06.08.2015, 2860 Zeichen
Das schwächelnde Golfgeschäft macht Europas größtem Sportartikelhersteller adidas (WKN A1EWWW) auch weiterhin zu schaffen. Abgesehen davon konnten sich die Herzogenauracher im zweiten Geschäftsquartal 2015 über gute Geschäfte bei der Kernmarke adidas und Reebok freuen. Richtig stark bemerkbar machte sich zuletzt jedoch die Euro-Schwäche. Sie bescherte dem DAX-Unternehmen über den Markterwartungen liegende Ergebnisse.
Bei adidas und Reebok wurden währungsbereinigte Umsatzzuwächse um 8 bzw. 6 Prozent verzeichnet. Konzernweit lag das Umsatzplus bei 5 Prozent auf 3,9 Mrd. Euro. Nominal wuchs adidas zuletzt sogar um 15 Prozent. Das Unternehmen profitierte auch von der guten Geschäftsentwicklung in Westeuropa und China. Einen Wermutstropfen bildete der satte Umsatzrückgang bei der Golfmarke TaylorMade von 26 Prozent. Aus diesem Grund will man die Sparte radikal umbauen. Dabei wird auch über einen Komplett- oder Teilverkauf nachgedacht.
Neben den Umsatzzuwächsen konnte adidas im zweiten Quartal das Betriebsergebnis um 8 Prozent auf 234 Mio. Euro steigern. Allerdings sorgten höhere Beschaffungskosten, negative Währungseffekte und niedrigere Produktmargen bei TaylorMade sowie höhere Marketingausgaben infolge der neuen Wachstumsstrategie für eine mit 48,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr um 0,9 Prozentpunkte gefallene Bruttomarge. Der Konzerngewinn aus den fortgeführten Geschäftsbereichen nahm um 2 Prozent auf 146 Mio. Euro zu.
Während adidas für das zweite Quartal einige positive Überraschungen präsentieren konnte, muss man sich auch weiterhin um viele Baustellen kümmern. Dazu gehört insbesondere das Golfgeschäft. Darüber hinaus verschlingt die neue Wachstumsstrategie, zu der unter anderem die Konzentration auf Weltmetropolen oder der Kauf des Anbieters von mobilen Sport-Apps Runtastic gehören, einiges an Kapital. Die jüngsten Geschäftsergebnisse und die bestätigten Jahresziele zeigen aber, dass sich adidas auf einem guten Weg befindet, während der Kursverlauf der adidas-Aktie den Schluss nahe legt, dass auch Anleger überzeugt sind, dass das Unternehmen zu alter Stärke zurückfinden kann. Wer gehebelt auf steigende Kurse der adidas-Aktie setzen möchte, könnte das Produkt mit der WKN DT5C5E ins Auge fassen.
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