13.06.2018, 2459 Zeichen
Die Analysten von Technavio, einem global führenden Technologie-Recherche- und Beratungsunternehmen, schätzen, dass der globale Hardwaremarkt für Kryptowährungen in den nächsten fünf Jahren um durchschnittlich 10% pro Jahr wachsen wird. Herkömmliche Technologien reichen nicht aus, um den Leistungsanforderungen von Kryptominern zu entsprechen.
In Zeiten des kalifornischen Goldrausches waren es oft die Pickel- und Schaufelhersteller, die am meisten von den Goldgräberaktivitäten profitierten. Wenn man den momentanen Hype um das Mining von Kryptowährungen beobachtet, könnte man daraus schließen, dass Chiphersteller wie Nvidia oder AMD das moderne Äquivalent zu den damaligen Werkzeugherstellern sind. Das wachsende Interesse am Mining hat die führenden Chiphersteller dazu veranlasst, große Investitionen im mining-spezifischen Sektor zu tätigen. Herkömmliche Hardwarekomponenten wie Desktops, Laptops oder Rechner sind in Bezug auf Energieverbrauch und Rechenleistung für das Kryptomining nicht effizient genug. Um den Anforderungen der neuen Klientel gerecht zu werden, werden daher leistungsstärkere und energieeffizientere Hardwarekomponenten speziell für das neue Anwendungsgebiet entwickelt.
Besonders in Asien wird, trotz drohendem Verbot für den Handel mit Kryptowährungen in China, die Nachfrage nach Hardwarekomponenten stark ansteigen und Technavio zufolge 51% zum erwarteten Wachstum im betrachteten Zeitraum beitragen. Ein Vorteil für die Hardwarehersteller ist die große Kundenbasis. Der globale Kryptowährungsmarkt ist stark fragmentiert und so sind Hersteller mit den neu entwickelten Produkten nicht von einigen wenigen Großkunden abhängig. Der Erfolgsfaktor für das nachhaltige Wachstum der Branche wird dennoch das Gewinnpotenzial der Kryptomining-Unternehmen sein.

Grafik: Global Cryptocurrency Mining; Quelle: Technavio
Im Original hier erschienen: Solides Wachstum im Markt für Crypto-Mining-Hardware erwartet
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Wiener Börse Party #1137: ATX zum April-Verfall zunächst etwas leichter, AT&S 17x in 74 Handelstagen top, Duett mit Gregor Rosinger
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