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DAX hält 13.200 Punkte; Zinsspekulationen drücken Wall Street (Jochen Stanzl)

Bild: © Aussendung, Deutsche Börse, Frankfurter Börse, Handelssaal, Parkett, DAX, Händler, Bild: Deutsche Börse

Autor:
Jochen Stanzl

Jochen Stanzl ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets in Frankfurt. Davor war er über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

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17.01.2018, 1484 Zeichen

Alle vier großen Indizes an der Wall Street – S&P 500, Nasdaq, Dow Jones und Russel 2000 – haben gestern so genannte Umkehrtage erlebt, neue Hochs gefolgt von Schlusskursen, die in der Nähe der Tagestiefs lagen. Nach der Rally seit Jahresbeginn haben sich einige Investoren über das Feiertagswochenende dazu entschlossen, Kasse zu machen. Dass die US-Futures allerdings schon wieder steigende Kurse für den heutigen Handelsstart ankündigen, verleiht dem Deutschen Aktienindex eine gewisse Stabilität und hält ihn zunächst über 13.200 Punkten.

Es gibt Spekulationen im Markt, dass es zu einer überraschenden Zinsanhebung um 50 Basispunkte durch die US-Notenbank kommen könnte. Denn trotz der Eurostärke und der schwachen Reaktion am Aktienmarkt folgte bis heute keine Relativierung der Europäischen Zentralbank auf ihre Überlegungen der vergangenen Woche, die Geldpolitik bei weiter guter Konjunkturlage noch Anfang dieses Jahres anpassen zu können. Die EZB könnte sich damit auf ein höheres Tempo der Federal Reserve bei der Normalisierung ebenfalls frühzeitig in Stellung gebracht haben, so die Spekulation. 

Die Zinsanhebungsgerüchte und die Anhörung des früheren Chefstrategen des Weißen Hauses, Steve Bannon, setzten gestern die Wall Street unter Druck. Die Berichtssaison fällt unterdessen bislang insgesamt stark aus. Die Zahlen müssen dieses Mal aber wegen der hoch gesteckten Erwartungen geradezu fantastisch ausfallen, so dass noch Freudensprünge in den Kursen stattfinden können.


(17.01.2018)

Disclaimer:
Die Inhalte dieses Marktkommentars dienen lediglich der allgemeinen Information. Sie stellen keine unabhängige Finanzanalyse und keine Finanz- oder Anlageberatung dar. Sie sollten nicht als maßgebliche Entscheidungsgrundlage für eine Anlageentscheidung herangezogen werden. Die Inhalte sind niemals dahingehend zu verstehen, dass CMC Markets den Erwerb oder die Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente, einen bestimmten Zeitpunkt für eine Anlageentscheidung oder eine bestimmte Anlagestrategie für eine bestimmte Person empfiehlt oder für geeignet hält. Insbesondere berücksichtigen die Inhalte nicht die individuellen Anlageziele oder finanziellen Umstände des einzelnen Investors. Die in den Inhalten wiedergegebenen Bewertungen, Schätzungen und Prognosen reflektieren die subjektive Meinung des jeweiligen Autors bzw. der jeweils zitierten Quelle, können jederzeit Änderungen unterliegen und erfolgen ohne Gewähr. In jedem Fall haftet CMC Markets nicht für Verluste, welche Sie direkt oder indirekt durch eine Anlageentscheidung erleiden, die Sie aufgrund der Inhalte getroffen haben.

Ausdrücklich weisen wir auf die bei vielen Anlageformen bestehenden erheblichen Risiken hoher Wertverluste hin. Insbesondere CFDs unterliegen Kursschwankungen. Ihr Verlustrisiko ist unbestimmbar und kann Ihre Einlagen in unbegrenzter Höhe übersteigen. Verluste können auch Ihr sonstiges Vermögen betreffen. Dieses Produkt eignet sich nicht für alle Investoren. Stellen Sie daher bitte sicher, dass Sie die damit verbundenen Risiken verstehen und lassen Sie sich gegebenenfalls von dritter Seite unabhängig beraten. Sie sollten auch unsere Risikowarnungen für CFDs lesen. Anlageerfolge in der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft.

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