Ich stimme der Verwendung von Cookies zu. Auch wenn ich diese Website weiter nutze, gilt dies als Zustimmung.

Bitte lesen und akzeptieren Sie die Datenschutzinformation und Cookie-Informationen, damit Sie unser Angebot weiter nutzen können. Natürlich können Sie diese Einwilligung jederzeit widerrufen.





Inbox: Diese Ereignisse haben das Potential die Märkte zu bewegen


Erste Group
Akt. Indikation:  24.98 / 25.09
Uhrzeit:  16:49:10
Veränderung zu letztem SK:  1.15%
Letzter SK:  24.75 ( -1.00%)

03.08.2018

Zugemailt von / gefunden bei: Erste Group Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

Aus dem Wochenausblick von Erste Group Research: Für die kommende Woche zeichnen sich keine potentiell marktbewegenden Veröffentlichungen ab. Die Märkte werden somit von den Veröffentlichungen dieser Woche bestimmt sein, vielleicht bereichert durch den einen oder anderen Tweet. Phasen wie diese bieten sich für einen längerfristigen Ausblick an, der zeigt, dass man die Sommerflaute genießen sollte. Im Herbst stehen wichtige politische Ereignisse bevor, die das Potential haben die Märkte zu bewegen.

Einen Vorgeschmack, wie nervös die Märkte reagieren können, gab es bereits diese Woche. Die Verlautbarung eines Treffens zwischen den Vorsitzenden der beiden Koalitionsparteien der italienischen Regierung und dem Finanzminister hat zu einer deutlichen Ausweitung der Renditeaufschläge italienischer Staatsanleihen geführt. Offensichtlich befürchteten die Märkte eine Regierungskrise oder zumindest einen expansiveren Fiskalkurs Italiens. Damit zeigt sich, dass Italien als Thema an den Märkten immer wieder hochkochen kann. Darüber hinaus warten im Herbst politische Ereignisse, die von den Märkten noch relativ entspannt gesehen werden. Das erste sind die Brexit-Verhandlungen, die wohl im Herbst abgeschlossen werden müssen, um genug Zeit für die Ratifizierung in den nationalen Parlamenten vor dem 29. März 2019 zu haben. Eine Verlängerung der Verhandlungen ist möglich, dafür müssten aber alle EU-Staaten zustimmen. Aufgrund langer Wertschöpfungsketten sind die Auswirkungen eines Hard-Brexits kaum abzuschätzen. Die EU exportiert Waren im Gegenwert von 2,4% des BIP in das Vereinigte Königreich und importiert 1,5% des BIP. Die Handelsverflechtung verteilt sich allerdings sehr unterschiedlich über die Länder. Die Graphik zeigt jene Länder, die über dem EU-Schnitt in das Vereinigte Königreich exportieren. Ein Hard Brexit hätte wohl Einfluß auf die Märkte. Diesen Sommer reagierten die Märkte schon auf die Diskussion über US-Zölle auf Autoimporte aus der EU mit einer Verunsicherung über die Konjunktur. Die davon betroffenen Handelsströme wären sicherlich deutlich geringer gewesen als jene, die von einem Hard-Brexit betroffen wären. Wichtiger als die tatsächlichen Handelsströme wäre wohl die durch einen Hard-Brexit ausgelöste Verunsicherung unter Unternehmen und Konsumenten. Die Märkte würden somit vorerst von negativen Implikationen für die Konjunktur ausgehen.

Das zweite absehbar politische Großereignis im Herbst sind die midterm elections in den USA Anfang November. Dabei müssen sich alle Mitglieder des Repräsentantenhauses und ein Drittel der Senatoren der Wahl stellen. Die Frage ist, ob die Republikaner ihre Mehrheiten in den zwei Kammern des US-Kongresses halten können. Sollte dies nicht gelingen, würde es zwar sicherlich die Handlungsmöglichkeiten des Präsidenten massiv reduzieren. Die Handelspolitik wäre davon aber nicht betroffen, da der Präsident hier weitreichende Vollmachten genießt. Diese könnten ihm vom US-Kongress zwar entzogen werden, was aber unwahrscheinlich scheint. Demokratische Mehrheiten im Kongress würden es sicherlich auch erleichtern, ein Absetzungsverfahren gegen den Präsidenten einzuleiten, sollte etwa mehr belastendes Material zu den Verbindungen zu Russland während des Wahlkampfs gefunden werden. Ein Ende der Handelskonflikte, aufgrund welcher politischen Konstellation auch immer, würde von den Märkten sicherlich begrüßt werden.

Die US-Arbeitsmarktdaten zeigten in Summe einen noch immer starken Arbeitsmarkt, der aber im Juli etwas unter den Markterwartungen blieb. Die neugeschaffenen Stellen betrugen 157.000, was um 36.000 unter der Markterwartung lag. Gleichzeitig wurden aber die entsprechenden Werte der beiden Vormonate um in Summe 59.000 nach oben revidiert. Die Arbeitslosenrate ging von 4% auf 3,9% zurück, wie es die Märkte erwartet hatten. Das selbe gilt für das Wachstum der durchschnittlichen Stundenlöhne, das mit 2,7% ausgewiesen wurde und damit unverändert gegenüber dem Vormonat blieb.

Company im Artikel

Erste Group Letzter SK: ( 0.00%) 0.00

 
Mitglied in der BSN Peer-Group Banken
Show latest Report (21.07.2018)
 
Für Zusatzliquidität im Orderbuch der Erste Group-Aktien sorgen die Erste Group Bank AG als Specialist sowie die Market Maker Wood & Company Financial Services, Hudson River Trading Europe, Raiffeisen Centrobank AG, Société Générale S.A., Tower Research Capital und Virtu Financial Ireland Limited, Klick auf Institut/Bank öffnet Übersicht.



Chart, Trading, Börse (Bild: Pixabay/PIX1861 https://pixabay.com/de/chart-trading-kurse-analyse-1942057/ )


Aktien auf dem Radar:DO&CO, Wienerberger, Mayr-Melnhof, Immofinanz, FACC, Kapsch TrafficCom, UBM, VIG, Andritz, Semperit, Bawag, CA Immo, Lenzing, RBI, Athos Immobilien, Palfinger, Rosenbauer, Stadlauer Malzfabrik AG, UIAG, Frequentis, Oberbank AG Stamm, Flughafen Wien, S Immo, Verbund, Münchener Rück, Airbus Group, Fresenius Medical Care, Siemens, Deutsche Bank, Volkswagen Vz., Infineon.

(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

Random Partner #goboersewien

Erste Group
Gegründet 1819 als die „Erste österreichische Spar-Casse“, ging die Erste Group 1997 mit der Strategie, ihr Retailgeschäft in die Wachstumsmärkte Zentral- und Osteuropas (CEE) auszuweiten, an die Wiener Börse. Durch zahlreiche Übernahmen und organisches Wachstum hat sich die Erste Group zu einem der größten Finanzdienstleister im östlichen Teil der EU entwickelt.

>> Besuchen Sie 62 weitere Partner auf boerse-social.com/goboersewien


Meistgelesen
>> mehr





PIR-Zeichnungsprodukte
AT0000A2YAQ2
AT0000A2REB0
AT0000A2QDR0


Newsflow
>> mehr

Börse Social Club Board
>> mehr
    BSN MA-Event VIG
    BSN MA-Event VIG
    #gabb #1157

    Featured Partner Video

    Österreichische Frauensport-Geschichte

    Das Sporttagebuch mit Michael Knöppel - 21. Juli 2022 E-Mail: sporttagebuch.michael@gmail.com Instagram: @das_sporttagebuch Twitter: @Sporttagebuch_
    Das Sporttagebuch mit Michael Knöppel - 21. ...

    Inbox: Diese Ereignisse haben das Potential die Märkte zu bewegen


    03.08.2018, 5402 Zeichen

    03.08.2018

    Zugemailt von / gefunden bei: Erste Group Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

    Aus dem Wochenausblick von Erste Group Research: Für die kommende Woche zeichnen sich keine potentiell marktbewegenden Veröffentlichungen ab. Die Märkte werden somit von den Veröffentlichungen dieser Woche bestimmt sein, vielleicht bereichert durch den einen oder anderen Tweet. Phasen wie diese bieten sich für einen längerfristigen Ausblick an, der zeigt, dass man die Sommerflaute genießen sollte. Im Herbst stehen wichtige politische Ereignisse bevor, die das Potential haben die Märkte zu bewegen.

    Einen Vorgeschmack, wie nervös die Märkte reagieren können, gab es bereits diese Woche. Die Verlautbarung eines Treffens zwischen den Vorsitzenden der beiden Koalitionsparteien der italienischen Regierung und dem Finanzminister hat zu einer deutlichen Ausweitung der Renditeaufschläge italienischer Staatsanleihen geführt. Offensichtlich befürchteten die Märkte eine Regierungskrise oder zumindest einen expansiveren Fiskalkurs Italiens. Damit zeigt sich, dass Italien als Thema an den Märkten immer wieder hochkochen kann. Darüber hinaus warten im Herbst politische Ereignisse, die von den Märkten noch relativ entspannt gesehen werden. Das erste sind die Brexit-Verhandlungen, die wohl im Herbst abgeschlossen werden müssen, um genug Zeit für die Ratifizierung in den nationalen Parlamenten vor dem 29. März 2019 zu haben. Eine Verlängerung der Verhandlungen ist möglich, dafür müssten aber alle EU-Staaten zustimmen. Aufgrund langer Wertschöpfungsketten sind die Auswirkungen eines Hard-Brexits kaum abzuschätzen. Die EU exportiert Waren im Gegenwert von 2,4% des BIP in das Vereinigte Königreich und importiert 1,5% des BIP. Die Handelsverflechtung verteilt sich allerdings sehr unterschiedlich über die Länder. Die Graphik zeigt jene Länder, die über dem EU-Schnitt in das Vereinigte Königreich exportieren. Ein Hard Brexit hätte wohl Einfluß auf die Märkte. Diesen Sommer reagierten die Märkte schon auf die Diskussion über US-Zölle auf Autoimporte aus der EU mit einer Verunsicherung über die Konjunktur. Die davon betroffenen Handelsströme wären sicherlich deutlich geringer gewesen als jene, die von einem Hard-Brexit betroffen wären. Wichtiger als die tatsächlichen Handelsströme wäre wohl die durch einen Hard-Brexit ausgelöste Verunsicherung unter Unternehmen und Konsumenten. Die Märkte würden somit vorerst von negativen Implikationen für die Konjunktur ausgehen.

    Das zweite absehbar politische Großereignis im Herbst sind die midterm elections in den USA Anfang November. Dabei müssen sich alle Mitglieder des Repräsentantenhauses und ein Drittel der Senatoren der Wahl stellen. Die Frage ist, ob die Republikaner ihre Mehrheiten in den zwei Kammern des US-Kongresses halten können. Sollte dies nicht gelingen, würde es zwar sicherlich die Handlungsmöglichkeiten des Präsidenten massiv reduzieren. Die Handelspolitik wäre davon aber nicht betroffen, da der Präsident hier weitreichende Vollmachten genießt. Diese könnten ihm vom US-Kongress zwar entzogen werden, was aber unwahrscheinlich scheint. Demokratische Mehrheiten im Kongress würden es sicherlich auch erleichtern, ein Absetzungsverfahren gegen den Präsidenten einzuleiten, sollte etwa mehr belastendes Material zu den Verbindungen zu Russland während des Wahlkampfs gefunden werden. Ein Ende der Handelskonflikte, aufgrund welcher politischen Konstellation auch immer, würde von den Märkten sicherlich begrüßt werden.

    Die US-Arbeitsmarktdaten zeigten in Summe einen noch immer starken Arbeitsmarkt, der aber im Juli etwas unter den Markterwartungen blieb. Die neugeschaffenen Stellen betrugen 157.000, was um 36.000 unter der Markterwartung lag. Gleichzeitig wurden aber die entsprechenden Werte der beiden Vormonate um in Summe 59.000 nach oben revidiert. Die Arbeitslosenrate ging von 4% auf 3,9% zurück, wie es die Märkte erwartet hatten. Das selbe gilt für das Wachstum der durchschnittlichen Stundenlöhne, das mit 2,7% ausgewiesen wurde und damit unverändert gegenüber dem Vormonat blieb.

    Company im Artikel

    Erste Group Letzter SK: ( 0.00%) 0.00

     
    Mitglied in der BSN Peer-Group Banken
    Show latest Report (21.07.2018)
     
    Für Zusatzliquidität im Orderbuch der Erste Group-Aktien sorgen die Erste Group Bank AG als Specialist sowie die Market Maker Wood & Company Financial Services, Hudson River Trading Europe, Raiffeisen Centrobank AG, Société Générale S.A., Tower Research Capital und Virtu Financial Ireland Limited, Klick auf Institut/Bank öffnet Übersicht.



    Chart, Trading, Börse (Bild: Pixabay/PIX1861 https://pixabay.com/de/chart-trading-kurse-analyse-1942057/ )





    BSN Podcasts
    Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

    Austrian Stocks in English: ATX TR in week 32 with muscles, Wienerberger on top




    Erste Group
    Akt. Indikation:  24.98 / 25.09
    Uhrzeit:  16:49:10
    Veränderung zu letztem SK:  1.15%
    Letzter SK:  24.75 ( -1.00%)



     

    Bildnachweis

    1. Chart, Trading, Börse (Bild: Pixabay/PIX1861 https://pixabay.com/de/chart-trading-kurse-analyse-1942057/ )   >> Öffnen auf photaq.com

    Aktien auf dem Radar:DO&CO, Wienerberger, Mayr-Melnhof, Immofinanz, FACC, Kapsch TrafficCom, UBM, VIG, Andritz, Semperit, Bawag, CA Immo, Lenzing, RBI, Athos Immobilien, Palfinger, Rosenbauer, Stadlauer Malzfabrik AG, UIAG, Frequentis, Oberbank AG Stamm, Flughafen Wien, S Immo, Verbund, Münchener Rück, Airbus Group, Fresenius Medical Care, Siemens, Deutsche Bank, Volkswagen Vz., Infineon.


    Random Partner

    Erste Group
    Gegründet 1819 als die „Erste österreichische Spar-Casse“, ging die Erste Group 1997 mit der Strategie, ihr Retailgeschäft in die Wachstumsmärkte Zentral- und Osteuropas (CEE) auszuweiten, an die Wiener Börse. Durch zahlreiche Übernahmen und organisches Wachstum hat sich die Erste Group zu einem der größten Finanzdienstleister im östlichen Teil der EU entwickelt.

    >> Besuchen Sie 62 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


    Chart, Trading, Börse (Bild: Pixabay/PIX1861 https://pixabay.com/de/chart-trading-kurse-analyse-1942057/ )


    Useletter

    Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

    Newsletter abonnieren

    Runplugged

    Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
    (kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

    per Newsletter erhalten


    Meistgelesen
    >> mehr





    PIR-Zeichnungsprodukte
    AT0000A2YAQ2
    AT0000A2REB0
    AT0000A2QDR0


    Newsflow
    >> mehr

    Börse Social Club Board
    >> mehr
      BSN MA-Event VIG
      BSN MA-Event VIG
      #gabb #1157

      Featured Partner Video

      Österreichische Frauensport-Geschichte

      Das Sporttagebuch mit Michael Knöppel - 21. Juli 2022 E-Mail: sporttagebuch.michael@gmail.com Instagram: @das_sporttagebuch Twitter: @Sporttagebuch_
      Das Sporttagebuch mit Michael Knöppel - 21. ...