23.04.2021, 2943 Zeichen
UBM hat Zahlen vorgelegt - und der Vorstand betonte bei der virtuellen Pressekonferenz, dass man vor einem Jahr nicht damit gerechnet hätte, solche Zahlen für 2020 präsentieren zu können. Zwar ging der Umsatz um 24,2 Prozent auf 183 Mio. Euro und die Gesamtleistung um 29,4 Prozent auf knapp 479 Mio. Euro zurück, aber das Ergebnis vor Steuern (EBT) lediglich um etwa 12 Prozent auf 62,3 Mio. Euro. Der Nettogewinn liegt bei 40,8 Mio. Euro (2019: 50,1 Mio. Euro). Das Unternehmen will eine Dividende auf dem Niveau des Vorjahres in Höhe von 2,20 Euro je Aktie vorschlagen. „Damit wollen wir ein selbstbewusstes Signal senden“, erklärt CEO Thomas G. Winkler, der zwar in 2021 noch mit einer Corona-Delle rechnet, aber das Unternehmen ab 2022 wieder auf dem Erfolgsweg wie vor Corona sieht.
Die um 16 Prozent auf 247 Mio. Euro gestiegene Liquidität ist für CFO Patric Thate ein "Wettbewerbsvorteil". Man könne in Zeiten von langen Finanzierungsprüfungen durch Banken schnell bei möglichen Akquisitions-Chancen reagieren. So rechnet der Vorstand damit, weitere Deals wie jenen von Anfang des Jahres (Anm.: Kauf der Zentrale der Sportmarke Willy Bogner in München) abschließen zu können. Bei neuen Developments setzt UBM künftig verstärkt auf Holzbauweise. Der Plan ist es, "der größte Holzbau-Developer Europas zu werden", wie CEO Winkler, der im Holzbau den Treiber der Zukunft sieht, anmerkt. Dies gehöre zum verstärkten ESG-Fokus, der laut Winkler "integraler Bestandteil der Strategie" ist und kürzlich von ISS mit einem ESG-Rating von "C" honoriert wurde. "Damit zählen wir zu den Top-Unternehmen im Sektor", freut sich Winkler. Schon bald soll auch die Finanzierung auf „green“ umgestellt werden.
Die Analysten der Baader Bank bestätigen nach Zahlenvorlage die Kaufempfehlung und das Kursziel von 41,0 Euro für UBM. "Insgesamt bestätigen wir unsere positive Einschätzung. Die heutigen Ergebnisse, die Bilanz und der Dividendenvorschlag zeigen, dass UBM auch in schwierigen Zeiten attraktive Gewinne erzielen kann. Nach der schnellen und beeindruckenden Neuerfindung seiner Projektpipeline (von vielen Hotels) in Richtung Wohnen (54 Prozent) und Smart Office (32 Prozent) besitzt UBM eine attraktive 4-jährige Entwicklungspipeline in Höhe von 2,3 Mrd. Euro, die ein gutes Ertragspotenzial bietet", kommentieren die Experten.
UBM ( Akt. Indikation: 39,00 /39,60, 1,29%)
Die Baader Bank-Analysten bleiben auch bei Polytec auf "Buy" und bestätigen das Kursziel von 12,0 Euro, allerdings nur vorerst, denn in einem Update meinen sie, dass sie das Kursziel "angesichts der verbesserten Gewinnaussichten" voraussichtlich erhöhen werden.
Die Analysten von Kepler Cheuvreux bestätigen Immofinanz mit "Halten", erhöhen aber das Kursziel von 17,0 auf 18,5 Euro.
Polytec Group ( Akt. Indikation: 10,52 /10,64, -0,19%)
Immofinanz ( Akt. Indikation: 18,28 /18,35, -0,62%)
(Der Input von Christine Petzwinkler für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 23.04.)
Leseprobe aus dem Fanboy-Buch zur Wiener Börse: Die 80`s (gekürzt)
Immofinanz
Uhrzeit: 13:02:31
Veränderung zu letztem SK: -0.88%
Letzter SK: 15.27 ( -1.86%)
Polytec Group
Uhrzeit: 13:03:43
Veränderung zu letztem SK: -0.29%
Letzter SK: 3.48 ( 0.29%)
UBM
Uhrzeit: 13:03:04
Veränderung zu letztem SK: -0.29%
Letzter SK: 17.50 ( 0.57%)
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