24.03.2015, 1360 Zeichen
Der Goldpreis stieg in der vergangenen Woche so stark wie seit zwei Monaten nicht mehr und notiert zuletzt mit 1.182 USD pro Unze fast 40 USD oder 3,4% über dem Tief der vergangenen Woche. Die Aussicht auf weiterhin billiges Geld der US-Notenbank lockt neue Käufer in den Markt. Analysten von Barclays Capital stellen fest, dass in den vergangenen Wochen 885 Millionen Dollar an neuen Mitteln in physisch besicherte Gold-Fonds strömten.
Gleichzeitig sanken zuletzt die Nettolongpositionen von Hedgefonds und anderen spekulativ getriebenen Tradern um 46% auf 35.000 Kontrakte, was eine Basis für neue Anstiege in den kommenden Wochen schaffen könnte.
Artur Passos, Goldanalyst bei der Nachrichtenagentur Bloomberg, macht aber deutlich, dass er seine Meinung nicht geändert habe. Er sei weiterhin bärisch, was den mittel- bis langfristigen Goldpreisverlauf anbelangt.
Auf dem Erdölmarkt bewegte sich die Sorte Brent in der vergangenen Woche seitwärts und notiert zu Wochenbeginn bei 54,54 USD pro Barrel. Am Wochenende sagte der saudische OPEC-Gouverneur Mohammed al-Madi, dass er sich einen dauerhaften Anstieg des Ölpreises über 100-120 Dollar pro Barrel nicht mehr vorstellen könne. Chinas Durst nach Öl habe Erdöl in den vergangenen Jahren auf dieses Preisniveau getrieben, da China nun langsamer wachse, sei der Preis nun unter 100 Dollar gefallen, so al-Madi.
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Wiener Börse Party #1208: ATX etwas leichter, ETF-Rebalancing bei AT&S, Telekom Austria gesucht und ein Spoiler zu boerse@home
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