16.02.2018, 3720 Zeichen
Bei Tesla müssen sich Anleger weiterhin gedulden. Noch bleibt der kalifornische Elektrowagenbauer ein Nischenanbieter, während Verluste immer noch an der Tagesordnung sind. Konzernchef und Gründer Elon Musk wird jedoch nicht müde zu betonen, wie sehr sich diese Geduld doch auszahlen wird.
Auch im vierten Quartal 2017 hat Tesla einen deutlichen Verlust eingefahren. Dieser lag laut Konzernangaben vom 7. Februar bei 675,4 Mio. US-Dollar, nach einem Minus von 121,3 Mio. US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Trotz des deutlich ausgeweiteten Verlustes sahen Investoren im jüngsten Quartalsbericht auch viel Positives.
Schließlich hatten Marktexperten mit einem noch größeren Verlust gerechnet. Der bereinigte Verlust je Aktie wurde mit 3,04 US-Dollar angegeben. Der Reuters-Konsens lag zuvor jedoch bei 3,10 US-Dollar. Zudem überzeugte Tesla mit dem Umsatzwachstum. Zwischen Oktober und Dezember 2017 wurden die Erlöse um 43,9 Prozent auf 3,29 Mrd. US-Dollar gesteigert. Auch auf der Umsatzseite wurden die Markterwartungen geschlagen. Zudem konnte Konzernchef und Gründer Elon Musk einmal mehr einige optimistische Zukunftsaussagen treffen.
Tesla will die Geschäfte mit Speichertechnologien für Ökostrom ausweiten. Zudem wird die Produktion des Models 3 ausgeweitet. Aus diesem Grund soll das Umsatzwachstum 2018 noch größer ausfallen als im Vorjahr. Darüber hinaus will der Konzern die zuletzt stockende Produktion des Models 3 besser in den Griff bekommen. Die jüngst formulierten Produktionsziele wurden bestätigt. Demnach sollen bis zum Ende des ersten Quartals 2018 wöchentlich etwa 2.500 Stück vom Band laufen, bis zum Ende des zweiten Quartals sollen es dann bereits 5.000 Fahrzeuge pro Woche sein. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob Tesla diese Ziele tatsächlich erreichen kann. In der Vergangenheit ist das Unternehmen gleich mehrfach mit Verzögerungen aufgefallen.
Investoren könnten auf mögliche weitere Verzögerungen enttäuscht reagieren und die Tesla-Aktie unter Druck geraten lassen. Zumal Tesla bereits hunderttausende Vorbestellungen für das Model 3 erhalten hat. Die besonders langen Lieferzeiten könnten einige Tesla-Fans verärgern. Das Fahrzeug, das in den USA schon ab 35.000 US-Dollar verkauft wird, soll zudem Tesla dabei helfen, den Massenmarkt zu erobern und endlich auch bei den Absatzzahlen von der Nische in die Riege der ganz großen Automobilkonzerne aufzusteigen. Der Druck ist entsprechend groß, möglicherweise die Produktionsgeschwindigkeit zu erhöhen und dafür die Qualitätskontrolle schleifen zu lassen. Es wäre nicht das erste Mal in der Geschichte der Automobilindustrie, dass so etwas vorgekommen ist.
Selbst wenn Tesla all die Verkaufserfolge feiern sollte, die Konzernchef Musk immer wieder in Aussicht stellt, bleibt die Frage, ob die Tesla-Aktie in entsprechender Weise davon profitieren würde. Einiges spricht dafür, dass zukünftige Erfolge bereits mehr als eingepreist sind. Obwohl Tesla 2017 etwas mehr als 100.000 Fahrzeuge abgesetzt hat, ist das Unternehmen an der Börse schon heute mehr wert als einige Autokonzerne, die seit vielen Jahren Millionen von Autos verkaufen. Anleger könnten sich verstärkt die Frage stellen, ob eine solch hohe Bewertung gerechtfertigt ist.
Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Tesla-Aktie erwarten, könnten mit einem klassischen Optionsschein Call der Deutschen Bank (WKN DM3J90, Laufzeit bis zum 19.12.2018) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Optionsscheins liegt derzeit bei 12,66. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert ist, könnte mit einem klassischen Optionsschein Put der Deutschen Bank (WKN DM8GT8, aktueller Hebel 13,17; Laufzeit bis zum 19.12.2018) auf fallende Kurse der Tesla-Aktie setzen.
Stand: 15.02.2018
© Deutsche Bank AG -
Bei dem vorliegenden Dokument handelt es sich um eine Werbemitteilung.
Die in diesem Dokument enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Weitere, ausführlichere Angaben zu den Wertpapieren einschließlich der Risiken sind den jeweiligen Basisprospekten, nebst etwaiger Nachträge („Basisprospekte“) sowie den jeweiligen Endgültigen Bedingungen zu entnehmen. Der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen stellen das allein verbindliche Verkaufsdokument der Wertpapiere dar. Anleger können die Basisprospekte nebst den jeweiligen Endgültigen Bedingungen bei der Deutsche Bank AG, Mainzer Landstraße 11-17, 60329 Frankfurt am Main (Deutschland) kostenlos in Papierform und deutscher Sprache erhalten und unter www.xmarkets.de herunterladen.
Alle Meinungsäußerungen geben die aktuelle Einschätzung der Deutsche Bank AG wieder, die sich ohne vorherige Ankündigung ändern kann.
Monthly Main Event #1: Darüber spricht man an der Wiener Börse im April 2026
Tesla
Uhrzeit: 13:04:08
Veränderung zu letztem SK: -0.32%
Letzter SK: 340.95 ( 3.01%)
Bildnachweis
1.
Tesla
>> Öffnen auf photaq.com
Aktien auf dem Radar:Rosenbauer, Flughafen Wien, Österreichische Post, EuroTeleSites AG, Kapsch TrafficCom, Polytec Group, Bajaj Mobility AG, AT&S, CPI Europe AG, SBO, Andritz, DO&CO, Erste Group, FACC, Gurktaler AG Stamm, OMV, Palfinger, RBI, Verbund, voestalpine, Wienerberger, Semperit, BKS Bank Stamm, SW Umwelttechnik, BTV AG, Oberbank AG Stamm, Amag, CA Immo, Telekom Austria, RHI Magnesita, DAX.
Random Partner
Österreichische Post
Die Österreichische Post ist der landesweit führende Logistik- und Postdienstleister. Zu den Hauptgeschäftsbereichen zählen die Beförderung von Briefen, Werbesendungen, Printmedien und Paketen. Das Unternehmen hat Tochtergesellschaften in zwölf europäischen Ländern.
>> Besuchen Sie 55 weitere Partner auf boerse-social.com/partner
Latest Blogs
» Österreichs Börsenunternehmen erobern die Invest Stuttgart – mit Kaffee,...
» LinkedIn-NL: Live vom Österreich-Stand auf der Invest in Stuttgart ...
» Börse-Inputs auf Spotify zu u.a. Thomas Leissing, Netflix, AT&S, Gregor ...
» Börse Social Depot Trading Kommentar (Depot Kommentar)
» Börsegeschichte 17.4.: Semperit (Börse Geschichte) (BörseGeschichte)
» Nachlese: Thomas Leissing Treasury & Finance Convention, Heiko Thieme (a...
» ATX am April-Verfallstag leicht im Minus – AT&S dominiert das Börsenjahr...
» PIR-News: Semperit, Addiko, Research zu AT&S, Erste Group (Christine Pet...
» Wiener Börse Party #1137: ATX zum April-Verfall zunächst etwas leichter,...
» 1. Monthly Main Event Podcast Sendetermin (Christian Drastil)
Useletter
Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab.
Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.
Newsletter abonnieren
Runplugged
Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)
per Newsletter erhalten
- Rosenbauer und Wienerberger vs. RHI und Mayr-Meln...
- Österreichs Börsenunternehmen erobern die Invest ...
- AXA und Talanx vs. Swiss Re und Uniqa – kommentie...
- Telecom Italia und O2 vs. Deutsche Telekom und Or...
- ThyssenKrupp und ArcelorMittal vs. voestalpine un...
- LinkedIn-NL: Live vom Österreich-Stand auf der In...
Featured Partner Video
Börsepeople im Podcast S24/13: Richard Dittrich
Richard Dittrich ist seit 25 Jahren der Richy der Börse Stuttgart, also nicht Lionel Ritchie, Supa Richie oder Ritschy Dobetsberger (und alle schreiben sich sowieso anders). Wir sprechen über frühe...
Books josefchladek.com
Dean Garlick
100 Sculptural Circumstances
2025
Lodge Press
Marcel Natkin (ed.)
Le nu en photographie
1937
Éditions Mana
Bertien van Manen
Let's Sit Down Before We Go
2011
MACK
