06.04.2017, 5770 Zeichen
| Die Allianz SE ist eine Holdinggesellschaft mit Sitz in München. Gegründet wurde sie 1890 in Berlin und wird derzeit von CEO Oliver Bäte geleitet. Der Holding sind die einzelnen Konzerntöchter direkt und indirekt zugeordnet. Kerngeschäft des Unternehmens ist das Versicherungsgeschäft. In Deutschland ist die Allianz im Versicherungsgeschäft Marktführer. Auch global ist sie in über 70 Ländern tätig. Niedrige Zinsen bereiten Versicherer Probleme Versicherer haben derzeit immer noch mit der anhaltenden Niedrigzinspolitik zu kämpfen. Erträge aus zinstragenden Kapitalmarktgeschäften, welche den größten Anteil der Bilanzen von Versicherungen einnehmen, bieten kaum noch risikoadäquate Renditen. Aktuell steht die Infrastruktur-Tochter Allianz Capital Partners (ACP) Insidern zufolge vor dem Einstieg in die Betreibergesellschaft der italienischen Autobahnen. Zusammen mit einem weiteren europäischen Investor will die Allianz fünf Prozent an Autostrade per l'Italia erwerben. Insgesamt werden circa eine halbe Milliarde Euro investiert. Der Betreibergesellschaft gehören mehr als 3000 Kilometer Maut-Schnellstraßen in Italien. Infrastruktur-Investments können attraktiv für Versicherer wie die Allianz sein, weil diese über eine langen Zeitraum stabile und sichere Renditen versprechen. In Deutschland ist ACP unter anderem schon am Raststättenbetreiber Tank & Rast beteiligt. Allianz kratzt am Höchstwert aus der Vergangenheit Die Aktie Allianz ist ein gutes Beispiel für langfristige Chartbetrachtung bei der Kursanalyse. Schlüsselmarken aus der Vergangenheit entfalten auch heute noch ihre Wirkung . Im Jahr 2007 notierte die Aktie bei einer Marke von 180,29 Euro. Seither versuchte sich der Kurs der Allianz an dieser Hürde. Noch im Juli 2016 befand sich die Aktie bei 118,35 Euro. Derzeit steigt die Allianz-Aktie bereits den sechsten Monat in Folge, wobei die Schlussnotierung vom März gleichzeitig dem Monatshoch entspricht. Durch den Verlauf der 200-Tagelinie bei 146 Euro erscheint die Allianz-Aktie als relativ solide unterstützt. Auf der anderen Seite könnte die derzeitige Kursstärke der Allianz-Aktie Investoren zu Gewinnmitnahmen animieren. Analysten von Bloomberg setzen das 12-Monats-Kursziel für Allianz auf 175 EUR. 19 Analysten setzen die Aktie auf BUY, 12 auf HOLD und 4 auf SELL. Da der weitere Kursverlauf der Aktie von einer Vielzahl konzernpolitischen, branchenspezifischen & ökonomischen Faktoren abhängig ist, sollten Anleger das Risiko bei ihren Investmententscheidungen berücksichtigen. Entwicklungen können jederzeit anders verlaufen, als Anleger es erwarten, wodurch Verluste entstehen können. |
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Mit freundlichen Grüßen Ihr Vontobel Zertifikate-Team |
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| *Stand: 06.04.2017 **Potenzielle Anleger sollten beachten, dass es sich bei sämtlichen Renditeangaben um Bruttoangaben handelt. Sofern beim Anleger Erwerbskosten (z.B. Ausgabeaufschläge, Transaktionskosten wie Ordergebühren) oder laufende Kosten (z.B. Depot- und andere Verwahrungsgebühren) anfallen, reduzieren diese die Bruttorendite. Wie stark diese Erwerbs- und laufende Kosten ins Gewicht fallen, hängt unter anderem von der Höhe des Anlagebetrags, der Haltedauer und der Höhe der Rendite ab. Wird das Geschäft beispielsweise zwischen dem Anleger und der Bank / Sparkasse zu einem festen oder bestimmbaren Preis vereinbart (Festpreisgeschäft), so umfasst dieser Preis alle Erwerbskosten und enthält üblicherweise einen Erlös für die Bank / Sparkasse. Andernfalls wird das Geschäft im Namen der Bank / Sparkasse mit einem Dritten für Rechnung des Anlegers abgeschlossen (Kommissionsgeschäft). Die Kosten hierfür betragen bis zu 1%, mindestens jedoch bis zu EUR 50, und können außerdem zusätzlich fremde Kosten und Auslagen (z.B. Handelsplatzentgelte) umfassen. Außerdem können im Zusammenhang mit der Verwahrung des Produkts im Anlegerdepot für den Anleger die mit der verwahrenden Bank / Sparkasse vereinbarten Kosten anfallen (Depotentgelt), die die Wertentwicklung zusätzlich mindern. Wichtige Risiken: Marktrisiko: Anleger sollten beachten, dass die Entwicklung der Aktienkurse der o.g. Unternehmen von vielen unternehmerischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig ist, die bei der Bildung einer entsprechenden Marktmeinung berücksichtigt werden sollten. Der Aktienkurs kann sich immer auch anders entwickeln als Anleger es erwarten, wodurch Verluste entstehen können. Zudem sind vergangene Wertentwicklungen und Analystenmeinungen kein Indikator für die Zukunft. Emittenten- /Bonitätsrisiko: Anleger sind dem Risiko der Insolvenz, das heißt einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit des Emittenten (Vontobel Financial Products GmbH, Frankfurt am Main) ausgesetzt. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist möglich. Das Produkt unterliegt als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung. |
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Wiener Börse Party #1144: ATX fester, 20 Jahre Polytec an der Börse; Strabag und Palfinger mit guten Zahlen, Reploid mit Stefan Pierer
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