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Waste Management Aktie: Insider-Verkäufe im Fokus ( Finanztrends)

04.03.2026, 3093 Zeichen

Gleich drei Führungskräfte von Waste Management haben Anfang März ihre Aktienpakete verkleinert. Während die Verkäufe teilweise planmäßige Transaktionen darstellen, wirft das Timing Fragen auf: Die Aktie notiert derzeit nahe ihrem 52-Wochen-Hoch von 244,61 Dollar – ein Niveau, das Analysten bereits als überbewertet einstufen.

Mehrere Millionen Dollar in einer Woche

Am 2. März trennte sich Michael J. Watson, Senior Vice President und Chief Customer Officer, von 17.251 Aktien zu Preisen zwischen 241,81 und 241,83 Dollar. Der Verkaufserlös: rund 4,1 Millionen Dollar. Am selben Tag übte Watson zudem Optionen auf 12.642 Aktien zu einem deutlich günstigeren Preis von 126,01 Dollar aus – ein klassisches Vorgehen bei Aktienoptionen. Nach den Transaktionen hält Watson noch 56.788 Aktien direkt sowie 2.613 Aktien über seinen 401(k)-Plan.

Ebenfalls am 2. März verkaufte Tara J. Hemmer, Senior Vice President und Chief Sustainability Officer, 4.818 Aktien zum Preis von 241,83 Dollar. Der Verkaufswert belief sich auf 1,17 Millionen Dollar. Hemmer verbleiben nach der Transaktion 78.918 Aktien im direkten Besitz.

Auch CFO David L. Reed reduzierte seine Position – wenn auch in bescheidenerem Umfang. Er veräußerte am 2. März 21 Aktien für insgesamt 5.095 Dollar zu 242,65 Dollar pro Aktie. Laut SEC-Meldung diente dieser Verkauf der Deckung persönlicher Steuerverpflichtungen im Rahmen eines genehmigten Handelsplans. Einen Tag zuvor hatte Reed bereits 31 Aktien im Wert von 7.384 Dollar zur Abwicklung eines Restricted-Share-Awards verkauft. In seinem Direktbesitz verbleiben 8.694 Aktien.

Schwache Quartalszahlen als Hintergrund

Die gehäuften Insider-Verkäufe fallen zeitlich mit enttäuschenden Geschäftszahlen zusammen. Im vierten Quartal 2025 verfehlte Waste Management die Erwartungen: Mit einem Gewinn je Aktie von 1,93 Dollar lag das Unternehmen 1,03 Prozent unter der Prognose von 1,95 Dollar. Auch beim Umsatz blieb der Abfallentsorger hinter den Erwartungen zurück – 6,31 Milliarden Dollar statt der erwarteten 6,39 Milliarden Dollar.

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Die Aktie verzeichnete seit Jahresbeginn ein Plus von knapp elf Prozent, notiert aber laut aktuellen Analysen mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 36,2 am oberen Ende der Bewertungsskala. Ob die jüngsten Insider-Verkäufe auf eine kurzfristige Korrektur hindeuten oder nur routinemäßige Portfolio-Anpassungen darstellen, bleibt abzuwarten.

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