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Inbox: Agrana: EBIT im 3. Quartal schwächer, Ausblick bestätigt


Agrana
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11.01.2018

Zugemailt von / gefunden bei: Agrana (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

Die Agrana Beteiligungs-AG steigerte in den ersten drei Quartalen 2017|18 den Konzernumsatz auf 2.010,6 Mio. € leicht um 2,2 % im Vergleich zum Vorjahr (1.967,5 Mio. €). Das Konzernergebnis lag im selben Zeitraum mit 171,6 Mio. € um 24,6 % über dem Vorjahr (137,7 Mio. €). „Das 9-Monats-Ergebnis ist dank des starken ersten Halbjahres insgesamt zufriedenstellend. Im dritten Quartal lag das EBIT aufgrund zuletzt gestiegener Rohstoffkosten aus der Ernte 2017 und gesunkener Zuckerverkaufspreise nach dem Zuckerquotenende wie erwartet deutlich unter Vorjahr“, Vorstandsvorsitzender DI Johann Marihart. (Anm: Das EBIT lag im Q3 17/18 bei 41 Mio. Euro vs. 47,3 Mio. im Q3 16/17)

Das Finanzergebnis verbesserte sich von -13,3 Mio. € im Vorjahr auf -11,0 Mio. €. Nach einem Steueraufwand in Höhe von 33,0 Mio. €, einer Steuerquote von rund 20,5 % (Vorjahr: 23,5 %) entsprechend, erreichte das Konzernergebnis 127,6 Mio. € (Vorjahr: 95,2 Mio. €). Das den Aktionären der Agrana zurechenbare Ergebnis je Aktie stieg auf 7,98 € (Vorjahr: 6,293 €). Die Nettofinanzschulden zum 30. November 2017 lagen mit 226,0 Mio. € um 13,9 Mio. € unter dem Wert des Bilanzstichtages 2016|17. Das Gearing zum Quartalsstichtag sank folglich auf 15,6 % (28. Februar 2017: 17,0 %).

Im Segment Zucker stieg in den ersten drei Quartalen 2017|18 der Umsatz im Vorjahresvergleich um 3,4 % auf 550,6 Mio. € und das EBIT von 23,1 Mio. € auf 42,1 Mio. €. Der Anstieg ist im Wesentlichen dem im ersten Halbjahr noch gegenüber Vorjahr besseren Verkaufspreisumfeld zu danken.

Der Umsatz im Segment Stärke in den ersten drei Quartalen 2017|18 lag mit 576,0 Mio. € um 4,4 % über dem Vorjahreswert. Umsatzzuwächse konnten aufgrund höherer Absatzmengen sowie im Vergleich zum Vorjahr gestiegener Bioethanolpreise erzielt werden. Das EBIT in Höhe von 70,4 Mio. € übertraf den Vorjahreswert um 21,4 %. Die Ergebnissteigerung ist auf die im ersten Halbjahr höheren Ethanolnotierungen sowie auf Produktivitätssteigerungen, stabile Rohstoffkosten und geringere Energiekosten zurückzuführen. Der nach dem sehr guten Vorjahresquartal erwartungsgemäß deutliche EBIT-Rückgang im dritten Quartal lag insbesondere an den vergleichsweise höheren Getreide-Rohstoffkosten aus der Ernte 2017.

Der Umsatz im Segment Frucht lag in den ersten drei Quartalen 2017|18 mit 884,0 Mio. € auf Vorjahresniveau. Das EBIT in Höhe von 59,1 Mio. € lag um 4,4 % über dem Vergleichswert des Vorjahres. Während der Geschäftsbereich Fruchtzubereitungen eine deutliche Ergebnisverbesserung einfuhr, ging das EBIT im Fruchtsaftkonzentratgeschäft aufgrund einer erntebedingt schwächeren Produktionsauslastung im dritten Quartal deutlich zurück.

Ausblick

Agrana geht für das Geschäftsjahr 2017|18 von einem leichten Anstieg beim Konzernumsatz und einer deutlichen Verbesserung beim EBIT aus. Das Investitionsvolumen des Konzerns soll im Geschäftsjahr 2017|18 rund 140 Mio. € betragen.

Personalia

Der Aufsichtsrat der Agrana Beteiligungs-AG hat in seiner Sitzung vom 10. November 2017 die Funktionsperiode von Vorstandsmitglied Dr. Mag. Dipl.-Ing. Fritz Gattermayer bis zum 31. August 2022 verlängert.

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Agrana, Fabrik, Pischelsdorf; Bild: Agrana



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    11.01.2018

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    Im Segment Zucker stieg in den ersten drei Quartalen 2017|18 der Umsatz im Vorjahresvergleich um 3,4 % auf 550,6 Mio. € und das EBIT von 23,1 Mio. € auf 42,1 Mio. €. Der Anstieg ist im Wesentlichen dem im ersten Halbjahr noch gegenüber Vorjahr besseren Verkaufspreisumfeld zu danken.

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    Der Umsatz im Segment Frucht lag in den ersten drei Quartalen 2017|18 mit 884,0 Mio. € auf Vorjahresniveau. Das EBIT in Höhe von 59,1 Mio. € lag um 4,4 % über dem Vergleichswert des Vorjahres. Während der Geschäftsbereich Fruchtzubereitungen eine deutliche Ergebnisverbesserung einfuhr, ging das EBIT im Fruchtsaftkonzentratgeschäft aufgrund einer erntebedingt schwächeren Produktionsauslastung im dritten Quartal deutlich zurück.

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