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DAX-Analyse: Das spricht für einen Kursanstieg (Stefan Böhm)


Autor:
Stefan Böhm

Mein Name ist Stefan Böhm und ich bin Börsianer mit Leib & Seele. Einer meiner größten Erfolge war die punktgenaue Warnung vor der Finanzkrise im Jahr 2007, die meinen Lesern Gewinne von rund +400% gebracht hat.

Trading ist meine Leidenschaft und ich möchte möglichst vielen Anlegern mit meinem Erfahrungsschatz weiterhelfen. Deshalb biete ich Ihnen kostenfrei die hochwertige Wissensplattform Böhms DAX-Strategie.

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10.05.2016, 3129 Zeichen

Die letzte Woche war die schlechteste für die europäischen Aktienmärkte seit Februar. Doch zu Beginn der neuen Woche wurde die negative Tendenz – wieder einmal – überraschend schnell abgeschüttelt. Der DAX stieg über die 10.000-Punkte-Marke. Viel brauchte es dazu nicht, nur etwas über den Erwartungen liegende Auftragseingänge in der deutschen Industrie und einen Anstieg beim Ölpreis. Die Anleger konnten sogar negative Vorgaben aus Asien – China veröffentlichte enttäuschende Konjunkturdaten – abschütteln.

Zinserhöhung in den USA, ja oder nein?

Allerdings halten Spekulationen über die nächste Zinserhöhung in den USA die Märkte weltweit weiter im Griff: Am Freitag verringerten die etwas unter den Erwartungen liegenden US-Arbeitsmarktdaten für April die Wahrscheinlichkeit für eine Zinsanhebung beim Fed-Treffen am 15. Juni. Prompt warnten aber bekannte Anleiheexperten wie Bill Gross und Mohamed El-Erian davor, einen Zinsschritt auszuschließen. Ihr Argument: Die Lohnentwicklung zeige nach oben und die Fed wolle nicht zu spät kommen. Erst am Freitag werden mit den Einzelhandelsumsätzen weitere wichtige US-Konjunkturdaten veröffentlicht.

Weltkonjunktur besser als ihr Ruf?

Die Auftragseingänge in der deutschen Industrie haben im März wieder angezogen, vor allem aus dem nicht-europäischen Ausland gingen deutlich mehr Bestellungen ein. Und allen Unkenrufen zum Trotz stehen die Chancen gar nicht so schlecht, dass dank einer anziehenden Weltkonjunktur weiterhin mehr Produkte aus Deutschland nachgefragt werden, denn: 1. Chinas Konjunktur hat – wie an dieser Stelle schon mehrfach dargelegt – ihren Tiefpunkt durchschritten. 2. Die US-Wirtschaft bleibt auch dank eines sich stabilisierenden Ölpreises auf Kurs. 3. Die Investitionsstarre der rohstoffproduzierenden Länder kann sich aufgrund höherer Rohstoffpreise wieder lösen.

DAX: Unterstützung bei 9.770 Punkten hat gehalten

Am letzten Freitag ist der DAX bis zur Unterstützung bei 9.770/9.800 Punkten zurückgefallen, konnte sich aber über dieser wichtigen Marke behaupten und anschließend wieder zulegen. Damit wurde auch die kurzfristige, seit Mitte Februar bestehende Aufwärtstrendlinie bestätigt. Für eine Entwarnung ist es aber noch zu früh: Erst muss sich der DAX auf Dauer über der Marke von 10.000 Punkten und über der knapp darunter verlaufenden 38-Tagelinie behaupten. Ein Anstieg über 10.100 Punkte wäre ein positives Zeichen, nach unten ist der Support bei 9.770 Punkten entscheidend.

Fazit

Die vorherrschenden Themen am Aktienmarkt wechseln derzeit sehr schnell, mal ist es der Ölpreis, mal die Zinspolitik. Aufwärtsimpulse können eigentlich nur von guten Konjunkturdaten kommen, denn die Quartalssaison ist fast vorbei. Man muss sich auf die Charttechnik verlassen: Ein Anstieg des DAX über 10.100 Punkte hätte eine weitere Aufwärtsbewegung zur Folge. Ein Fall unter 9.770 Punkte brächte dagegen die 9.500-Punkte-Marke in Reichweite. Mittelfristig bleibt aber vorerst die Seitwärtstendenz bestehen.

Erfolgreiche Investments,

Ihr Stefan Böhm

P.S. Sichern Sie sich weitere kostenfreie DAX-News unter www.dax-strategie.de (wöchentlich – ohne jegliche Verpflichtung)!


(10.05.2016)


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Aktien auf dem Radar:Amag, Polytec Group, DO&CO, RHI Magnesita, Semperit, Austriacard Holdings AG, Rosgix, AT&S, Lenzing, voestalpine, BTV AG, Hutter & Schrantz Stahlbau, Pierer Mobility, Porr, SBO, VIG, Addiko Bank, Rosenbauer, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, SW Umwelttechnik, Flughafen Wien, Österreichische Post, Verbund, DAIMLER TRUCK HLD..., Fresenius Medical Care, Brenntag, Fresenius, Rheinmetall, Bayer, RWE.


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