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ATX-Trends: DO&CO, Palfinger, Addiko, UBM, Immofinanz, Verbund, EVN ...

01.09.2022, 2103 Zeichen

Aus den Morning News der Wiener Privatbank: Die Wiener Börse konnte den Mittwoch mit Gewinnen beenden, der ATX endete nach einem Handel mit mehreren Vorzeichenwechseln letztendlich mit einem Plus von 0,3%, auf das gesamte Monat gesehen bedeutete das aber dennoch einen Rückgang von 4,1%. Der August war geprägt von Inflations-, Zins- und letzten Endes auch Konjunktursorgen, vor diesem Hintergrund standen nun die Eurozonen-Inflationszahlen im Fokus, die Verbraucherpreise stiegen um 9,1%, das ist die höchste Rate seit Bestehen des Euro, die Markterwartungen wurden damit leicht übertroffen. Das bestärkte viele Marktteilnehmer in ihrer Ansicht, dass bei der nächsten Sitzung der EZB eine Anhebung des Leitzinses um 0,75 Basispunkte erfolgen wird. Vor diesem Hintergrund konnten die Bankentitel zulegen, die Bawag verzeichnete einen Anstieg von 1,6%, für die Erste Group ging es um 0,6% nach oben und die Raiffeisen Bank International schaffte eine Verbesserung von 1,8%.

Dagegen ging es für die Versorger nach unten, der Verbund konnte den Rückgang mit einem Minus von 0,2% in Grenzen halten, EVN hingegen musste 2,3% nachgeben. Vor Börsenbeginn legte Strabag die Ergebnisse vor, der Baukonzern erzielte im ersten Halbjahr eine höhere Leistung als in der Vorjahresperiode, machte aber deutlich weniger Gewinn, die Auftragsbücher sind mit einem Volumen von 24 Milliarden Euro prall gefüllt, in Summe wurde dieses Ergebnis von den Anlegern mit einem Rückgang von 0,8% bewertet. Die Wiener Privatbank senkte die Einstufung des fairen Wertes von Immofinanz von 23,0 Euro auf 17,0 Euro, bestätigte aber die Einschätzung als „Halten“, für den Titel ging es um 0,9% nach unten. Ans untere Ende der Kursübersicht rutschte UBM Development, für den Immobilienentwickler gab es einen Abschlag von 2,8%, auch die kleinere Addiko Bank musste gegen den Trend nachgeben und endete mit einem Rückgang von 2,4%. An die Spitze der Kursübersicht konnte sich Do & Co setzen, das Cateringunternehmen erzielte einen stolzen Zuwachs von 5,3%, auch Palfinger war durchaus gesucht, der Kranhersteller konnte um 2,8% vorrücken.


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