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Kriegt die heimische Konjunktur die China-Grippe? (Monika Rosen)

Bild: © (www.shutterstock.com), Peking Ente, China, http://www.shutterstock.com/de/pic-113183161/stock-photo-p...

Autor:
Monika Rosen

Chefanalystin , Bank Austria Private Banking

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31.08.2015, 2937 Zeichen

Zuletzt hat die Abkühlung der chinesischen Konjunktur die internationalen Finanzmärkte ordentlich durchgerüttelt. Wenn auch die Bedeutung der Börse für die Wirtschaft im Reich der Mitte nicht überschätzt werden sollte, so gab es doch große Ängste bezüglich der Auswirkungen, die die Turbulenzen auf Wirtschaft und Märkte im Westen haben könnten. Wir sind der Meinung, dass die Bremseffekte, die eine Konjunkturabschwächung in China auf die wirtschaftliche Entwicklung im Euroraum haben könnte, überschaubar bleiben sollten. Selbst wenn sich die Dynamik in China verlangsamt, sprechen wir immer noch von Zuwachsraten um die 6 Prozent!
Aber selbst wenn das Wachstum in China in den nächsten 5 Jahren auf 3 Prozent einbricht, würde das im Euroraum „nur“ 1 - 2 Prozent Wachstum für den gesamten Zeitraum kosten, also ca. 0,13 bis 0,27 Prozent pro Jahr. Die schlechte Nachricht lautet allerdings, dass Österreich trotz eines relativ geringen direkten Exportanteils nach China durch die indirekten Effekte – etwa über Deutschland – überdurchschnittlich stark betroffen wäre. Dem steht allerdings entgegen, dass andere Effekte, etwa niedrigere Rohstoffpreise, den Bremseffekt teilweise wieder aufheben würden. In Summe halten wir die Auswirkungen der Abkühlung in China auf die heimische Konjunktur also für überdurchschnittlich, aber beherrschbar.

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Diese Publikation stellt weder eine Marketingmitteilung noch eine Finanzanalyse dar. Es handelt sich lediglich um Informationen über allgemeine Wirtschaftsdaten. Trotz sorgfältiger Recherche und der Verwendung verlässlicher Quellen kann keine Verantwortung für Vollständigkeit, Richtigkeit, Aktualität und Genauigkeit übernommen werden.
Die Publikation wurde nicht unter Einhaltung der Rechtsvorschriften zur Förderung der Unabhängigkeit von Finanzanalysen erstellt und unterliegt nicht dem Verbot des Handels im Anschluss an die Verbreitung von Finanzanalysen.
Diese Informationen sind nicht als Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten oder als Aufforderung, ein solches Angebot zu stellen, zu verstehen. Diese Publikation dient lediglich der Information und ersetzt keinesfalls eine individuelle, auf die persönlichen Verhältnisse der Anlegerin bzw. des Anlegers (z. B. Risikobereitschaft, Kenntnisse und Erfahrungen, Anlageziele und finanziellen Verhältnisse) abgestimmte Beratung.
Wertentwicklungen in der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung zu. Es ist zu bedenken, dass Wert und Rendite einer Anlage steigen und fallen können und dass jede Anlage mit Risiko verbunden ist.

Die vorstehenden Inhalte enthalten kurzfristige Markteinschätzungen. Die Wertangaben und sonstigen Informationen haben wir aus Quellen bezogen, die wir für zuverlässig erachten. Unsere Informationen und Einschätzungen können sich ändern, ohne dass wir dies bekannt geben.


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1. Peking Ente, China, http://www.shutterstock.com/de/pic-113183161/stock-photo-peking-duck-set.html , (© (www.shutterstock.com))   >> Öffnen auf photaq.com

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