13.01.2017, 4841 Zeichen
| Der weltweite Ölverbrauch hat sich seit den 1970er Jahren mehr als verdreifacht. Für das vierte Quartal 2016 rechnet die Internationale Energieagentur (IEA) mit einem historischen Höchststand von 97,03 Millionen Fass pro Tag. Auch wenn die Bedeutung des Ölpreises für die globale Wirtschaft in den vergangenen Jahren abgenommen hat: Der Ölpreis bleibt für die ökonomische Entwicklung relevant. Ein steigender Ölpreis sollte jedoch nicht nur die US-Inflation ankurbeln, sondern auch der Produktion der Schieferölproduzenten wieder Auftrieb verleihen – mit den entsprechend positiven Auswirkungen auf deren Zulieferer. Auch wenn nur eine langsame Ölpreiserholung erwartet wird, könnte sie sich auf die langfristige Ertragsentwicklung der Produzenten positiv auswirken. Wie die am 1. November verkündeten Quartalszahlen nahelegen, scheinen die Weichen gestellt. Zwar konnte BP im Gegensatz zu Shell sein Quartalsergebnis im Vergleich zum Vorjahr nicht steigern, dennoch schnitt das Unternehmen besser ab als erwartet. Der Gewinn von 850 Millionen Euro ist zwar deutlich unter den 1,8 Milliarden des Vorjahres, dennoch hatten Analysten mit geringeren Einnahmen gerechnet. Royal Dutch Shell verzeichnete mit 1,3 Milliarden Euro ein deutliches Plus zum Vorjahr, als durch Wertberichtigung ein Verlust von 6 Milliarden Euro entstand. Für Investoren, die mit stabilen Aktienkursen bei Ölförderern rechnen, könnte eine 5,00% p.a. Protect Multi Aktienanleihe mit Partizipation auf europäische Ölmultis (WKN: VN6AK6) derzeit interessante Möglichkeiten bieten. Es besteht die Möglichkeit, an der durchschnittlichen Kursentwicklung der Aktien von Statoil, Royal Dutch Shell, Total und BP teilzuhaben. Im Gegensatz zu einer „klassischen" Protect Multi Aktienanleihe, bei der die maximale Auszahlung auf den Nennbetrag und den Kupon begrenzt ist, kann der Anleger bei der Protect Multi Aktienanleihe mit Partizipation 1 zu 1 an der durchschnittlichen Wertentwicklung der Basiswerte partizipieren. Notieren alle Basiswerte im Beobachtungszeitraum immer über 65,00% ihres Anfangsreferenzpreises (Barriere)*, so erhält der Anleger einen Geldbetrag, der auf Basis des Durchschnitts der Wertentwicklungen aller Basiswerte ermittelt wird, mindestens jedoch den Nennbetrag. Notiert jedoch mindestens einer der Basiswerte im Beobachtungszeitraum auch nur einmal auf oder unter seiner Barriere, so erhält der Anleger am Laufzeitende einen Barausgleich, welcher aufgrund der Wertentwicklung des Basiswerts mit der schlechtesten Wertentwicklung ermittelt wird. In diesem Fall kann der Anleger einen Verlust bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals erleiden. |
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| Mit freundlichen Grüßen Ihr Vontobel Zertifikate-Team |
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| *Die Barriere wird am 23. Januar 2017 durch die Berechnungsstelle innerhalb der Bandbreite bestimmt und sodann bekannt gemacht. Wichtige Risiken: Korrelationsrisiko: Da sich die Tilgung der Wertpapiere nach der Wertentwicklung mehrerer Basiswerte richtet, ist der Grad der Abhängigkeit der Wertentwicklung der Basiswerte voneinander (sog. Korrelation) wesentlich für die Beurteilung des Risikos, dass mindestens ein Basiswert seine Barriere erreicht. Das Risiko eines Kapitalverlustes ist bei einer Anlage in Protect Multi Aktienanleihen daher höher als bei Aktienanleihen mit nur einem Basiswert. Marktrisiko: Anleger sollten beachten, dass die Entwicklung der Aktienkurse der o.g. Unternehmen von vielen unternehmerischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig ist, die bei der Bildung einer entsprechenden Marktmeinung berücksichtigt werden sollten. Der Aktienkurs kann sich immer auch anders entwickeln als Anleger es erwarten, wodurch Verluste entstehen können. Zudem sind vergangene Wertentwicklungen und Analystenmeinungen kein Indikator für die Zukunft. Emittenten- /Bonitätsrisiko: Anleger sind dem Risiko der Insolvenz, das heißt einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit des Emittenten (Vontobel Financial Products GmbH, Frankfurt am Main) ausgesetzt. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist möglich. Das Produkt unterliegt als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung. |
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Wiener Börse Party #1145: ATX dank Andritz mit Hydropower fester, Raiffeisen Research passt den Game Plan an
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