Ich stimme der Verwendung von Cookies zu. Auch wenn ich diese Website weiter nutze, gilt dies als Zustimmung.

Bitte lesen und akzeptieren Sie die Datenschutzinformation und Cookie-Informationen, damit Sie unser Angebot weiter nutzen können. Natürlich können Sie diese Einwilligung jederzeit widerrufen.





Volkswagen streicht 50.000 Jobs – während Manager Millionen kassieren ( Finanztrends)

15.03.2026, 6334 Zeichen

Der größte europäische Autobauer steht vor einem historischen Umbruch. Nach einem Gewinneinbruch von 44 Prozent im Geschäftsjahr 2025 will Volkswagen bis 2030 rund 50.000 Stellen in Deutschland abbauen. Doch der radikale Sparkurs trifft ausschließlich die Belegschaft – während das Top-Management weiterhin üppige Gehälter und Abfindungen bezieht. Ein Konflikt, der das gesamte Unternehmen erschüttert.

Anzeige

Angesichts massiver Stellenstreichungen und Umstrukturierungen rücken faire Abfindungsregelungen und der Schutz der Beschäftigten in den Fokus. Dieser kostenlose Ratgeber unterstützt Arbeitnehmervertreter dabei, bei betriebsbedingten Kündigungen das bestmögliche Ergebnis für die Kollegen zu erzielen. Strategien für faire Sozialpläne und Interessenausgleich jetzt kostenlos sichern

Historischer Gewinneinbruch trifft die Belegschaft

Die Zahlen sind dramatisch: Im vergangenen Jahr brach der Gewinn des Wolfsburger Konzerns fast um die Hälfte ein. Verantwortlich sind hohe Produktionskosten in Deutschland, schwache Absätze in China und teure strategische Fehlentscheidungen bei der Tochter Porsche. Als Reaktion verschärft die Konzernführung nun ihren Sparkurs. Statt der ursprünglich geplanten 35.000 sollen nun 50.000 Stellen im Inland wegfallen. Ziel ist eine Rendite von zehn Prozent.

Doch wer trägt die Last dieser „Sanierung“? Die Finanzberichte zeigen ein klares Bild: Während Tausende Beschäftigte um ihre Jobs fürchten, bleibt die Führungsetage von den Konsequenzen weitgehend verschont. Der ehemalige Vorstandsvorsitzende Herbert Diess erhielt 2025 noch etwa neun Millionen Euro. Aktive Top-Manager verdienen weiterhin Grundgehälter und Boni von über einer halben Million Euro jährlich. Und trotz der Krise schüttete der Konzern 2025 etwa 3,2 Milliarden Euro an Dividenden aus – fast eine Milliarde davon ging allein an die Porsche-Piëch-Familie.

Diese Schieflage erzeugt massive Spannungen in den Werken. Für die Belegschaft bedeutet der Sparkurs das Aus für einen drei Jahrzehnte alten Beschäftigungspakt und die reale Gefahr von Werksschließungen. Die Vergütungsmodelle des Managements hingegen bleiben erstaunlich stabil. Branchenkenner wundern sich: Dass in einer solchen tiefen Krise kein Führungsmitglied entlassen wird, ist bei einem Konzern dieses Kalibers höchst ungewöhnlich.

Empörung bei Betriebsrat und IG Metall

Die Kluft zwischen den Opfern der Belegschaft und den Privilegien des Managements provoziert scharfen Widerstand. Daniela Cavallo, Vorsitzende des Gesamtbetriebsrats, übt scharfe Kritik am Kurs des Vorstands. Aus Sicht der Gewerkschaften ist die Misere hausgemacht: Sie führen sie auf Managementfehler zurück – etwa die verschlafene Elektrowende, die Software-Pleite bei der Cariad-Tochter und den Machtverlust auf dem chinesischen Markt.

„Die Beschäftigten sollen nun die Zeche für das Versagen der Strategen zahlen“, bringt es Flavio Benites, IG Metall-Chef in Wolfsburg, auf den Punkt. Während normale Mitarbeiter in Vorruhestand oder Abfindungsprogramme gedrängt werden, verlassen verantwortliche Manager den Konzern selten ohne üppige „goldene Fallschirme“.

Die Stimmung eskalierte weiter, als die Konzernführung kurz vor den Betriebsratswahlen im März 2026 eine geforderte Sonderzahlung für die Belegschaft per juristischem Manöver blockierte. Für die Gewerkschaften ist das ein Bruch des jahrzehntealten Sozialpartnermodells bei VW. Ihre Forderung ist klar: Wenn der Umbau mit Stellenstreichungen finanziert werden muss, dann müssen auch Dividendenzahlungen und Manager-Boni ausgesetzt werden, bis sich das Unternehmen stabilisiert hat.

Anzeige

Gerade vor anstehenden Betriebsratswahlen ist die Einhaltung rechtssicherer Verfahren entscheidend, um die Handlungsfähigkeit der Arbeitnehmervertretung zu sichern. Erfahren Sie in diesem praxisnahen Leitfaden, wie Sie Stolperfallen im Wahlprozess vermeiden und den Grundstein für eine starke Mitbestimmung legen. Kostenlosen Fahrplan für die rechtssichere Betriebsratswahl herunterladen

Das politische Veto und die Machtfrage

Der Machtkampf wird durch die besondere Eigentümerstruktur bei Volkswagen zusätzlich verkompliziert. Das VW-Gesetz sichert dem Land Niedersachsen eine Sperrminorität von 20 Prozent. Gemeinsam mit den zehn Arbeitnehmervertretern im Aufsichtsrat hat diese Allianz erheblichen Einfluss auf Strategie und Restrukturierung.

Ministerpräsident Stephan Weil hat in der Vergangenheit mehrfach verhindert, dass Werke komplett schließen. Er setzt sich gemeinsam mit dem Betriebsrat für sozialverträgliche Methoden wie Altersteilzeit und freiwillige Abfindungen ein. Doch dieselbe Disziplin gegenüber dem Vorstand durchzusetzen, fällt der Allianz deutlich schwerer. Der Aufsichtsrat steht in der Kritik, weil er weiterhin großzügige Managerverträge und Abfindungen absegnet – selbst wenn strategische Ziele verfehlt werden.

Beobachter sehen hier ein fatales System: Das Management hat einen Anreiz, aggressiv bei der Belegschaft zu kürzen, um Aktionärsrenditen zu erzielen. Das eigene Einkommen bleibt durch interne Seilschaften und satzungsfestgelegte Regelungen jedoch geschützt.

Globale Konkurrenz und unsichere Zukunft

Der interne Konflikt bei VW findet vor einem harten globalen Wettbewerb statt. Der Konzern kämpft in China um verlorenen Boden. Das dort kürzlich vorgestellte Elektroauto ID.UNYX 08 – entwickelt in nur 24 Monaten mit Partner XPeng – soll Konkurrenten wie BYD Paroli bieten. Doch der Erfolg im Ausland mildert den Druck auf die deutschen Standorte kaum. Diese leiden unter hohen Energie- und Lohnkosten im internationalen Vergleich.

Die Beziehung zwischen Vorstand und Betriebsrat bleibt hochgradig angespannt. Die Tarifverhandlungen im Frühjahr 2026 könnten zum Zündstoff werden. Die IG Metall hat bereits signalisiert, zu umfassenden Arbeitskampfmaßnahmen bereit zu sein, falls das Management einseitige Kürzungen durchzieht und zugleich Manager-Boni schützt. Die Arbeitnehmervertreter fordern eine grundlegende Reform der Führungskräfte-Vergütung. Eine echte Erholung, so ihr Argument, erfordere finanzielle Opfer vom Vorstand bis zur Montagelinie.

Der Ausgang dieses Machtkampfes wird richtungsweisend sein – nicht nur für Volkswagen. Die gesamte europäische Autoindustrie beobachtet genau, wie ein Traditionskonzern den schmerzhaften Übergang zur Elektromobilität meistert und dabei den sozialen Frieden bewahrt.


(15.03.2026)

BSN Podcasts
Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

Zertifikate Party Österreich: Ex-Vorständin Alexandra Baldessarini, ÖVAG, blickt zurück (noch 15 Tage bis zum 20. Zertifikate Award 2026)




 

Bildnachweis

1. Trading

Aktien auf dem Radar:Austriacard Holdings AG, Bajaj Mobility AG, AT&S, Amag, Zumtobel, Kapsch TrafficCom, FACC, Strabag, Fabasoft, Rosgix, Porr, Verbund, Wiener Privatbank, BTV AG, Semperit, BKS Bank Stamm, Athos Immobilien, EuroTeleSites AG, CPI Europe AG, Österreichische Post, Telekom Austria.


Random Partner

Porr
Die Porr ist eines der größten Bauunternehmen in Österreich und gehört zu den führenden Anbietern in Europa. Als Full-Service-Provider bietet das Unternehmen alle Leistungen im Hoch-, Tief- und Infrastrukturbau entlang der gesamten Wertschöpfungskette Bau.

>> Besuchen Sie 55 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


 Latest Blogs

» Österreich-Depots: Stark (Depot Kommentar)

» Börsegeschichte 27.5.: Frequentis (Börse Geschichte) (BörseGeschichte)

» Nachlese: Robert Gillinger ZFA, Karin Kafesie (audio cd.at)

» PIR-News: Zahlen und Einschätzungen zu Porr, News zu Andritz, Frequentis...

» (Christian Drastil)

» ATX auf Rekordjagd: Der 100. Handelstag 2026 könnte Geschichte schreiben...

» Wiener Börse Party #1164: ATX auf Niveau Rekord, Bajaj/KTM vs. ATX als M...

» Wiener Börse zu Mittag stärker: Wienerberger, Palfinger und Polytec gesucht

» Börse-Inputs auf Spotify zu u.a. Robert Gillinger ZFA, 100. Handelstag 2...

» ATX-Trends: Verbund, AT&S, Post, VIG ...


Useletter

Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

Newsletter abonnieren

Runplugged

Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

per Newsletter erhalten


Ausgewählte Jobs von PIR-Partnern


Ausgewählte Events von BSN-Partnern


Meistgelesen
>> mehr





PIR-Zeichnungsprodukte
Newsflow
>> mehr

Börse Social Club Board
>> mehr
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 22-23: Österreichische Post(1), OMV(1), Uniqa(1), DO&CO(1)
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 21-22: FACC(1), Strabag(1), Andritz(1), Uniqa(1), AT&S(1)
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 19-20: AT&S(1)
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 18-19: Telekom Austria(1)
    Star der Stunde: FACC 1.64%, Rutsch der Stunde: Kapsch TrafficCom -1.57%
    Star der Stunde: Semperit 1%, Rutsch der Stunde: Flughafen Wien -0.91%
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 16-17: Kontron(5), OMV(1), voestalpine(1), Porr(1), DO&CO(1), Frequentis(1)
    Star der Stunde: UBM 1.46%, Rutsch der Stunde: AT&S -3.14%
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 15-16: Andritz(1), FACC(1), EVN(1)

    Featured Partner Video

    SportWoche ÖTV-Spitzentennis Podcast: Anastasia Potapova kaschiert die eine oder andere Schwäche, aber auch Sinja und Nico punkten

    Woche 19 brachte einen Rekord im Punkte-Ranking, aber nicht im Platzziffer-Ranking. Die win2day-Spielerin der Woche ist zum 5. Mal Anastasia Potapova, Sinja Kraus ist wieder unter den Top100, Joel ...

    Books josefchladek.com

    Dimitri Bogachuk
    Atlantic
    2025
    form.

    Daido Moriyama
    Japan, A Photo Theater (English Version
    2018
    Getsuyosha, bookshop M

    Fabrizio Strada
    Strada
    2025
    89books

    Matteo Girola
    Viewfinders
    2025
    Studiofaganel

    Stephen Shore
    Uncommon Places
    1982
    Aperture


    15.03.2026, 6334 Zeichen

    Der größte europäische Autobauer steht vor einem historischen Umbruch. Nach einem Gewinneinbruch von 44 Prozent im Geschäftsjahr 2025 will Volkswagen bis 2030 rund 50.000 Stellen in Deutschland abbauen. Doch der radikale Sparkurs trifft ausschließlich die Belegschaft – während das Top-Management weiterhin üppige Gehälter und Abfindungen bezieht. Ein Konflikt, der das gesamte Unternehmen erschüttert.

    Anzeige

    Angesichts massiver Stellenstreichungen und Umstrukturierungen rücken faire Abfindungsregelungen und der Schutz der Beschäftigten in den Fokus. Dieser kostenlose Ratgeber unterstützt Arbeitnehmervertreter dabei, bei betriebsbedingten Kündigungen das bestmögliche Ergebnis für die Kollegen zu erzielen. Strategien für faire Sozialpläne und Interessenausgleich jetzt kostenlos sichern

    Historischer Gewinneinbruch trifft die Belegschaft

    Die Zahlen sind dramatisch: Im vergangenen Jahr brach der Gewinn des Wolfsburger Konzerns fast um die Hälfte ein. Verantwortlich sind hohe Produktionskosten in Deutschland, schwache Absätze in China und teure strategische Fehlentscheidungen bei der Tochter Porsche. Als Reaktion verschärft die Konzernführung nun ihren Sparkurs. Statt der ursprünglich geplanten 35.000 sollen nun 50.000 Stellen im Inland wegfallen. Ziel ist eine Rendite von zehn Prozent.

    Doch wer trägt die Last dieser „Sanierung“? Die Finanzberichte zeigen ein klares Bild: Während Tausende Beschäftigte um ihre Jobs fürchten, bleibt die Führungsetage von den Konsequenzen weitgehend verschont. Der ehemalige Vorstandsvorsitzende Herbert Diess erhielt 2025 noch etwa neun Millionen Euro. Aktive Top-Manager verdienen weiterhin Grundgehälter und Boni von über einer halben Million Euro jährlich. Und trotz der Krise schüttete der Konzern 2025 etwa 3,2 Milliarden Euro an Dividenden aus – fast eine Milliarde davon ging allein an die Porsche-Piëch-Familie.

    Diese Schieflage erzeugt massive Spannungen in den Werken. Für die Belegschaft bedeutet der Sparkurs das Aus für einen drei Jahrzehnte alten Beschäftigungspakt und die reale Gefahr von Werksschließungen. Die Vergütungsmodelle des Managements hingegen bleiben erstaunlich stabil. Branchenkenner wundern sich: Dass in einer solchen tiefen Krise kein Führungsmitglied entlassen wird, ist bei einem Konzern dieses Kalibers höchst ungewöhnlich.

    Empörung bei Betriebsrat und IG Metall

    Die Kluft zwischen den Opfern der Belegschaft und den Privilegien des Managements provoziert scharfen Widerstand. Daniela Cavallo, Vorsitzende des Gesamtbetriebsrats, übt scharfe Kritik am Kurs des Vorstands. Aus Sicht der Gewerkschaften ist die Misere hausgemacht: Sie führen sie auf Managementfehler zurück – etwa die verschlafene Elektrowende, die Software-Pleite bei der Cariad-Tochter und den Machtverlust auf dem chinesischen Markt.

    „Die Beschäftigten sollen nun die Zeche für das Versagen der Strategen zahlen“, bringt es Flavio Benites, IG Metall-Chef in Wolfsburg, auf den Punkt. Während normale Mitarbeiter in Vorruhestand oder Abfindungsprogramme gedrängt werden, verlassen verantwortliche Manager den Konzern selten ohne üppige „goldene Fallschirme“.

    Die Stimmung eskalierte weiter, als die Konzernführung kurz vor den Betriebsratswahlen im März 2026 eine geforderte Sonderzahlung für die Belegschaft per juristischem Manöver blockierte. Für die Gewerkschaften ist das ein Bruch des jahrzehntealten Sozialpartnermodells bei VW. Ihre Forderung ist klar: Wenn der Umbau mit Stellenstreichungen finanziert werden muss, dann müssen auch Dividendenzahlungen und Manager-Boni ausgesetzt werden, bis sich das Unternehmen stabilisiert hat.

    Anzeige

    Gerade vor anstehenden Betriebsratswahlen ist die Einhaltung rechtssicherer Verfahren entscheidend, um die Handlungsfähigkeit der Arbeitnehmervertretung zu sichern. Erfahren Sie in diesem praxisnahen Leitfaden, wie Sie Stolperfallen im Wahlprozess vermeiden und den Grundstein für eine starke Mitbestimmung legen. Kostenlosen Fahrplan für die rechtssichere Betriebsratswahl herunterladen

    Das politische Veto und die Machtfrage

    Der Machtkampf wird durch die besondere Eigentümerstruktur bei Volkswagen zusätzlich verkompliziert. Das VW-Gesetz sichert dem Land Niedersachsen eine Sperrminorität von 20 Prozent. Gemeinsam mit den zehn Arbeitnehmervertretern im Aufsichtsrat hat diese Allianz erheblichen Einfluss auf Strategie und Restrukturierung.

    Ministerpräsident Stephan Weil hat in der Vergangenheit mehrfach verhindert, dass Werke komplett schließen. Er setzt sich gemeinsam mit dem Betriebsrat für sozialverträgliche Methoden wie Altersteilzeit und freiwillige Abfindungen ein. Doch dieselbe Disziplin gegenüber dem Vorstand durchzusetzen, fällt der Allianz deutlich schwerer. Der Aufsichtsrat steht in der Kritik, weil er weiterhin großzügige Managerverträge und Abfindungen absegnet – selbst wenn strategische Ziele verfehlt werden.

    Beobachter sehen hier ein fatales System: Das Management hat einen Anreiz, aggressiv bei der Belegschaft zu kürzen, um Aktionärsrenditen zu erzielen. Das eigene Einkommen bleibt durch interne Seilschaften und satzungsfestgelegte Regelungen jedoch geschützt.

    Globale Konkurrenz und unsichere Zukunft

    Der interne Konflikt bei VW findet vor einem harten globalen Wettbewerb statt. Der Konzern kämpft in China um verlorenen Boden. Das dort kürzlich vorgestellte Elektroauto ID.UNYX 08 – entwickelt in nur 24 Monaten mit Partner XPeng – soll Konkurrenten wie BYD Paroli bieten. Doch der Erfolg im Ausland mildert den Druck auf die deutschen Standorte kaum. Diese leiden unter hohen Energie- und Lohnkosten im internationalen Vergleich.

    Die Beziehung zwischen Vorstand und Betriebsrat bleibt hochgradig angespannt. Die Tarifverhandlungen im Frühjahr 2026 könnten zum Zündstoff werden. Die IG Metall hat bereits signalisiert, zu umfassenden Arbeitskampfmaßnahmen bereit zu sein, falls das Management einseitige Kürzungen durchzieht und zugleich Manager-Boni schützt. Die Arbeitnehmervertreter fordern eine grundlegende Reform der Führungskräfte-Vergütung. Eine echte Erholung, so ihr Argument, erfordere finanzielle Opfer vom Vorstand bis zur Montagelinie.

    Der Ausgang dieses Machtkampfes wird richtungsweisend sein – nicht nur für Volkswagen. Die gesamte europäische Autoindustrie beobachtet genau, wie ein Traditionskonzern den schmerzhaften Übergang zur Elektromobilität meistert und dabei den sozialen Frieden bewahrt.


    (15.03.2026)

    BSN Podcasts
    Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

    Zertifikate Party Österreich: Ex-Vorständin Alexandra Baldessarini, ÖVAG, blickt zurück (noch 15 Tage bis zum 20. Zertifikate Award 2026)




     

    Bildnachweis

    1. Trading

    Aktien auf dem Radar:Austriacard Holdings AG, Bajaj Mobility AG, AT&S, Amag, Zumtobel, Kapsch TrafficCom, FACC, Strabag, Fabasoft, Rosgix, Porr, Verbund, Wiener Privatbank, BTV AG, Semperit, BKS Bank Stamm, Athos Immobilien, EuroTeleSites AG, CPI Europe AG, Österreichische Post, Telekom Austria.


    Random Partner

    Porr
    Die Porr ist eines der größten Bauunternehmen in Österreich und gehört zu den führenden Anbietern in Europa. Als Full-Service-Provider bietet das Unternehmen alle Leistungen im Hoch-, Tief- und Infrastrukturbau entlang der gesamten Wertschöpfungskette Bau.

    >> Besuchen Sie 55 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


     Latest Blogs

    » Österreich-Depots: Stark (Depot Kommentar)

    » Börsegeschichte 27.5.: Frequentis (Börse Geschichte) (BörseGeschichte)

    » Nachlese: Robert Gillinger ZFA, Karin Kafesie (audio cd.at)

    » PIR-News: Zahlen und Einschätzungen zu Porr, News zu Andritz, Frequentis...

    » (Christian Drastil)

    » ATX auf Rekordjagd: Der 100. Handelstag 2026 könnte Geschichte schreiben...

    » Wiener Börse Party #1164: ATX auf Niveau Rekord, Bajaj/KTM vs. ATX als M...

    » Wiener Börse zu Mittag stärker: Wienerberger, Palfinger und Polytec gesucht

    » Börse-Inputs auf Spotify zu u.a. Robert Gillinger ZFA, 100. Handelstag 2...

    » ATX-Trends: Verbund, AT&S, Post, VIG ...


    Useletter

    Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

    Newsletter abonnieren

    Runplugged

    Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
    (kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

    per Newsletter erhalten


    Ausgewählte Jobs von PIR-Partnern


    Ausgewählte Events von BSN-Partnern


    Meistgelesen
    >> mehr





    PIR-Zeichnungsprodukte
    Newsflow
    >> mehr

    Börse Social Club Board
    >> mehr
      wikifolio-Trades Austro-Aktien 22-23: Österreichische Post(1), OMV(1), Uniqa(1), DO&CO(1)
      wikifolio-Trades Austro-Aktien 21-22: FACC(1), Strabag(1), Andritz(1), Uniqa(1), AT&S(1)
      wikifolio-Trades Austro-Aktien 19-20: AT&S(1)
      wikifolio-Trades Austro-Aktien 18-19: Telekom Austria(1)
      Star der Stunde: FACC 1.64%, Rutsch der Stunde: Kapsch TrafficCom -1.57%
      Star der Stunde: Semperit 1%, Rutsch der Stunde: Flughafen Wien -0.91%
      wikifolio-Trades Austro-Aktien 16-17: Kontron(5), OMV(1), voestalpine(1), Porr(1), DO&CO(1), Frequentis(1)
      Star der Stunde: UBM 1.46%, Rutsch der Stunde: AT&S -3.14%
      wikifolio-Trades Austro-Aktien 15-16: Andritz(1), FACC(1), EVN(1)

      Featured Partner Video

      SportWoche ÖTV-Spitzentennis Podcast: Anastasia Potapova kaschiert die eine oder andere Schwäche, aber auch Sinja und Nico punkten

      Woche 19 brachte einen Rekord im Punkte-Ranking, aber nicht im Platzziffer-Ranking. Die win2day-Spielerin der Woche ist zum 5. Mal Anastasia Potapova, Sinja Kraus ist wieder unter den Top100, Joel ...

      Books josefchladek.com

      Daido Moriyama
      Japan, A Photo Theater (English Version
      2018
      Getsuyosha, bookshop M

      Matteo Girola
      Viewfinders
      2025
      Studiofaganel

      Machiel Botman
      Heartbeat
      1994
      Volute

      Joan van der Keuken
      Achter Glas
      1957
      C. de Boer jr.

      Siri Kaur
      Sistermoon
      2025
      Void