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E-Mail Marketing vs. Marketing Automation (Stefan Greunz)

14.12.2018, 3929 Zeichen

E-Mails sind heutzutage ein beliebtes Kommunikationsinstrument für Unternehmen. Diese investieren viel Zeit in Inhalte und Layout von klassischen Newslettern und sind dann aber meist enttäuscht, dass Öffnungsraten bestenfalls im niedrigen zweistelligen Prozentsatz-Bereich liegen. Das Problem hierbei ist: Die Message geht sprichwörtlich am Kunden vorbei. Aber woran liegt das?

Marketing Automation – noch nie gehört!

Beginne ich über „Marketing Automation“ zu sprechen, so blicke ich meist in ratlose Gesichter oder noch schlimmer, ich begegne wissendem Nicken, weil man als Unternehmen „ja bereits einen Newsletter versendet“.

Leider werden Marketing Automation und E-Mail-Marketing oft als Synonyme verwendet. In der Praxis bestehen jedoch erhebliche Unterschiede zwischen beiden. Ein Erklärungsgrund für das Missverständnis mag sein, dass sich beide Konzepte in ihrer Umsetzungsmethode überschneiden:  beide verwenden das Medium E-Mail, um Inhalte an Kontakte zu verteilen. Damit enden die Gemeinsamkeiten aber auch schon.

Automatisation von Prozessen

Im E-Mail-Marketing geschieht der Versand listenbasiert (z.B. an alle Newsletter Abonnenten) zu einem vom Absender definierten Zeitpunkt. Ihr Unternehmens-Newsletter geht am ersten Mittwoch im Monat an die gesamte Liste raus? Dann ist es E-Mail-Marketing.

Marketing Automation im Gegenzug beschreibt die Automatisierung von Marketingprozessen mit Hilfe geeigneter Tools. Im Rahmen von E-Mail-Marketing Automation werden E-Mails mittels gewählter Tools einmalig angelegt und automatisiert versendet, sobald ein definiertes Ereignis – ein sogenannter „Trigger“ –  eintritt. Ein solches Ereignis kann z.B. ein erster Login auf der Website sein oder – wie von vielen Shopping-Webseiten – gewohnt, das Zusenden von speziellen Angeboten die man sich „zufällig“ noch letzte Woche angesehen hat.

Daten und Kampagne im Griff haben

Die Automation verbindet zwei grundlegende Prozesse: Daten- und Kampagnenmanagement.

Datenmanagement bedeutet, dass alle Kundendaten – E-Mail-Adresse, Name, Präferenzen, Kaufhistorie, weitere Kundenmerkmale, etc. – strukturiert in einer Datenbank abgelegt werden.

Das Kampagnenmanagement beschreibt das gezielte Gestalten von Szenarien, welche E-Mails bei welchem Ereignis (Trigger), wann und mit welchem Inhalt an einen Lead, einen bereits existierenden Kunden oder auch an einen wieder zu aktivierenden Kunden verschickt werden.

Personalisierung führt zu mehr Interaktion kundenseitig

Was bis hierhin sehr technisch klingt, ermöglicht Ihnen in der Umsetzung aber die Versendung zielgruppengerechter und sehr persönlicher Mailings. Je granularer Sie Ihre potentiellen Kunden segmentieren und Ihre E-Mails an definierte Ereignisse anpassen, umso personalisierter erscheint das jeweilige Mailing für den Kunden und desto größer werden die Öffnungsraten der E-Mails sein. Ergebnis: höhere Interaktion durch den Kunden.

Bitte keine Standard-Newsletter mehr!

Die Vorteile von Marketing Automation sind für Sie vielfältig: Zum einen steigern Sie deutlich die Effizienz Ihrer Mailing-Kampagnen bei gleichzeitiger Zeitersparnis in der laufenden Betreuung. Zum anderen sehen Sie eine Steigerung von Öffnungsraten und Interaktion durch den Kunden. Im besten Fall wird der Kunde nun öfter zu Ihnen auf die Website kommen und idealerweise auch einen Kauf tätigen. Der positive Nebeneffekt: Sie begleiten Ihre Empfänger und Kunden langfristig mit passenden Inhalten und stärken so deren Bindung an Ihr Unternehmen.

Wichtig ist, dass sich jedes Unternehmen zu diesem Thema Gedanken macht – egal ob B2C oder B2B. Und tun Sie mir und Ihren Kunden einen Gefallen: Bitte keine Standard-Newsletter an alle Ihre Kontakte.

Adrienne Steindl in ihrer Kolumne im aktuellen Börse Social Magazin!

Im Original hier erschienen: E-Mail Marketing vs. Marketing Automation


(14.12.2018)

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    14.12.2018, 3929 Zeichen

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