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USA: Dividenden verlieren an Dynamik (Monika Rosen)

Bild: © www.shutterstock.com, USA, Flagge, Land, Stars and Stripes - http://www.shutterstock.com/de/pic-171180743/stock-vector-...

Autor:
Monika Rosen

Chefanalystin , Bank Austria Private Banking

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21.10.2015, 3480 Zeichen

 

Vor allem die Stärke des ­US-Dollars, der zum Teil massive ­Verfall der ­Rohstoffpreise sowie Unsicherheiten bezüglich des globalen Wirtschaftswachstums dürften dabei ­Corporate America belasten.

Aktuell sind in den USA börsennotierte Unternehmen damit beschäftigt, ihre Bilanzzahlen über das dritte Quartal zu präsentieren. Allerdings dürfte diese Berichtssaison nicht gerade erfreulich ausfallen. Dem Datenanbieter Thomson Reuters zufolge wird für das dritte Quartal ein Gewinnrückgang von 4,1 Prozent erwartet. Dies wäre der zweite Ergebnisrückgang in Folge, was zuletzt im Jahr 2009 der Fall war. Vor allem die Stärke des US-Dollars, der zum Teil massive Verfall der Rohstoffpreise sowie Unsicherheiten bezüglich des globalen Wirtschaftswachstums dürften dabei Corporate America belasten. Diese Entwicklung scheint ihre Bremsspuren nun auch in der Dividendenpolitik amerikanischer Unternehmen zu hinterlassen. Zwar legt das Dividendenwachstum weiter zu, zuletzt jedoch mit abnehmender Geschwindigkeit. Während das durchschnittliche Dividendenwachstum der S&P 500 Unternehmen im Vorjahr noch 17,3 Prozent erreichte, liegt dieses heuer bei 13,5 Prozent. Damit nimmt ein weiterer entscheidender Anreiz für US-Aktien, und gleichzeitig eine bedeutende Kursstütze der vergangenen sechs Jahre, zunehmend ab.

Erschwerend kommt noch die in den USA vor der Tür stehende Zinswende hinzu. Die US-Notenbank Fed könnte noch heuer den Startschuss dafür geben. In Folge dürften Renditen von US-Staatsanleihen zumindest moderat ansteigen, was die Attraktivität von risikoreicheren Anlagen wie Aktien weiter schmälern könnte. So recht Glauben schenken will der Markt den Aussagen der Fed derzeit allerdings nicht, und rechnet erst im nächsten Jahr mit einer Zinsanhebung. Das würde für US-Aktien zwar eine gewisse Schonfrist bedeuten, letztlich steht die drohende Zinsanhebung damit aber weiterhin im Raum.

Der Autorin auf Twitter folgen:@Monika_Rosen

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Diese Publikation stellt weder eine Marketingmitteilung noch eine Finanzanalyse dar. Es handelt sich lediglich um Informationen über allgemeine Wirtschaftsdaten. Trotz sorgfältiger Recherche und der Verwendung verlässlicher Quellen kann keine Verantwortung für Vollständigkeit, Richtigkeit, Aktualität und Genauigkeit übernommen werden. Die Publikation wurde nicht unter Einhaltung der Rechtsvorschriften zur Förderung der Unabhängigkeit von Finanzanalysen erstellt und unterliegt nicht dem Verbot des Handels im Anschluss an die Verbreitung von Finanzanalysen. Diese Informationen sind nicht als Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten oder als Aufforderung, ein solches Angebot zu stellen, zu verstehen. Diese Publikation dient lediglich der Information und ersetzt keinesfalls eine individuelle, auf die persönlichen Verhältnisse der Anlegerin bzw. des Anlegers (z. B. Risikobereitschaft, Kenntnisse und Erfahrungen, Anlageziele und finanziellen Verhältnisse) abgestimmte Beratung. Wertentwicklungen in der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung zu. Es ist zu bedenken, dass Wert und Rendite einer Anlage steigen und fallen können und dass jede Anlage mit Risiko verbunden ist. Die vorstehenden Inhalte enthalten kurzfristige Markteinschätzungen. Die Wertangaben und sonstigen Informationen haben wir aus Quellen bezogen, die wir für zuverlässig erachten. Unsere Informationen und Einschätzungen können sich ändern, ohne dass wir dies bekannt geben.


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