26.09.2013, 3592 Zeichen
Robert Zikmund und Christian Drastil haben den Parteien sechs Börsefragen gestellt. Hier die Antworten der ... SPÖ.
In ihrem aktuellen Parteiprogramm zur Nationalratswahl kommt das Thema „Börse“ oder „Kapitalmarkt“ so gut wie kaum vor. Warum?
Kleine und mittlere Unternehmen sind das Rückgrat der österreichischen Wirtschaft, dieser Politikbereich hat daher große Bedeutung für die Sicherung und Schaffung neuer Arbeitsplätze. Für diese Unternehmensgruppe müssen die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen in Österreich (auch die des Kapitalmarktes) so angepasst werden, dass sie sich ausreichend für neue Investitionen finanzieren können. Dort wo der Kapitalmarkt diese Funktion nicht erfüllen kann oder will müssen rechtliche Rahmenbedingungen für alternative Finanzierungsformen gefunden werden, die für die Unternehmer praktikabel sind und ein hohes Maß an Anlegerschutz gewährleisten. Allfällige Wünsche der Finanzmärkte nach Deregulierung stehen zu den gezogenen Lehren aus der Finanzkrise in Widerspruch.
In anderen Ländern ist das üblich: In welcher Frequenz/Regelmäßigkeit tauscht sich ihre Partei mit den Vorständen der Börse über die Situation am heimischen Kapitalmarkt aus? Wer ist zuständig?
Findet auch in Österreich statt, zuständig ist der Finanzsprecher und andere Abgeordnete aus dem Finanz- Wirtschaftsbereich.
Soll bei sehr langfristiger Vorsorge mit Aktien ein geringerer KESt-Satz zur Anwendung kommen? Wenn ja – warum, wenn nein – warum nicht?
Steuergerechtigkeit ist eine Kernforderung der Sozialdemokratie. Gewinne werden in jenem Veranlagungszeitraum besteuert in dem sie anfallen. Der KESt-Satz ist idR niedriger als der anzuwendende Tarifsteuersatz, somit stellt die Frage warum Einkünfte aus Kapitalvermögen geringer besteuert werden als Arbeitseinkommen, aber nicht warum die KESt nochmals gesenkt werden sollte.
Erste Schätzungen zeigen, dass das Steueraufkommen – also der Ertrag für die Republik – bei WP-KESt fast null ist. Welchen Sinn macht die Aufrechterhaltung?
Die Wertpapier-Kest liegt auf Grund der bekannten Unterlagen des Finanzministeriums zum Bundesfinanzrahmen und den jeweiligen Jahresbudgets im erwarteten Aufkommensplan, außerdem ist es wiederum eine Frage der Steuergerechtigkeit, dass auch Spekulationseinkünfte besteuert werden, und nicht nach einem Jahr steuerfrei sind.
Welche Bedeutung hat der österreichische Kapitalmarkt für den Wirtschaftsstandort Österreich?
Inwiefern und inwieweit sollen Banken an etwaigen weiteren Kosten im Zuge der Krise von verstaatlichten Banken beteiligt werden?
Der österreichische Kapitalmarkt ist selbstverständlich von großer Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Österreich, allerdings sollte er auch seiner Finanzierungsfunktion für KMU gerecht werden. Mit den Einnahmen aus der Bankenabgabe sollen die budgetären Folgen der Finanzkrise durch die Bankenverstaatlichung vom Finanzsektor bezahlt werden.
Zahlreiche Experten, aber auch erste Erfahrungen, bringen Ernüchterung in die anfängliche Euphorie der Politik, was die FTT betrifft. Was erwarten sie sich von so einer Steuer? Sehen sie auch Gefahren und wenn ja – welche?
Die Finanztransaktionssteuer soll auch einen Beitrag zur Finanzierung der Krisenkosten leisten. Die Erwartungen an diese Steuer betreffen daher sowohl das Aufkommen zur Finanzierung bzw. Entlastung der Budgets der Mitgliedstaaten als auch die Möglichkeit den Hochfrequenzhandel etwas zu entschleunigen. Derzeit geht es nicht um eine „Ernüchterung“ sondern um die reale Umsetzung des Beschlusses der an der verstärkten Kooperation teilnehmenden Mitgliedstaaten auf technischer Ebene.
Was noch interessant sein dürfte:
Was die ÖVP zur Wiener Börse sagt
Was die FPÖ zur Wiener Börse sagt
Was Die Grünen zur Wiener Börse sagen
Was das BZÖ zur Wiener Börse sagt
Was das Team Stronach zur Wiener Börse sagt
Was die Neos zur Wiener Börse sagen
Was die Piratenpartei zur Wiener Börse sagt
„In kommunistischen Ländern gibt es mehr Börsesupport als in Wien“
"Das ATX-Listing ist eine Herzensangelegenheit“
Wahl 2013: Was Privatanleger zum Wahlergebnis sagen
Link-Mix vor Marktstart, 30.9.: Nach der Wahl 2013, bene, Evotec, Deutz
Wahl 2013: Zumindest kein Schaden für den ATX
Link-Mix vor Marktstart, 27.9.: Adidas, Reebok, Nokia, Citigroup, K&S
SportWoche ÖTV-Spitzentennis Podcast: Die ÖTV/WTA/ATP-Bilanz 2025 und die erste SportWoche-Kultfigur als weiterer Preis für Lilli Tagger
Aktien auf dem Radar:UBM, Agrana, Zumtobel, Addiko Bank, Austriacard Holdings AG, Palfinger, ATX, ATX Prime, ATX TR, ATX NTR, Bawag, Mayr-Melnhof, RBI, Wienerberger, Lenzing, Rosenbauer, Warimpex, CA Immo, FACC, Wolford, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, VIG, Amag, AT&S, CPI Europe AG, Österreichische Post, voestalpine, Infineon, Merck KGaA, Fresenius Medical Care.
Vienna International Airport
Die Flughafen Wien AG positioniert sich durch die geografische Lage im Zentrum Europas als eine der wichtigsten Drehscheiben zu den florierenden Destinationen Mittel- und Osteuropas. Der Flughafen Wien war 2016 Ausgangs- oder Endpunkt für über 23 Millionen Passagiere.
>> Besuchen Sie 62 weitere Partner auf boerse-social.com/partner
Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab.
Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.
Newsletter abonnieren
Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)
per Newsletter erhalten
Wiener Börse Party #1053: ATX erneut etwas fester, Zeppelin Hotel Tech startet, Opening Bell Ritschy feat. FACC und Pierer Mobility
Die Wiener Börse Party ist ein Podcastprojekt für Audio-CD.at von Christian Drastil Comm.. Unter dem Motto „Market & Me“ berichtet Christian Drastil über das Tagesgeschehen an der Wiener Börse. Inh...
Daniele Torriglia
Il senso della presenza
2025
Self published
Niko Havranek
Fleisch #74 „Ganz Wien“
2025
Self published
Man Ray
Photographie n'est pas L'Art
1937
GLM
Thonet
Stahlrohrmöbel (Catalogue 1934)
1934
Selbstverlag
Wassili und Hans Luckhardt
Zur neuen Wohnform
1930
Bauwelt-Verlag