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Der ATX und wie sich die Volatilität einreiht, mit Bitcoin-Sidestep #gabb

Autor:
Christian Drastil

Der Namensgeber des Blogs. Ich funktioniere nach dem Motto "Trial, Error & Learning". Mehrjährige Business Pläne passen einfach nicht zu mir. Zu schnell (ver)ändert sich die Welt, in der wir leben. Damit bin ich wohl nicht konzernkompatibel sondern lieber ein alter Jungunternehmer. Ein lupenreiner Digital Immigrant ohne auch nur einen Funken Programmier-Know-How, aber - wie manche sagen - vielleicht mit einem ausgeprägten Gespür für Geschäftsmodelle, die funktionieren. Der Versuch, Finanzmedien mit Sport, Musik und schrägen Ideen positiv aufzuladen, um Financial Literacy für ein grosses Publikum spannend zu machen, steht im Mittelpunkt. Diese Dinge sind mein Berufsleben und ich arbeite gerne. Der Blog soll u.a. zeigen, wie alles zusammenhängt und welches Bigger Picture angestrebt wird.
Christian Drastil

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07.02.2018, 4240 Zeichen

Aus unserem neuen Börsenbrief: http://www.boerse-social.com/gabb .

Zunächst einmal ein wenig Durchatmen. Gestern brachte ich an dieser Stelle die hässlichsten 25 Tage der ATX-Geschichte, die ja nun immerhin schon seit 27 Jahren andauert. Und mit der Brisanz der gestrigen Eröffnung (mehr als fünf Prozent Minus) wäre das ca. Rang 22 oder Rang 23 gewesen. Im Verlauf kam Teilentwarnung und es wurden "nur" -2,81%auf 3408,19 Punkte. Für Statistiker: Das ist immerhin der 128-schlimmste Tag in den rund 6800 Handelstagen, die der ATX bisher hatte. Und es ist der schwächste Tag seit 2016 geworden, als wir am 27. Juni einen Abgang von 4,60 Prozent hatten. Dies direkt folgend auf den 24. Juni 2016 mit -7,04 Prozent. Klingelts? Es waren die beiden Brexit-Days, die damals Sorge machten. Im Jahr 2017 war übrigens ebenfalls ein Juni-Tag, der 20.6., Worst of Year, damals aber mit bescheidenen 1,70 Prozent. Es war ein Jahr ohne Vola, dieses 2017. Einbahnstrasse nach oben mit laufend abnehmender Vola.

Stichwort Vola: Zu Silvester wurde ich von meinem Radio- und #gabb-Kollegen  Sebastian Leben für Radio Stephansdom interviewt. Da wir die Interviews ja transkribieren lassen, folgende Passage hier nochmal:

Sebastian: Was erwartest du für 2018? Wo kommen jetzt zu Jahresstart die spannenden Storys her?
Ich: Also zunächst einmal sind wir jetzt gerade in der Phase der Konsolidierung. Ich erwarte für das Jahr 2018 die eine oder andere Überraschung von Seiten der Volatilität, da man schon vergessen hat, dass es diese gibt nach den großen Storys, die auch schon wieder länger her sind, wie Brexit und Trump. Ihr braucht ja nur an euer Radio-Jahr 2016 denken: Das waren die Themen, 2017 war es puncto Vola sehr, sehr ruhig. Vola gibt’s eigentlich nur bei Bitcoin, bei den klassischen Aktienmärkten hat man es nicht gesehen. Ich denke, das wird sich schon wieder ein wenig zurückmelden. Und ich denke auch, dass von dieser Seite her die Storys herkommen werden, dass sich Märkte auch wieder bewegen können und ich glaube, das haben etliche Leute schon verlernt und da wird vielleicht das eine oder andere Überraschungs-Momentum in den Markt kommen.

Anleger und Vola, das muss kein Widerspruch sein. In unserer Gruppe https://www.facebook.com/groups/GeldanlageNetwork nimmt das Bitcoin-Thema jetzt wieder etwas ab. Vielleicht, weil die diese Vola (Bitcoin) noch doch etwas zu hoch ist und die Vola ja nun auch an die Aktienmärkte zurückgekehrt ist. Ein kleiner Sidestep: Ich werde via Facebook mit Nachrichten überschwemmt, ob ich mich für diese oder jene Bitcoin- oder ICO-Veranstaltung in der Gegend Wien interessieren würde. Meine Antwort ist immer die gleiche: Ja, gerne, ich mache einen guten Preis für eine Bewerbung des Events auf unserer boerse-social.com. Und die Rückantwort ist köstlich, ein bissl überhöht hier: "Nein Alter, es geht um Dich, dass Du Dich persönlich auskennst und mitreden und investieren kannst dann bei Bitcoin.". Aso. Immerhin hat http://www.boerse-social.com/bitcoin täglich an die 200 Aufrufe. Nachfrage gibts also, muss ich aber erst an den neuen Zugang in der Investorenansprache gewöhnen. "Dass Du nix versäumst". "Dass Du mitreden kannst".

Und falls jemand Serien an Minustagen brechen will, heute könnte es die Chance dazu geben für 17 von 20 ATX-Titeln.

Verbund ist nun 10 Tage im Minus (12,31% Verlust von 23,56 auf 20,66)
OMV 7 Tage im Minus (13,29% Verlust von 55,24 auf 47,9)
Andritz 4 Tage im Minus (6,79% Verlust von 48,32 auf 45,04)
Buwog 4 Tage im Minus (1,04% Verlust von 28,9 auf 28,6)
Lenzing 4 Tage im Minus (6,69% Verlust von 102,4 auf 95,55)
Immofinanz 4 Tage im Minus (6,79% Verlust von 2,06 auf 1,92)
RBI 4 Tage im Minus (5,37% Verlust von 34,63 auf 32,77)
CA Immo 4 Tage im Minus (5,5% Verlust von 24,74 auf 23,38)
VIG 3 Tage im Minus (6,68% Verlust von 28,74 auf 26,82)
Österreichische Post 3 Tage im Minus (5,44% Verlust von 38,96 auf 36,84)
Uniqa 3 Tage im Minus (4,38% Verlust von 9,94 auf 9,51)
Wienerberger 3 Tage im Minus (8,56% Verlust von 22,2 auf 20,3)
Agrana 3 Tage im Minus (3,63% Verlust von 99,3 auf 95,7)
S Immo 3 Tage im Minus (3,71% Verlust von 15,08 auf 14,52)
SBO 3 Tage im Minus (5,7% Verlust von 88,55 auf 83,5)
Erste Group 3 Tage im Minus (2,85% Verlust von 40,64 auf 39,48)
voestalpine 3 Tage im Minus (7,31% Verlust von 52,36 auf 48,53)


(07.02.2018)

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Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

Wiener Börse Party #1106: ATX zu Mittag 4 Prozent im Minus, ein fehlendes Listing bzw, warum mir diese Marktphase in die Hände spielt




 

Bildnachweis

1. Vola, Volatilität, Seile - http://www.shutterstock.com/de/pic-168388604/stock-photo-an-attractive-young-and-athletic-girl-using-training-ropes-in-a-gym.html (Bild: shutterstock.com)   >> Öffnen auf photaq.com

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