09.09.2016, 4319 Zeichen
Nachdem der Silberpreis seine Preisrallye im Sommer unterbrechen musste, sorgten die jüngsten US-Arbeitsmarktdaten kurzfristig für Auftrieb. Dabei kommen Rohstoff- und Edelmetallinvestoren derzeit ohnehin kaum zur Ruhe. Sie wollen vor allem erfahren, wie sich die US-Notenbank Fed in Bezug auf weitere Leitzinserhöhungen verhalten wird.
Schließlich hängt die Preisentwicklung von den in US-Dollar gehandelten Edelmetallen wie Gold und Silber zu einem großen Teil von der US-Währung ab. Diese wiederum reagiert auf die Geldpolitik der Fed. Aus diesem Grund schauten Marktteilnehmer ganz genau hin, als sich Notenbanker Ende August in Jackson Hole im US-Bundesstaat Wyoming trafen, um über die Herausforderungen an den Weltmärkten zu beraten. Ebenso interessant wurde natürlich auch die Bekanntgabe der neuesten US-Arbeitsmarktdaten am 2. September vonseiten des US-Arbeitsministeriums beäugt, während die nächste offizielle Fed-Sitzung (20. & 21. September) bereits ihre Schatten voraus wirft.
Zur Freude der Rohstoff- und Edelmetallinvestoren sowie Silberfans dürfte eine baldige Zinserhöhung nach dem jüngsten US-Arbeitsmarktbericht vom Tisch sein. Nachdem im Juli (275.000) und Juni (271.000) überraschend viele Stellen in der US-Wirtschaft geschaffen werden konnten, lag der Zuwachs im August gerade einmal bei 151.000 neuen Arbeitsplätzen. Außerdem kann Fed-Chefin Janet Yellen jederzeit auf die anhaltenden Unsicherheiten an den weltweiten Finanzmärkten verweisen, wenn sie einen Grund für ein Stillhalten der US-Währungshüter in Sachen Leitzinsen anführen möchte. Wie sehr sich Edelmetallfans über die schwachen US-Arbeitsmarktdaten gefreut haben, zeigen die kurzfristigen Aufwärtsbewegungen beim Silberpreis, aber auch bei den Notierungen für den „großen Bruder“ Gold.
Verschobene Leitzinserhöhungen in den USA dürften den Silberpreis kurzfristig positiv beeinflussen. Allerdings liegt die Betonung hierbei auf kurzfristig. Irgendwann wird die US-Notenbank die Zinsen wieder anheben müssen. Die jahrelange Nullzinspolitik, nicht nur der Fed, sondern auch ihrer Pendants wie der EZB oder Bank of Japan, hat in den vergangenen Jahren zu Verwerfungen an den Finanzmärkten geführt. Sollten die Notenbanken zu dem Schluss kommen, dass die Weltwirtschaft robust genug ist, dürften sie eine Normalisierung der Geldpolitik verfolgen. Dies sollte wiederum bei denjenigen für Enttäuschung sorgen, die auf Gold, Silber und andere so genannte „Sichere Häfen“ gesetzt haben, um sich gegen eine steigende Inflation abzusichern.
Darüber hinaus scheint der Silberpreis aus einer anderen Richtung derzeit nicht viel Auftrieb zu erhalten. Das Edelmetall ist ein wichtiger Industrierohstoff. Die Schwellenländer, allen voran China, können das weltweite Wirtschaftswachstum jedoch nicht mehr in der Art und Weise ankurbeln, wie sie es in den vergangenen 10 bis 15 Jahren geschafft haben. Gleichzeitig kommt die Erholung der Konjunktur in den USA und Europa nur sehr langsam voran.
Spekulative Anleger, die steigende Notierungen bei Silber erwarten, könnten mit einem Faktor-Long-Zertifikat mit dem Hebel (Faktor) von 4 der Deutschen Bank (WKN DL4XAG) auf ein solches Szenario setzen. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert ist und auf fallende Silberpreise setzen möchte, erhält mit einem Faktor-Short-Zertifikat mit dem Hebel (Faktor) 4 der Deutschen Bank (WKN DL4SLV) die Gelegenheit dazu.
Stand: 08.09.2016
© Deutsche Bank AG 2016Bei dem vorliegenden Dokument handelt es sich um eine Werbemitteilung.Die in diesem Dokument enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Weitere, ausführlichere Angaben zu den Wertpapieren einschließlich der Risiken sind den jeweiligen Basisprospekten, nebst etwaiger Nachträge („Basisprospekte“) sowie den jeweiligen Endgültigen Bedingungen zu entnehmen. Der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen stellen das allein verbindliche Verkaufsdokument der Wertpapiere dar. Anleger können die Basisprospekte nebst den jeweiligen Endgültigen Bedingungen bei der Deutsche Bank AG, Große Gallusstraße 10-14, 60311 Frankfurt am Main (Deutschland) kostenlos in Papierform und deutscher Sprache erhalten und unter www.xmarkets.de herunterladen.
Alle Meinungsäußerungen geben die aktuelle Einschätzung der Deutsche Bank AG wieder, die sich ohne vorherige Ankündigung ändern kann.
© Deutsche Bank AG -
Bei dem vorliegenden Dokument handelt es sich um eine Werbemitteilung.
Die in diesem Dokument enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Weitere, ausführlichere Angaben zu den Wertpapieren einschließlich der Risiken sind den jeweiligen Basisprospekten, nebst etwaiger Nachträge („Basisprospekte“) sowie den jeweiligen Endgültigen Bedingungen zu entnehmen. Der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen stellen das allein verbindliche Verkaufsdokument der Wertpapiere dar. Anleger können die Basisprospekte nebst den jeweiligen Endgültigen Bedingungen bei der Deutsche Bank AG, Mainzer Landstraße 11-17, 60329 Frankfurt am Main (Deutschland) kostenlos in Papierform und deutscher Sprache erhalten und unter www.xmarkets.de herunterladen.
Alle Meinungsäußerungen geben die aktuelle Einschätzung der Deutsche Bank AG wieder, die sich ohne vorherige Ankündigung ändern kann.
Wiener Börse Party #1160: AT&S, Banken oder Versicherer (die Party ist entschieden)?, Konkursverfahren gegen ein 2020er-Listing in Wien
Bildnachweis
Aktien auf dem Radar:AT&S, Rosenbauer, Telekom Austria, Zumtobel, Semperit, CPI Europe AG, Bawag, Mayr-Melnhof, Polytec Group, UBM, DO&CO, FACC, Linz Textil Holding, Verbund, Wolford, Bajaj Mobility AG, Warimpex, BKS Bank Stamm, Amag, EuroTeleSites AG, Österreichische Post.
Random Partner
Erste Group
Gegründet 1819 als die „Erste österreichische Spar-Casse“, ging die Erste Group 1997 mit der Strategie, ihr Retailgeschäft in die Wachstumsmärkte Zentral- und Osteuropas (CEE) auszuweiten, an die Wiener Börse. Durch zahlreiche Übernahmen und organisches Wachstum hat sich die Erste Group zu einem der größten Finanzdienstleister im östlichen Teil der EU entwickelt.
>> Besuchen Sie 55 weitere Partner auf boerse-social.com/partner
Latest Blogs
» Börse Social Depot Trading Kommentar: Weiteres Verbund-Trading (Depot Ko...
» Börsegeschichte: Extremes zu Warimpex und Mayr-Melnhof (Börse Geschichte...
» Nachlese: Bernhard Haas, Anna Strigl (audio cd.at)
» Wiener Börse zwischen AT&S-Allzeithoch, Strabag-Wachstum und einem Konku...
» ATX im Aufwind: AT&S stürmt auf neues Allzeithoch vor dem Wiener Börsepr...
» Wiener Börse Party #1160: AT&S, Banken oder Versicherer (die Party ist e...
» PIR-News: Zahlen von AT&S und Strabag, Aufträge für Palfinger und Andrit...
» Wiener Börse zu Mittag fester: FACC, Strabag und Verbund gesucht
» ATX-Trends: AT&S, Porr, DO & CO ...
Useletter
Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab.
Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.
Newsletter abonnieren
Runplugged
Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)
per Newsletter erhalten
- Wiener Börse: ATX am Donnerstag 0,11 Prozent fester
- Wiener Börse Nebenwerte-Blick: Linz Textil am besten
- Wie Linz Textil Holding, Wolford, FACC, Rosenbaue...
- Wie Verbund, DO&CO, Strabag, Palfinger, SBO und v...
- Börse Social Depot Trading Kommentar: Weiteres Ve...
- Börsegeschichte: Extremes zu Warimpex und Mayr-Me...
Featured Partner Video
SportWoche ÖTV-Spitzentennis Podcast: Neuer 2026er-Punkterekord unserer Top10 und Nico Hipfl zeigt sich an der Nebenfront
Woche 20 brachte einen weiteren Rekord im Punkte-Ranking, dafür sorgten Lilli Tagger und Lukas Neumayer. win2day-Spieler der Woche ist erstmals jemand von ausserhalb der Top1000.
SportWoc...
Books josefchladek.com
Bertien van Manen
Let's Sit Down Before We Go
2011
MACK
Siri Kaur
Sistermoon
2025
Void
Stephen Shore
Uncommon Places
1982
Aperture
Yusuf Sevinçli
Oculus
2018
Galerist & Galerie Filles du Calvaire
Marcel Natkin (ed.)
Le nu en photographie
1937
Éditions Mana
