20.09.2017
Zugemailt von / gefunden bei: Erste Group Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)
Der Corporate Credit Monitor Austria gibt eine kompakte Übersicht über das Kreditprofil ausgewählter österreichischer Emittenten.
Ergebnisentwicklung
Die Entwicklung der Märkte lag im 1HJ 2017 im Rahmen der Management-Erwartungen. Der Umsatz stieg um 4% J/J auf EUR 1,5 Mrd. Der Treiber dieser Entwicklung war das Wachstum des europäischen Ziegelgeschäfts, das sich sowohl in West- als auch in Osteuropa durchgehend stark zeigte. Demgegenüber verringerten Fremdwährungseffekte den Umsatz um EUR 10,1 Mio., wobei die größten negativen Effekte aus dem britischen Pfund und der türkischen Lira resultierten. Generell erhöhte sich das Konzern-EBITDA um 7% J/J auf EUR 190 Mio. Die EBITDA-Marge erreichte im 1HJ 2017 12,4% (Vj: 12,1%). Die Refinanzierung der Hybridanleihe 2007 (Nominale: EUR 221,8 Mio.) wurde aus dem Free Cashflow sowie aus der Aufnahme neuer langfristiger Finanzverbindlichkeiten in Höhe von EUR 210,3 Mio. bestritten.
Kommentar zum Kreditprofil
Die Nettoverschuldung per Juni 2017 erhöhte sich im Vergleich zum 31.12.2016 saisonal bedingt um rund EUR 158,1 Mio. auf EUR 789,7 Mio. Der Verschuldungsgrad blieb mit 43% gegenüber Ende 2016 (34%) aber weiterhin auf einem akzeptablen Niveau. Die auf Basis von 12M berechneten Kennzahlen lagen mit einer Entschuldungsdauer von 1,9 Jahren und einer EBITDA Zinsdeckung von 11,9 Jahren komfortabel innerhalb der in den Kreditverträgen vereinbarten Schwellenwerte. Die EK-Quote lag bei 49,3% (2016: 50,8%). Der Ausblick bei Moody's wurde Mitte Februar 2017 auf positiv geändert. Wir sehen derzeit die 2018 und 2020 fälligen Anleihen als neutral.
Unternehmensziele
Das Management geht für 2017 weiterhin von einer Steigerung des operativen EBITDA auf EUR 415 Mio. (+9% J/J) aus. Das mittelfristige Ziel für 2020 bleibt ein Umsatz von EUR 4 Mrd. (2016: EUR 3 Mrd.).
Risiken
Trotz guter Gesamtperformance könnte die Geschäftsentwicklung in den einzelnen Märkten stagnieren bzw. zurückgehen. Gleichzeitig ist mit einer anhaltenden Schwäche bei der Renovierung im Dachziegelbereich in einigen Ländern zu rechnen, v.a. aufgrund fehlender Förderprogramme und knapper öffentlicher Budgets. Auch der Brexit könnte sich im Kernmarkt GB (zumindest vorübergehend) negativ auswirken.
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Aktien auf dem Radar:AT&S, Frequentis, Telekom Austria, Amag, Semperit, EuroTeleSites AG, DO&CO, Rosgix, CPI Europe AG, CA Immo, Lenzing, SBO, voestalpine, Andritz, Porr, SW Umwelttechnik, Wolford, Warimpex, Österreichische Post, UBM.
(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)185518
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CPI Europe AG
Die CPI Europe AG ist ein börsenotierter gewerblicher Immobilienkonzern, der seine Aktivitäten auf die Segmente Einzelhandel und Büro in sieben Kernmärkten in Europa (Österreich, Deutschland, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Rumänien und Polen) fokussiert. Zum Kerngeschäft zählen die Bewirtschaftung und die Entwicklung von Immobilien.
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