30.10.2025, 2718 Zeichen
Infolge höherer Aluminiumpreise hat die AMAG die Umsatzerlöse nach drei Quartalen um +5,4 Prozent auf 1.137,0 Mio. Euro steigern können. Das Segment Metall profitierte laut AMAG von einem attraktiven Aluminiumpreis und konnte somit die durch die US-Zölle bedingt geringeren Prämienerlöse zum Teil kompensieren. Im Segment Gießen wirkte sich das anhaltend schwache Marktumfeld in der Automobilindustrie erwartungsgemäß auch auf das Ergebnis aus. Unter anderem dämpft die im Vorjahresvergleich gesteigerte Produktivität den Einfluss ab. Auch das Segment Walzen zeigt sich vom anhaltend schwachen Konjunkturumfeld und den US-Zöllen beeinflusst. Der Gesamtabsatz der AMAG-Gruppe lag mit 320.800 Tonnen leicht unter dem Vorjahresniveau (323.300 Tonnen). Der externe Absatz zeigte mit 293.400 Tonnen ein ähnliches Niveau im Vergleich zum Vorjahr (295.700 Tonnen). Mit über 114 Mio. Euro (Vorjahr: 147,6 Mio. Euro) konnte bereits nach neun Monaten die Untergrenze der kommunizierten EBITDA-Bandbreite für das Gesamtjahr (110 Mio. bis 130 Mio. Euro) übertroffen werden. Das Ergebnis nach Steuern liegt bei 33,8 Mio. Euro (Vorjahr: 54,3 Mio. Euro). Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit wird mit 134,8 Mio. Euro ausgewiesen (Vorjahr: 109,3 Mio. Euro). CEO Helmut Kaufmann: „Die vielseitigen Stabilisierungsmaßnahmen, die wir in den letzten Monaten verstärkt gesetzt haben, tragen bereits Früchte. Durch Produktivitätssteigerungen am Standort Ranshofen, ein konsequentes Liquiditätsmanagement und klaren Fokus auf Kosteneffizienz konnten wir die zunehmend negativen Markteinflüsse im dritten Quartal weitestgehend kompensieren. Zusätzlich haben Working-Capital-Optimierungen und gezielte Investitionskürzungen die Cashflow-Entwicklung deutlich gestärkt.“
Zum Ausblick meint der CEO: „Die bisherige Entwicklung unserer Ertragslage unterstreicht die hohe Widerstandsfähigkeit der AMAG. Wir setzen weiterhin auf Qualität, Liefertreue, Flexibilität, Kundennähe und Kosteneffizienz und werden die Auslastung in Ranshofen weitestgehend auf dem Vorjahresniveau halten können. Trotz der aktuell verhaltenen Stimmungslage sind wir überzeugt, dass die AMAG zukunftsfit aufgestellt ist und vom nächsten Wirtschaftsaufschwung, der bestimmt kommen wird, profitiert.“ Der AMAG-Vorstand rechnet für das Gesamtjahr 2025 mit einem EBITDA am oberen Ende der aktuell vorliegenden Ergebnisbandbreite (110 Mio. Euro bis 130 Mio. Euro). Insbesondere Bewertungseffekte, deren Eintrittswahrscheinlichkeit nur bedingt prognostiziert werden kann, können das Ergebnis erfahrungsgemäß stark beeinflussen, wie es heißt. Das Unternehmen hat die erwartete Bandbreite zum Halbjahr auf 110 Mio. bis 130 Mio. Euro (zuvor 110 Mio. bis 140 Mio. Euro) angepasst.
Wiener Börse Party #1125: ATX unverändert, heute ex starke Andritz-Dividende, RBI wird Big Player in Rumänien, CPI Europe stark
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AMAG Austria Metall AG mit Sitz in Ranshofen, Oberösterreich (© AMAG)
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Aktien auf dem Radar:CA Immo, UBM, Semperit, Austriacard Holdings AG, EuroTeleSites AG, Flughafen Wien, Marinomed Biotech, voestalpine, Wienerberger, Zumtobel, Kapsch TrafficCom, Andritz, AT&S, DO&CO, Strabag, RBI, Agrana, FACC, CPI Europe AG, Bajaj Mobility AG, Verbund, Wolford, Oberbank AG Stamm, RHI Magnesita, Amag, EVN, Österreichische Post, Telekom Austria.
Addiko Group
Die Addiko Gruppe besteht aus der Addiko Bank AG, der österreichischen Mutterbank mit Sitz in Wien (Österreich), die an der Wiener Börse notiert und sechs Tochterbanken, die in fünf CSEE-Ländern registriert, konzessioniert und tätig sind: Kroatien, Slowenien, Bosnien & Herzegowina (wo die Addiko Gruppe zwei Banken betreibt), Serbien und Montenegro.
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