zudem über Repräsentanzen in Ungarn und Italien. Mit der Oberbank AG und der Bank für Tirol und Vorarlberg AG bildet die BKS Bank AG die 3 Banken Gruppe.

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    Ersparnislücke bei Ruhestandsbezügen

    Im Durchschnitt wünschen sich weltweit 66 Prozent der im Ruhestand befindlichen Anleger, sie hätten mehr gespart. Davon denken 22 Prozent, sie hätten wesentlich mehr zurücklegen sollen. Dieser Trend ist in allen Ländern, in denen die Umfrage durchgeführt wurde, weit verbreitet, ganz besonders in Asien.

    Dieses Ergebnis überrascht nicht; denn die Umfrage hat auch deutlich gemacht, dass Anleger meinen, nicht genug zu sparen. Im Durchschnitt legen Anleger, die den Ruhestand noch vor sich haben, 11,4 Prozent ihres Einkommens auf die Seite. In Europa sind es 9,9 Prozent, in Asien 13,0 Prozent und in Nord- und Südamerika 12,5 Prozent. Allerdings glauben Anleger, dass sie durchschnittlich 13,7 Prozent sparen sollten, um im Ruhestand angenehm leben zu können. In Europa liegt der Wert bei 12,0 Prozent, in Asien bei 15,3 Prozent und in Nord- und Südamerika bei 15,0 Prozent. Das wirft die Frage auf, wie sie diese Lücke schließen werden.

    Deutsche sorgen unterdurchschnittlich fürs Alter vor

    Deutsche Anleger, die sich noch nicht im Ruhestand befinden, sparen durchschnittlich sogar nur 10,5 Prozent ihres Einkommens und liegen damit unterhalb des weltweiten Durchschnitts. Um später auskömmlich leben zu können, glauben deutsche Investoren, 12,0 Prozent zur Seite legen zu sollen. Gleichzeitig rechnen jedoch 71 Prozent damit, dass ihre Ruhestandsbezüge dennoch für ein angenehmes Leben im Alter ausreichen werden.

    Von denjenigen deutschen Anlegern, die sich bereits im Ruhestand befinden, geben 80 Prozent an, dass ihre Bezüge für einen angemessenen Lebensstandard ausreichen. Demzufolge wünschen sich mit
    43 Prozent weniger als die Hälfte dieser Befragten, sie hätten zuvor mehr angespart, darunter lediglich 10 Prozent, die sie wünschen, sie hätten wesentlich mehr zurückgelegt.

    Eine Möglichkeit, mehr zu sparen, besteht darin, länger zu arbeiten, und die noch nicht im Ruhestand befindlichen Anleger sind sich dessen anscheinend bewusst. Auf die Frage, in welchem Alter sie in den Ruhestand gehen wollen und in welchem Alter sie realistischerweise erwarten, sich zur Ruhe setzen zu können, antworteten diese weltweiten Umfrageteilnehmer im Durchschnitt mit 60,2 bzw. 63,0 Jahren.

    Deutsche Anleger, die noch nicht im Ruhestand sind, möchten durchschnittlich mit 61,3 Jahren in Ruhestand gehen, erwarten dies jedoch realistisch betrachtet erst mit 64,8 Jahren, was eine deutlich größere Differenz verglichen mit dem globalen Mittel bedeutet.

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    Die Umfrage ergab, dass weltweit Ersparnisse und Geldanlagen die wichtigsten Einnahmequellen im Ruhestand sind beziehungsweise sein werden. Die Top-Einnahmequellen im Ruhestand sind:

     

      Ersparnisse und Geldanlagen (20 Prozent);

     

      staatliche Renten und Pensionen (19 Prozent);

     

      betriebliche Altersversorgung (18 Prozent);

     

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    Die deutschen Anleger setzen bei der Finanzierung des Ruhestands dagegen nach wie vor mit 34 Prozent stark auf staatliche Pensionen und Renten. Dahinter folgen Ersparnisse und Geldanlagen mit 17 Prozent und betriebliche Altersversorgung mit 13 Prozent.

    Ein Trend, der in der Umfrage deutlich wurde: Von denjenigen weltweiten Anlegern, die den Ruhestand noch vor sich haben, hoffen 63 Prozent noch durchschnittlich 3,4 Jahre in Teilzeit arbeiten zu können, bevor sie sich ganz zur Ruhe setzen. Zudem wollen 30 Prozent der Befragten im Ruhestand mit ihrem Hobby Geld verdienen. Von den deutschen Befragten möchten nur 56 Prozent noch in Teilzeit arbeiten und dies lediglich über einen Zeitraum von durchschnittlich 3,0 Jahren, beide Werte liegen unterhalb des globalen Durchschnitts. Und nur 24 Prozent möchten auch anschließend noch mit ihrem Hobby Einkünfte erzielen.

    Wie stehen Millennials da?

    Das Gefühl, nicht genug fürs Alter vorzusorgen, ist bei Millennials (Personen zwischen 18 und 35 Jahren) weiter verbreitet. Im Vergleich zu älteren Anlegern, die noch nicht im Ruhestand sind, legen die Befragten aus dieser Zielgruppe einen geringeren Prozentsatz (11,2 Prozent gegenüber 11,6 Prozent) ihres Einkommens speziell für den Ruhestand auf die Seite. Und sie glauben, dass sie für ein angenehmes Leben im Alter durchschnittlich 13,2 Prozent sparen sollten – etwas weniger als ältere, noch nicht im Ruhestand befindliche Anleger, die von 14,1 Prozent ausgehen.

     

    In der Frage, was Millennials bei der Altersvorsorge anders machen, rechnen diese im Ruhestand mit einer Kombination aus verschiedenen Einnahmequellen, werden sich dabei aber gegenüber älteren Anlegern wahrscheinlich weniger stützen auf:

      betriebliche Altersversorgung (15 Prozent gegenüber 20 Prozent);

     

      staatliche Renten und Pensionen (14 Prozent gegenüber 21 Prozent); und

     

      sonstige Ersparnisse (19 Prozent gegenüber 21 Prozent).

    Millennials glauben, dass sie eher als die älteren Generationen im Alter von anderen Einnahmequellen abhängig sein werden wie:

     

      Teilzeitbeschäftigung (7 Prozent gegenüber 5 Prozent);

     

      Einkommen aus Immobilienvermögen (9 Prozent gegenüber 6 Prozent);

     

      Freisetzung von im Eigenheim gebundenem Kapital (6 Prozent gegenüber 3 Prozent);

     

      finanzielle Unterstützung durch Angehörige (10 Prozent gegenüber 5 Prozent);

     

      und Erbschaften (6 Prozent gegenüber 4 Prozent).

    Achim Küssner, Geschäftsführer Schroder Investment Management GmbH:

    „Die für deutsche Investoren gemessenen Ergebnisse belegen einen erstaunlichen Widerspruch: Obwohl Anlegern eigentlich bewusst ist, dass sie intensiver für den Ruhestand vorsorgen sollten, gehen sie dennoch gleichzeitig davon aus, dass ihr zur Verfügung stehendes Einkommen später für einen angenehmen Lebensstandard ausreichen wird. Das ist paradox und kann für die Betroffenen zu finanziellen Problemen im Alter führen. Zudem setzen die Deutschen noch immer stark auf die staatliche Altersvorsorge, obwohl die Finanzierungsprobleme in diesem Bereich hinlänglich bekannt sind.

    Hinzu kommt: Für unsere Studie wurden nur Anleger befragt, also Personen, die sich mit Finanzthemen überdurchschnittlich oft auseinandersetzen. Dies lässt darauf schließen, dass die benannten Schwierigkeiten bezogen auf die Gesamtbevölkerung noch deutlich stärker ausgeprägt sein dürften.

    Wir sind davon überzeugt, dass Investmentfonds heutzutage in einer soliden Altersvorsorge nicht fehlen sollten, da gerade sie sinnvolle Lösungen für einen auskömmlichen Ruhestand bieten. Wichtig ist es daher, die passenden Informationen bereitzustellen, um die Menschen rechtzeitig auf die Bedeutung des Themas hinzuweisen und Lösungsstrategien aufzuzeigen. Denn je früher man mit der Altersvorsorge anfängt, desto höher ist das für den Ruhestand zu erwartende Einkommen.“

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    „Es ist allgemein bekannt, dass die Menschen nicht ausreichend fürs Alter vorsorgen. Unsere Umfrage zeigt aber, dass sogar etablierte Anleger nicht genug auf die Seite legen. Zudem gibt es eine klare Botschaft von denjenigen, die bereits im Ruhestand sind: ‚Ich wünschte, ich hätte mehr gespart.’ Die Ersparnislücke bei den Ruhestandsbezügen wird noch dadurch verschärft, dass wir uns in einer Phase mit niedrigen Zinsen und Renditen befinden. Um ihre Ziele zu erreichen, müssen Sparer heute deshalb noch mehr Rücklagen bilden als Angehörige früherer Generationen.

    Der Umfrage zufolge sparen Anleger weltweit lediglich 11,4 Prozent ihres Einkommens. Unsere Analyse zeigt, dass jemand, der mit 30 angefangen hat, fürs Alter vorzusorgen, jährlich circa 15 Prozent sparen müsste, wenn er mit 60 Jahren bei 50 Prozent seines Gehalts in Rente gehen will. Und nach unserer Umfrage ist 60 das Alter, in dem die Befragten in den Ruhestand gehen möchten.

    Das wirkungsvollste Instrument, das Sparern zur Verfügung steht, ist Zeit. Wenn man in jungen Jahren anfängt zu sparen, hat dies immense Auswirkungen darauf, wie groß die Ruhestandsbezüge später sein werden. Zudem wirkt der Zinseszinseffekt bei einer Spardauer von 30 oder 40 Jahren Wunder.”

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