05.03.2013,
4332 Zeichen
Von:
Klaus Stabel, ICF. - Morgen-News der österreichischen Finanzmedien
HIER, Fotos des Tages
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Autos
Der französische Autohersteller
PSA Peugeot Citroën will sich ohne eine Beteiligung des Staates sanieren. "Eine Verstaatlichung steht nicht auf der Tagesordnung. Ende des Jahres hatten wir finanzielle Sicherheiten von zehn Milliarden Euro. Wir können gut ohne den Staat auskommen", sagte der PSA-Chef Philippe Varin der "Süddeutschen Zeitung" (Dienstagausgabe). 2012 hatte der VW-Konkurrent einen Verlust von fünf Milliarden Euro gemacht,
Finanzdienstleister
Ein Madrider Gericht hat ein Insolvenzverfahren für
Reyal Urbis, einen der größten spanischen Immobilienkonzerne, eingeleitet. Wie das Unternehmen am Montag der Börsenaufsicht CNMV mitteilte, bezifferte der zuständige Richter die Finanzlücke in den Bilanzen des Konzerns auf 1,7 Milliarden Euro. Den Aktiva des Unternehmens von 2,6 Milliarden Euro stünden Verbindlichkeiten von 4,3 Milliarden Euro gegenüber.
Konsum
Die Aufholjagd im Kosmetikgeschäft hat dem
Beiersdorf -Konzern im vergangenen Jahr Experten zufolge zu mehr Gewinn verholfen. Vor allem in den Schwellenländern sind die Pflegeprodukte der Hamburger gefragt. Aber auch die Klebersparte tesa profitiert von einer anhaltend starken Nachfrage aus der Industrie. Beiersdorf hatte bereits im Januar erste Umsatzzahlen genannt. Die von der Nachrichtenagentur
Bloomberg befragten Analysten erwarten ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 724 Millionen Euro, nach 431 Millionen Euro im Vorjahr. Ohne Sondereffekte dürfte der Betriebsgewinn von 646 auf 746 Millionen Euro gestiegen sein. Das Ergebnis nach Steuern wird bereinigt um Sonderfaktoren bei 483 Millionen Euro erwartet. Im Vorjahr hatten an gleicher Stelle 434 Millionen Euro gestanden.
Telekom
Die
Deutsche Telekom hat die enge, exklusive Partnerschaft zwischen ihrer IT-Tochter T- Systems und dem Dienstleister Cognizant beendet. Ein T-Systems-Sprecher bestätigte entsprechende Informationen des "Handelsblatts". Die Kooperation mit dem amerikanisch- indischen Unternehmen habe niemals richtig funktioniert, berichtet die Zeitung in ihrer Dienstagsausgabe.
Transport +Logistik
Nachdem die
Deutsche Post die Markterwartungen im vergangenen Sommer enttäuscht hatte, rechnen Experten im wichtigen Weihnachtsquartal mit umso deutlicheren Verbesserungen. Die von der Nachrichtenagentur
Bloomberg bis Montag befragten Analysten erwarten für das Gesamtjahr im Schnitt ein Umsatzplus von sechs Prozent auf 56,2 Milliarden Euro. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) dürfte um zehn Prozent auf 2,68 Milliarden Euro gestiegen sein. Damit hätte er den oberen Bereich der vom Vorstand ausgegebenen Zielspanne von 2,6 bis 2,7 Milliarden Euro erreicht.
Versorger
Das Ergebnis des Versorgers
RWE hat sich nach Analysteneinschätzungen im vergangenen Jahr stabilisiert. Allerdings dürfte die Stimmung angesichts hoher Schulden und eines eher schleppenden Verkaufsprogramms trüb bleiben. Analysten fürchten, dass Konzernchef Peter Terium bei der heutigen Bilanz-Pressekonferenz vor allem an die künftige Dividende Hand anlegen könnte. Die 23 von der Nachrichtenagentur Bloomberg erfassten Analysten rechnen für 2012 im Schnitt mit einem um 3,4 Prozent auf 8,7 Milliarden Euro gestiegenen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA). Der betriebliche Gewinn dürfte mit 5,9 Milliarden Euro etwa gleich geblieben sein. Das um Bewertungseffekte bereinigte und für die Dividendenberechnung maßgebliche sogenannte nachhaltige Nettoergebnis dürfte um 1,7 Prozent auf 2,5 Milliarden Euro zulegen
Guten Morgen wünscht: Klaus Stabel (ICF Kursmakler AG Kaiserstrasse 1 60311 Frankfurt Klaus Stabel Telefon 0 69/9 28 77-108 Telefax 0 69/9 28 77-332 Haftungsausschluss: Die beigefügten Publikationen spiegeln Informationen und Meinungen der jeweiligen Analysten und Redaktionen wider. Neben den Presseauszügen kann dieses Dokument Informationen enthalten, die durch die ICF Kursmakler AG erarbeitet wurden. Obwohl wir sämtliche Angaben für verläßlich halten, kann für deren Richtigkeit keine Haftung übernommen werden. Dieses Dokument dient lediglich zur Information. Keinesfalls enthält diese Veröffentlichung Aufforderungen oder Empfehlungen zum Kauf und Verkauf von Wertpapieren oder anderen Anlageinstrumenten. Die Informationen stellen keine Anlageberatung dar.
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VIG
Die Vienna Insurance Group (VIG) ist mit rund 50 Konzerngesellschaften und mehr als 25.000 Mitarbeitern in 30 Ländern aktiv. Bereits seit 1994 notiert die VIG an der Wiener Börse und zählt heute zu den Top-Unternehmen im Segment “prime market“ und weist eine attraktive Dividendenpolitik auf.
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