06.09.2022, 1783 Zeichen
Der Leuchten-Konzern Zumtobel konnte im 1. Quartal 2022/23 die Umsatzerlöse um 8,4 Prozent auf 313,7 Mio. Euro (Vorjahr: 289,3 Mio. Euro) steigern. Deutlich gestiegene Material-, Energie- und Transportkosten sowie die gestiegenen Personalkosten belasten jedoch die Ergebnisentwicklung. Zudem seien, wie geplant, die Ausgaben für Produktinnovationen und Digitalisierung sowie die Entwicklungskosten gestiegen, so das Unternehmen. Das führte dazu, dass das operative Ergebnis (EBIT) von 20,1 Mio. Euro auf 19,0 Mio. Euro zurückging, und die Umsatzrendite (EBIT-Marge) 6,1 Prozent nach 6,9 Prozent im Vorjahreszeitraum betrug. Das Periodenergebnis liegt bei 10,9 Mio. Euro (Vorjahr: 13,4 Mio. Euro). Hierfür würden mitunter Verluste aus Währungsabsicherungsgeschäften verantwortlich zeichnen. "Die allgemeinen Preissteigerungen und geschwächte weltweite Lieferketten belasten die Zumtobel Group ebenso wie die gesamte Weltwirtschaft", betont Alfred Felder, CEO der Zumtobel Group. "Zwar gelingt es zunehmend, die Preissteigerungen auch an unsere Kunden weiterzugeben, aber dabei gibt es Grenzen. Zudem haben wir in strategisch wichtige Bereiche investiert, um für künftige Herausforderungen gut vorbereitet zu sein."
Der bisherige Ausblick wird bestätigt, das Unternehmen rechnet für das Geschäftsjahr 2022/23 mit einer Steigerung der Umsatzerlöse in einer Größenordnung von 3 Prozent bis 6 Prozent sowie mit einer EBIT-Marge von 4 Prozent bis 5 Prozent. Dieser Ausblick bedingt, dass Europa weiterhin ausreichend mit Gas versorgt wird, die Energiepreise sich einpendeln, die Verfügbarkeit von Vorprodukten für die Produktion von Leuchten und Komponenten sich nicht weiter verschlechtert und alle übrigen derzeitigen Risiken auf beherrschbaren Niveaus verbleiben, betont das Management.
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