31.07.2021, 2395 Zeichen
Aus dem Equity Weekly der Erste Group: "Die wichtigsten US-amerikanischen Konzerne haben in der letzten Woche über ihre Geschäftsverläufe berichtet. Die Ergebnisse fielen vor allem bei den Technologiefirmen überwiegend sehr gut aus. Der globale Aktienmarktindex notiert im Wochenverlauf in EUR moderat positiv (+0,4%). Der S&P 500 stieg in EUR um +0,1%, der Stoxx 600 legte in EUR um +1,6% zu. Der Nikkei 225 stieg in EUR um +0,8%.
Der globale Schwellenländerindex erzielte in EUR mit -3,3% eine signifikant negative Performance. Der Ertrag des globalen Emerging Market Index hinkt seit Jahresbeginn sehr stark hinter dem globalen Aktienmarktindex der entwickelten Länder her. Während dieser in EUR um +18,2% anstieg, legte der globale Schwellenländerindex in EUR nur um +3,2% zu.
Grund dafür ist vor allem die Schwäche des chinesischen Aktienmarktes. Dieser hat im Schwellenländerindex das höchste Gewicht. Der chinesische Aktienmarkt ist bereits seit einigen Quartalen einem erhöhten politischen Risiko ausgesetzt. Dieses ist am höchsten bei den Unternehmen aus den Bereichen Technologie, Einzelhandel, Finanzierung, Logistik und Bildung, weil hier die Politik die Kontrolle über die Daten und die Geschäftstätigkeiten der Firmen nicht verlieren will. Daher wird in diesen Sektoren am stärksten in die unternehmerischen Entscheidungen eingegriffen.
Die Liste der betroffenen Unternehmen ist lang (Alibaba, Baidu, Tencent, Didi...). Für den Bildungssektor wurde von der chinesischen Führung überhaupt festgelegt, dass er keine Gewinne machen dürfe. Die Folge waren dramatische Kurseinbrüche, die voraussichtlich anhalten werden. Ein Ende der politischen Eingriffe in die Unternehmensaktivitäten in China erscheint unrealistisch. Somit dürfte die Underperformance des gesamten chinesischen Aktienmarktes andauern.
Bei den entwickelten Märkten sind die Aussichten auf moderate Zugewinne im Jahresverlauf hingegen gut. Die Gewinnperspektiven der Unternehmen sind positiv. Für heuer wird ein Gewinnanstieg um +41,6% und für das kommende Jahr eine Gewinnzuwachs um +7,7% erwartet.
In der kommenden Woche werden vermehrt europäische Firmen, wie BMW, Infineon, BP, Siemens, adidas und Allianz über ihre Geschäfts- entwicklungen berichten, aber auch einige US-amerikanische Energie- und Pharmakonzerne. Wir erwarten mehrheitlich positive Ergebnisse und einen moderaten Anstieg des globalen Aktienmarkt-Index."
Leseprobe aus dem Fanboy-Buch zur Wiener Börse: Die 80`s (gekürzt)
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