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Heitzinger, Lassner, Winter, Drastil - Mann, waren wir blöd! (Christian Drastil)


Autor:
Christian Drastil

Der Namensgeber des Blogs. Ich funktioniere nach dem Motto "Trial, Error & Learning". Mehrjährige Business Pläne passen einfach nicht zu mir. Zu schnell (ver)ändert sich die Welt, in der wir leben. Damit bin ich wohl nicht konzernkompatibel sondern lieber ein alter Jungunternehmer. Ein lupenreiner Digital Immigrant ohne auch nur einen Funken Programmier-Know-How, aber - wie manche sagen - vielleicht mit einem ausgeprägten Gespür für Geschäftsmodelle, die funktionieren. Der Versuch, Finanzmedien mit Sport, Musik und schrägen Ideen positiv aufzuladen, um Financial Literacy für ein grosses Publikum spannend zu machen, steht im Mittelpunkt. Diese Dinge sind mein Berufsleben und ich arbeite gerne. Der Blog soll u.a. zeigen, wie alles zusammenhängt und welches Bigger Picture angestrebt wird.
Christian Drastil

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03.05.2009, 5854 Zeichen
Gernot Heitzinger, Andreas Lassner, Robert Winter, Christian Drastil - Mann, waren wir blöd!

Zum Start von http://www.foonds.com möchte ich nochmal unserer "AustroStar-Fondsidee" nachtrauern, die am Swimmingpool in Monaco zwischen Gernot Heitzinger (damals Invesvo), Andreas Lassner (erfreulicherweise noch immer Kepler) und meiner Wenigkeit (damals WirtschaftsBlatt) ausgeklügelt wurde. Mein damaliger Kollege Robert Winter (jetzt Format) war zwar nicht in Monaco, aber als unser Fondsspezialist unter den Redakteuren ebenfalls sofort im "Pool".

Der "AustroStar" war ein gemischter Dachfonds mit sehr hohem Österreich-Fokus, der auch gut performt hat. Die Idee war ein gläserner Zugang, Fondsmanager Gernot Heitzinger schrieb zu jedem Kauf eine Story.

Als Investoren konnten wir tolle Start-Follower gewinnen: Beko-Chef Peter Kotaucek, AvW-Boss Wolfgang Auer von Welsbach, EMTS-Aufsichtsrat Thomas Lenzinger, CyberTron-Aufsichtsrat Christoph Senft und das Aktienforum sind eingestiegen.

Bis auf knapp 10 Mio. Schilling brachten wir das Volumen, aber das Konzept war etwas zu jugendlich ehrgeizig. Obwohl wir alles gläsern machten und ich vorab mit der FMA gesprochen habe, war es dann doch das Dilemma, dass "niemand" den Fonds so richtig vermarktet hat. Auch konnte man nicht so richtig drüber schreiben ... und auch das Geschäftsmodell war nicht hundertprozentig ausgeklügelt.

Daher stoppten wir das Ding in aller Freundschaft. "Mann, waren wir blöd", kann man rückwirkend sagen, da sich der ATX in den Folgejahren eh nur (in der Spitze) vervierfacht hat. Wir hätten mit dem 30-prozentigen Österreich-Anteil "abgestaubt". Konjunktiv.

Freilich ist einiges in den BE eingeflossen. Das Börse Wien-Musterdepot (nur für PDF-Abonnenten unter http://www.boerse-express.com/abo ) startete kurz später, im April 2002, und liegt heute um mehr als 400 Prozent im Plus (ATX im gleichen Zeitraum plus 30 Prozent). Das "Gläserne" haben wir uns ebenfalls vom AustroStar entlehnt. Es funktioniert gut ...

Unterm Strich sage ich heute aber ganz relaxed: Ein Medium ist ein Medium und sollte nach Abonnenten und Werbekunden Ausschau halten, aber nicht nach Ausgabeaufschlägen. Der "WirtschaftsBlatt AustroStar" ist ein gemischter Dachfonds mit sehr hohem Österreich-Fokus. Fondsmanager Gernot Heitzinger (Invesco) wird 30 Prozent des Fondsvermögens in österreichische Titel veranlagen - ein Fall für Patrioten. Das herausragende Merkmal ist aber die hundertprozentige Transparenz: Jede Entscheidung wird auf der WirtschaftsBlatt-Homepage kommentiert.

Nach Aktivitäten im Aktiensektor (z.B. BörseStar, Europas erstem Real-Money-Aktienwettbewerb) und im Indexbereich (iFG, IPO-Index und iFA) erfolgt jetzt der logische nächste Schritt: Das WirtschaftsBlatt ist Ideengeber und Sponsor für den Fonds "WirtschaftsBlatt AustroStar". Der AustroStar ist ein Publikumsdachfonds nach den Bestimmungen des Investmentfondsgesetzes 1993 - zu zeichnen ab sofort, die Wertpapier-Kennnummer lautet 70327.

>> Die Nr. 1 als Partner <<

Für den Fonds hat das WirtschaftsBlatt zwei starke Partner an Bord geholt: Betreut wird der WirtschaftsBlatt AustroStar von niemand Geringerem als der Invesco Bank, dem weltgrössten börsenotierten Asset Manager. Als Kapitalanlagegesellschaft fungiert die Kepler KAG, einer der aufstrebendsten Player in der österreichischen Fondsszene. Die KAG rangiert längst unter den Top 10 des Landes.

Die WirtschaftsBlatt-Rolle ist auf die eines Mediums beschränkt, dafür mit einer Innovation versehen: "Wir haben den Fonds gemeinsam mit Kepler und Invesco hundert Prozent gläsern ausgerichtet", sagt WirtschaftsBlatt Online-Chefredakteur Christian Drastil, der im Frühsommer die Idee zum AustroStar hatte.

Das heisst im Klartext: Der Fondsmanager Gernot Heitzinger wird Einblick in sämtliche Entscheidungsprozesse bieten, die hinter dem Anlagevehikel Fonds stehen.

Der 32-jährige Heitzinger ist vielen WirtschaftsBlatt-Lesern vielleicht noch als langjährig erfolgreicher Fondsmanager der Erste Bank Sparinvest-Fonds EKA Stock Austria und Vienna Invest bekannt, er konnte den ATX stets outperformen. Im Jahr 1998 wechselte er als Leiter Asset Management zur ÖPAG Pensionskassen AG. Im November 2000 erfolgte der nächste Karriereschub: Der Oberösterreicher wurde Chief Investment Officer und Head of Institutional Banking bei Invesco Austria. Heitzinger: "Für mich ist es beim AustroStar besonders wichtig, Vertrauen zu bilden und die Investmentfonds, die viele als Black Box sehen, verständlich zu machen."

>> Wichtiger Part der KAG <<

Das hat sich auch Andreas Lassner, Geschäftsführer der Kepler KAG, vorgenommen. Er wird Einblick in sämtliche Dinge geben, die bei Fonds - speziell bei Dachfonds - aus KAG-Sicht wichtig sind. Das beginnt bereits bei den Vorarbeiten. Und all dies wird im Internet nachzulesen sein. Laufend und täglich aktuell, ein echtes Alleinstellungsmerkmal (siehe unten).

>> Fonds für Patrioten <<

Ein Alleinstellungsmerkmal ist auch der hohe Österreich-Bezug des Fonds: 30 Prozent des Volumens werden in Austro-Aktien angelegt, 40 Prozent in Aktien weltweit und 30 Prozent in Euro-Renten.

Heitzinger: "Österreich bewegt sich meist anders als die internationalen Aktienmärkte, dadurch kann das Gesamtrisiko des Portfolios gesenkt werden." Ausserdem sei das Bewertungsniveau in Österreich attraktiv. "Wir wollen in vollem Umfang an der Entwicklung der eigenen Wirtschaft teilhaben", sagt Heitzinger. Drastil untermauert: "Gemäss dem Zugriffsverhalten auf unserer Site sieht man genau, dass unsere Leser Österreich-Fans sind."

>> Austrostar <<

WPKNr des Fonds: 70327
KAG: Kepler-Fonds KAG
Fondsmanager: Invesco
Fondsart: gem. Dachfonds
Fondswährung: Euro
Ausgabeaufschlag: 3,75%
AGA Zeichnungsfrist: 1,875%
Ertragstyp: Thesaurierung
Erster err. Wert: 2. Nov. 2001
Subfonds: Aktien/Renten (70:30)
Zu zeichnen: Bei jeder Bank
Ansprechpartner KAG: GF Andreas Lassner 0732/6596/5303

(03.05.2009)

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    Bis auf knapp 10 Mio. Schilling brachten wir das Volumen, aber das Konzept war etwas zu jugendlich ehrgeizig. Obwohl wir alles gläsern machten und ich vorab mit der FMA gesprochen habe, war es dann doch das Dilemma, dass "niemand" den Fonds so richtig vermarktet hat. Auch konnte man nicht so richtig drüber schreiben ... und auch das Geschäftsmodell war nicht hundertprozentig ausgeklügelt.

    Daher stoppten wir das Ding in aller Freundschaft. "Mann, waren wir blöd", kann man rückwirkend sagen, da sich der ATX in den Folgejahren eh nur (in der Spitze) vervierfacht hat. Wir hätten mit dem 30-prozentigen Österreich-Anteil "abgestaubt". Konjunktiv.

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    Der 32-jährige Heitzinger ist vielen WirtschaftsBlatt-Lesern vielleicht noch als langjährig erfolgreicher Fondsmanager der Erste Bank Sparinvest-Fonds EKA Stock Austria und Vienna Invest bekannt, er konnte den ATX stets outperformen. Im Jahr 1998 wechselte er als Leiter Asset Management zur ÖPAG Pensionskassen AG. Im November 2000 erfolgte der nächste Karriereschub: Der Oberösterreicher wurde Chief Investment Officer und Head of Institutional Banking bei Invesco Austria. Heitzinger: "Für mich ist es beim AustroStar besonders wichtig, Vertrauen zu bilden und die Investmentfonds, die viele als Black Box sehen, verständlich zu machen."

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