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Austro-Aktien: Der grösste Skandal passierte an der Nebenfront (Christian Drastil)


Autor:
Christian Drastil

Der Namensgeber des Blogs. Ich funktioniere nach dem Motto "Trial, Error & Learning". Mehrjährige Business Pläne passen einfach nicht zu mir. Zu schnell (ver)ändert sich die Welt, in der wir leben. Damit bin ich wohl nicht konzernkompatibel sondern lieber ein alter Jungunternehmer. Ein lupenreiner Digital Immigrant ohne auch nur einen Funken Programmier-Know-How, aber - wie manche sagen - vielleicht mit einem ausgeprägten Gespür für Geschäftsmodelle, die funktionieren. Der Versuch, Finanzmedien mit Sport, Musik und schrägen Ideen positiv aufzuladen, um Financial Literacy für ein grosses Publikum spannend zu machen, steht im Mittelpunkt. Diese Dinge sind mein Berufsleben und ich arbeite gerne. Der Blog soll u.a. zeigen, wie alles zusammenhängt und welches Bigger Picture angestrebt wird.
Christian Drastil

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17.08.2007, 1955 Zeichen
Wie in den besten New Economy-Zeiten platzte gestern BDI Biodiesel (in Frankfurt notiert) mitten in einen 5-Prozent-Sturz des ATX mit einer brutalen Umsatz- und Gewinnwarnung hinein. Die Meldung (siehe unten) liest sich so, als hätte das Unternehmen alle Annahmen über den Haufen geworfen. Vom Zeitpunkt, von der "Art und Weise" her ein Skandal.

Erste Bank und Sal.Oppenheim haben den Titel auf "Buy" und wurden - wie wir vermuten - ebenfalls völlig auf dem falschen Fuss erwischt. Wenn das Unternehmen eine derartige Politik verfolgt, ist man auch als Analyst de facto machtlos.

Und als Draufgabe ist man bei der Aktie gestern auch noch in erratische Orderbücher getappt. Natürlich wollten wir diesen Wert (zum Glück nur eine kleine Gewichtung) sofort aus dem Depot veräussern. Aber nicht mal das klappte.

Hier nochmal die Facts:
Im 1. Halbjahr hat das Unternehmen nach vorläufigen Berechnungen einen um 30,1 Prozent rückläufigen Umsatz von 27,0 Mio. Euro erzielt. Dieser Umsatzrückgang resultiere im Wesentlichen aus einem tatsächlich geringeren Fortschritt der bestehenden Projekte sowie aus der Aktualisierung der entsprechenden Hochrechnungen, die insgesamt einen höheren Projektaufwand bzw. verminderte Projektergebnisse erwarten lassen, teilt das Unternehmen mit. Dementsprechend reduzierte sich auch das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT). In Verbindung mit gestiegenen Personalkosten belief sich das EBIT im ersten Halbjahr 2007 nach vorläufigen Berechnungen auf 0,4 Mio. Euro gegenüber 4,1 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2006.

Vor diesem Hintergrund und da potenzielle Neuaufträge gemäss IAS 11 nicht mehr in diesem Jahr umsatz- und ergebniswirksam werden können, reduziert das Unternehmen auch seine Jahresprognose für 2007: Nunmehr geht das Unternehmen von einem Jahresumsatz in Höhe von 75 Mio. Euro bei einer EBIT-Marge von über 5% aus. Ursprünglich war ein positiver Geschäftsverlauf mit einer EBIT-Marge von mindestens 10% gerechnet worden.
(17.08.2007)

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