Ich stimme der Verwendung von Cookies zu. Auch wenn ich diese Website weiter nutze, gilt dies als Zustimmung.

Bitte lesen und akzeptieren Sie die Datenschutzinformation und Cookie-Informationen, damit Sie unser Angebot weiter nutzen können. Natürlich können Sie diese Einwilligung jederzeit widerrufen.





Inbox: Was kommende Woche in den USA im Fokus steht


Boeing
Akt. Indikation:  198.16 / 198.36
Uhrzeit:  13:03:15
Veränderung zu letztem SK:  -0.27%
Letzter SK:  198.80 ( 1.04%)

19.11.2017

Zugemailt von / gefunden bei: Raiffeisen Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

In den nächsten Tagen ist der Datenkalender eher dünn besetzt. Hauptaugen- merk dürfte auf den Zahlen zum Auftragseingang dauerhafter Güter im Oktober liegen (Mi). Ohne den volatilen Transportsektor hat sich beim Auftragseingang in den letzten Monaten ein stabiler Aufwärtstrend ausgebildet. Für Oktober rechnen wir mit einer Fortsetzung dieses Trends. Gegenüber September dürften die Unter- nehmen 0,5 % mehr Orders erhalten haben. Aufgrund der Auftragsentwicklung bei Boeing wird der Transportsektor wohl ebenfalls ein Plus zum Vormonat auf- weisen, welches aber durch einen ähnlich starken Rückgang im Rüstungssektor ausgeglichen werden dürfte.

Am Dienstag werden die Zahlen zu den Verkäufen bestehender Wohnhäuser für Oktober veröffentlicht. Wir sind hier etwas zuversichtlicher als der Konsens. Die bereits vorliegenden Indikatoren vom Immobilienmarkt deuten auf einen merklichen Anstieg der Verkaufszahlen hin.

Das FOMC-Sitzungsprotokoll der Zinssitzung vom 1. November dürfte keine neuen Erkenntnisse mit Blick auf die weitere Leitzinsentwicklung bringen. Eine Zinsan- hebung Mitte Dezember ist gemessen an den Fed Funds Futures quasi gänzlich eingepreist. Die Daten der letzten Wochen haben zudem keinerlei Indikation dafür geliefert, dass die Mitglieder des FOMC ihre Absichten ändern könnten.

Das House of Representatives hat am 16. November für einen Gesetzentwurf einer Steuerreform gestimmt. Die Republikaner konnten sich dabei 13 Ab- weichler in den eigenen Reihen leisten und kamen auf 227 bei 218 benötigten Stimmen. Das ist zwar ein erster Schritt Richtung einer tatsächlichen Umsetzung einer Steuerreform, allerdings deutlich weniger als die halbe Miete. Im Senat wird weiter an einem Gesetzentwurf gearbeitet, der von dem gestern verab- schiedeten in wichtigen Teilen abweicht bzw. in krassem Widerspruch zu diesem steht. Die drei wichtigsten Unterschiede sind zum einen das Vorhaben, mit dem Gesetz zur Steuerreform die vom damaligen Präsidenten Obama durchgesetzte Gesundheitsreform (Obamacare) in Teilen rückabzuwickeln. Zum anderen sollen die Steuersenkungen bei der Einkommenssteuer auf acht Jahre begrenzt werden. Drittens schließlich soll die Senkung der Unternehmenssteuersätze erst ab 2019 in Kraft treten und nicht schon 2018. Alle drei Maßnahmen sind dazu gedacht, den durch die Steuersenkungen zu erwartenden Anstieg der Staatsverschuldung in den nächsten zehn Jahren auf die erlaubten USD 1,5 Billionen zu begrenzen. Eine Abstimmung ist nach Thanksgiving (23. November) geplant. Wir gehen aber nicht davon aus, dass der jetzt vorliegende Entwurf eine Chance hat, im Senat verabschiedet zu werden. Ein republikanischer Senator hat bereits ange- kündigt, mit Nein stimmen zu wollen, da ihm der Entwurf zu sehr zugunsten von Unternehmen geht, während die Entlastungen für geringe und mittlere Einkommen nicht dauerhaft sind. Zudem ist es sehr wahrscheinlich, dass die drei Senatoren erneut ihre Zustimmung verweigern werden, die schon im Sommer gegen den Gesetzentwurf zur Rückabwicklung von Obamacare gestimmt hatten. Bei nur vier Stimmen Mehrheit können sich die Republikaner aber nur zwei Abweichler aus den eigenen Reihen leisten. Bis man sich auf einen Gesetzentwurf verständigt hat, der im Senat mehrheitsfähig ist, können also noch Wochen vergehen. Aber selbst wenn schließlich ein Gesetzentwurf durch den Senat geht, ist eine Steuerreform kein Selbstläufer. Der Gesetzentwurf des Repräsentantenhauses und des Senats werden sich wie gesagt in wichtigen Punkten stark unterscheiden. Man muss sich aber in beiden Kammern auf einen identischen Entwurf verständigen. Die Verhandlungen hierzu dürften erneut Wochen in Anspruch nehmen. Wir rechnen daher erst für das erste Quartal 2018 damit, dass Präsident Trump tatsächlich ein Gesetz unterzeichnen kann. Da die Steuerreform nach derzeitigem Anschein vor allem Unternehmen und (sehr) hohe Einkommen entlasten wird, werden sich die positiven Konjunkturimpulse unserer Meinung nach in Grenzen halten. Vor allem wird sie nicht zu einem nachhaltigen höheren Wachstumspfad führen. An- ders als von Trump und den Republikanern versprochen, wird die Steuerreform auch nicht zur Schaffung von Millionen neuer Arbeitsplätze führen. Denn selbst wenn die Unternehmen mehr neue Mitarbeiter einstellen wollten als ohnehin ge- plant, werden sie große Schwierigkeiten haben, diese angesichts der schon jetzt angespannten Lage am Arbeitsmarkt zu finden. Dementsprechend überrascht es auch nicht, dass den Renten- und den Devisenmarkt die Aussicht auf eine Steuerreform inzwischen kalt lässt. Die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen beispielsweise bewegt sich weiter um 2,35 %, während der Dollar zum Euro zuletzt sogar leicht unter Druck kam.

Company im Artikel

Boeing

 
Mitglied in der BSN Peer-Group Luftfahrt & Reise
Show latest Report (18.11.2017)
 



NYC, New York City, USA, Graffity



Aktien auf dem Radar:Austriacard Holdings AG, Mayr-Melnhof, Bajaj Mobility AG, Zumtobel, Amag, Agrana, Porr, Semperit, Polytec Group, Kapsch TrafficCom, Verbund, DO&CO, FACC, Frauenthal, Frequentis, Reploid Group AG, CPI Europe AG, Linz Textil Holding, RBI, Uniqa, VIG, EuroTeleSites AG, Österreichische Post, Telekom Austria, Zalando, Microsoft, IBM, salesforce.com, Fresenius Medical Care, Merck KGaA, Airbus Group.

(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

Random Partner #goboersewien

REPLOID Group AG
Die 2020 gegründete REPLOID Group AG stellt hochwertige Proteine und Fette sowie biologischen Dünger aus der Aufzucht von Larven der Schwarzen Soldatenfliege her. In den für ihre Kunden errichteten Mastanlagen – den REPLOID ReFarmUnits – erhalten vom Unternehmen gelieferte Junglarven eine auf den jeweiligen Standort abgestimmte Futtermischung aus Reststoffen der regionalen Lebensmittel-Wertschöpfungskette. Nach erfolgter Mast übernimmt REPLOID die Larven zur zentralen Vermarktung.

>> Besuchen Sie 55 weitere Partner auf boerse-social.com/goboersewien

Ausgewählte Jobs von PIR-Partnern


Ausgewählte Events von BSN-Partnern


Meistgelesen
>> mehr





PIR-Zeichnungsprodukte
Newsflow
>> mehr

Börse Social Club Board
>> mehr
    BSN MA-Event Zalando
    BSN MA-Event Zalando
    #gabb #2112

    Featured Partner Video

    Wiener Börse Party #1159: ATX fester, AT&S schon wieder die Nr.1, dies vor dem morgigen Wiener Börse Preis

    Die Wiener Börse Party ist ein Podcastprojekt für Audio-CD.at von Christian Drastil Comm.. Unter dem Motto „Market & Me“ berichtet Christian Drastil über das Tagesgeschehen an der Wiener Börse. Inh...

    Books josefchladek.com

    Anton Bruehl
    Mexico
    1933
    Delphic Studios

    Lisette Model
    Lisette Model
    1979
    Aperture

    Machiel Botman
    Heartbeat
    1994
    Volute

    Yusuf Sevinçli
    Oculus
    2018
    Galerist & Galerie Filles du Calvaire

    Ryuji Miyamoto
    Kobe 1995 After the Earthquake
    1995
    Telescope

    Inbox: Was kommende Woche in den USA im Fokus steht


    19.11.2017, 5396 Zeichen

    19.11.2017

    Zugemailt von / gefunden bei: Raiffeisen Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

    In den nächsten Tagen ist der Datenkalender eher dünn besetzt. Hauptaugen- merk dürfte auf den Zahlen zum Auftragseingang dauerhafter Güter im Oktober liegen (Mi). Ohne den volatilen Transportsektor hat sich beim Auftragseingang in den letzten Monaten ein stabiler Aufwärtstrend ausgebildet. Für Oktober rechnen wir mit einer Fortsetzung dieses Trends. Gegenüber September dürften die Unter- nehmen 0,5 % mehr Orders erhalten haben. Aufgrund der Auftragsentwicklung bei Boeing wird der Transportsektor wohl ebenfalls ein Plus zum Vormonat auf- weisen, welches aber durch einen ähnlich starken Rückgang im Rüstungssektor ausgeglichen werden dürfte.

    Am Dienstag werden die Zahlen zu den Verkäufen bestehender Wohnhäuser für Oktober veröffentlicht. Wir sind hier etwas zuversichtlicher als der Konsens. Die bereits vorliegenden Indikatoren vom Immobilienmarkt deuten auf einen merklichen Anstieg der Verkaufszahlen hin.

    Das FOMC-Sitzungsprotokoll der Zinssitzung vom 1. November dürfte keine neuen Erkenntnisse mit Blick auf die weitere Leitzinsentwicklung bringen. Eine Zinsan- hebung Mitte Dezember ist gemessen an den Fed Funds Futures quasi gänzlich eingepreist. Die Daten der letzten Wochen haben zudem keinerlei Indikation dafür geliefert, dass die Mitglieder des FOMC ihre Absichten ändern könnten.

    Das House of Representatives hat am 16. November für einen Gesetzentwurf einer Steuerreform gestimmt. Die Republikaner konnten sich dabei 13 Ab- weichler in den eigenen Reihen leisten und kamen auf 227 bei 218 benötigten Stimmen. Das ist zwar ein erster Schritt Richtung einer tatsächlichen Umsetzung einer Steuerreform, allerdings deutlich weniger als die halbe Miete. Im Senat wird weiter an einem Gesetzentwurf gearbeitet, der von dem gestern verab- schiedeten in wichtigen Teilen abweicht bzw. in krassem Widerspruch zu diesem steht. Die drei wichtigsten Unterschiede sind zum einen das Vorhaben, mit dem Gesetz zur Steuerreform die vom damaligen Präsidenten Obama durchgesetzte Gesundheitsreform (Obamacare) in Teilen rückabzuwickeln. Zum anderen sollen die Steuersenkungen bei der Einkommenssteuer auf acht Jahre begrenzt werden. Drittens schließlich soll die Senkung der Unternehmenssteuersätze erst ab 2019 in Kraft treten und nicht schon 2018. Alle drei Maßnahmen sind dazu gedacht, den durch die Steuersenkungen zu erwartenden Anstieg der Staatsverschuldung in den nächsten zehn Jahren auf die erlaubten USD 1,5 Billionen zu begrenzen. Eine Abstimmung ist nach Thanksgiving (23. November) geplant. Wir gehen aber nicht davon aus, dass der jetzt vorliegende Entwurf eine Chance hat, im Senat verabschiedet zu werden. Ein republikanischer Senator hat bereits ange- kündigt, mit Nein stimmen zu wollen, da ihm der Entwurf zu sehr zugunsten von Unternehmen geht, während die Entlastungen für geringe und mittlere Einkommen nicht dauerhaft sind. Zudem ist es sehr wahrscheinlich, dass die drei Senatoren erneut ihre Zustimmung verweigern werden, die schon im Sommer gegen den Gesetzentwurf zur Rückabwicklung von Obamacare gestimmt hatten. Bei nur vier Stimmen Mehrheit können sich die Republikaner aber nur zwei Abweichler aus den eigenen Reihen leisten. Bis man sich auf einen Gesetzentwurf verständigt hat, der im Senat mehrheitsfähig ist, können also noch Wochen vergehen. Aber selbst wenn schließlich ein Gesetzentwurf durch den Senat geht, ist eine Steuerreform kein Selbstläufer. Der Gesetzentwurf des Repräsentantenhauses und des Senats werden sich wie gesagt in wichtigen Punkten stark unterscheiden. Man muss sich aber in beiden Kammern auf einen identischen Entwurf verständigen. Die Verhandlungen hierzu dürften erneut Wochen in Anspruch nehmen. Wir rechnen daher erst für das erste Quartal 2018 damit, dass Präsident Trump tatsächlich ein Gesetz unterzeichnen kann. Da die Steuerreform nach derzeitigem Anschein vor allem Unternehmen und (sehr) hohe Einkommen entlasten wird, werden sich die positiven Konjunkturimpulse unserer Meinung nach in Grenzen halten. Vor allem wird sie nicht zu einem nachhaltigen höheren Wachstumspfad führen. An- ders als von Trump und den Republikanern versprochen, wird die Steuerreform auch nicht zur Schaffung von Millionen neuer Arbeitsplätze führen. Denn selbst wenn die Unternehmen mehr neue Mitarbeiter einstellen wollten als ohnehin ge- plant, werden sie große Schwierigkeiten haben, diese angesichts der schon jetzt angespannten Lage am Arbeitsmarkt zu finden. Dementsprechend überrascht es auch nicht, dass den Renten- und den Devisenmarkt die Aussicht auf eine Steuerreform inzwischen kalt lässt. Die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen beispielsweise bewegt sich weiter um 2,35 %, während der Dollar zum Euro zuletzt sogar leicht unter Druck kam.

    Company im Artikel

    Boeing

     
    Mitglied in der BSN Peer-Group Luftfahrt & Reise
    Show latest Report (18.11.2017)
     



    NYC, New York City, USA, Graffity





    BSN Podcasts
    Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

    Börsepeople im Podcast S25/06: Bernhard Haas




    Boeing
    Akt. Indikation:  198.16 / 198.36
    Uhrzeit:  13:03:15
    Veränderung zu letztem SK:  -0.27%
    Letzter SK:  198.80 ( 1.04%)



     

    Bildnachweis

    1. NYC, New York City, USA, Graffity   >> Öffnen auf photaq.com

    Aktien auf dem Radar:Austriacard Holdings AG, Mayr-Melnhof, Bajaj Mobility AG, Zumtobel, Amag, Agrana, Porr, Semperit, Polytec Group, Kapsch TrafficCom, Verbund, DO&CO, FACC, Frauenthal, Frequentis, Reploid Group AG, CPI Europe AG, Linz Textil Holding, RBI, Uniqa, VIG, EuroTeleSites AG, Österreichische Post, Telekom Austria, Zalando, Microsoft, IBM, salesforce.com, Fresenius Medical Care, Merck KGaA, Airbus Group.


    Random Partner

    REPLOID Group AG
    Die 2020 gegründete REPLOID Group AG stellt hochwertige Proteine und Fette sowie biologischen Dünger aus der Aufzucht von Larven der Schwarzen Soldatenfliege her. In den für ihre Kunden errichteten Mastanlagen – den REPLOID ReFarmUnits – erhalten vom Unternehmen gelieferte Junglarven eine auf den jeweiligen Standort abgestimmte Futtermischung aus Reststoffen der regionalen Lebensmittel-Wertschöpfungskette. Nach erfolgter Mast übernimmt REPLOID die Larven zur zentralen Vermarktung.

    >> Besuchen Sie 55 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


    NYC, New York City, USA, Graffity


    Useletter

    Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

    Newsletter abonnieren

    Runplugged

    Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
    (kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

    per Newsletter erhalten


    Ausgewählte Jobs von PIR-Partnern


    Ausgewählte Events von BSN-Partnern


    Meistgelesen
    >> mehr





    PIR-Zeichnungsprodukte
    Newsflow
    >> mehr

    Börse Social Club Board
    >> mehr
      BSN MA-Event Zalando
      BSN MA-Event Zalando
      #gabb #2112

      Featured Partner Video

      Wiener Börse Party #1159: ATX fester, AT&S schon wieder die Nr.1, dies vor dem morgigen Wiener Börse Preis

      Die Wiener Börse Party ist ein Podcastprojekt für Audio-CD.at von Christian Drastil Comm.. Unter dem Motto „Market & Me“ berichtet Christian Drastil über das Tagesgeschehen an der Wiener Börse. Inh...

      Books josefchladek.com

      Dean Garlick
      100 Sculptural Circumstances
      2025
      Lodge Press

      L'électrification de la ligne Paris Le Mans (photos by Roger Schall)

      1937
      Editions Perceval

      Ralph Gibson
      The Somnambulist
      1970
      Lustrum Press

      Jack Davison
      13–15 November. Portraits: London
      2026
      Helions

      Yusuf Sevinçli
      Tumult
      2024
      Galerist & Galerie Filles du Calvaire